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Sommerpause 1984

LoRaGemäss Konzessionsgesuch macht Radio LoRa im Sommer jeweils eine vierwöchige Sendepause. Diese Denkpause ist Bestandteil des Experimentes, das LoRa ist. Sie soll es erlauben, Erfahrungen auszuwerten und neue Perspektiven zu entwickeln.

Diesem Zweck dient das LoRa-Sommerseminar, das gemäss einer Medienmitteilung aus dem Jahre 1984 "in erster Linie für die rund 200 MacherInnen der LoRa-Sendungen gedacht ist, aber auch für interessierte HörerInnen. Vorgesehen sind Debatten über die Sendeinhalte, das Zielpublikum, über Schwächen und Stärken des LoRa-Programms, einen möglichen Ausbau (z.B. Morgensendungen), aber auch über die interne Struktur und Organisation dieses selbstverwalteten Radios. Dazu kommen Ausbildungskurse."

Im Programm zu Sommerseminar vom 9. - 13. Juli 1984 sind u.a. folgende Punkte aufgelistet:

  • Diskussion über Zweck/Zielpublikum/Erfahrungen der einzelnen Sendegefässe
  • Musik im LoRa - Musiksendungen - Literatur- Kulturelles
  • Programmstruktur - Ausbau - Nachtsendungen
  • Gremien: Arbeitsweise - Organisation - Betrieb
  • Kritische Stimmen von aussen
Zudem wurden Kurse zur Technik, zu Interview und Präsentation/Moderation angeboten.

Die Ergenisse des Sommerseminars wurden in der Broschüre "Rück- und Ausblick auf LoRa" zusmmengefasst. Die folgenden programmatischen Fragen schliessen den Bericht ab:
"Gelingt es dem ALR, die HörerInnen am Programm zu beteiligen?"
" Gelingt es, die Rollenteilungen zwischen Festangestellten, Milizleuten und HörerInnen tendenziell abzubauen?"
"Gelingt es, eingeschliffene Hörgewohnheiten zu durchbrechen und neue Kommunikationsformen zu entwickeln?"
"Gehen vom Experiment ALR aktivierende Impulse auf andere gesellschaftliche Bereiche aus?"



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