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Frequenzwechsel (1987)

LoRaAm 6. Januar wechselte LoRa die Frequenz von 88,1 MHz auf 104,5 MHz. Parallel dazu gab es sich ein neues Logo.

Infolge des Brandanschlages sendete LoRa von Januar bis Juli 1987 nur durchschnittlich zwei Stunden pro Tag.

Der einwöchige Auftakt 'LoRa Total', an dem eine Woche lang während 24 Stunden täglich gesendet wurde, leitete ab 1. August den regulären Sendebetrieb ein. Unter der Woche wurde während 11 Stunden täglich gesendet, am Wochenende waren es 16 Stunden.

Bis anhin wurde in neun Sprachen gesendet. Nun kamen Sendungen in albanisch, brasilianisch und Farsi hinzu.

Der Frühling hätte auch neue Räumlichkeiten fürs LoRa bringen sollen. Da die bisherigen (ausgebrannten) Räumlichkeiten in einem Abbruchobjekt lagen, war LoRa schon länger auf der Suche nach einem neuen Standort.

In Aussicht stand das traditionsreiche "Café Boy" im Kreis 4, das von der Genossenschaft Proletarische Jugend (GPJ) dem LoRa zur Miete angeboten worden war. In letzter Minute - der Mietvertrag war unterschriftenreif, die Umbaupläne ausgearbeitet und das Baugesuch bewilligungsreif - entschied sich die Vermieterin, das Lokal doch der Filmbeiz "Chamäleon" zu geben, für welche die GPJ das Lokal bereits zwei Jahre freigehalten hatte. Die Filmbeiz wurde nicht realisiert, und das LoRa stand auf der Strasse.

Hintergrund der Kehrtwende der GPJ war eine Intrige diverser Kreise, die sich gegen die unbequeme Stimme von Radio LoRa richtete.






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