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Stimmen zum LoRa (1983)

LoRa"Dieses Ich-und-Wir-Gefühl - aus dem auch die Zürcher Bewegung ihren Power bezog - ist die grosse Stärke, aber auch eine entscheidende Gefahr für das LoRa-Experiment. Es vermittelt Heimat, Selbstbeschäftigung, Hoffnung statt der grassierenden Resignation, maskiert aber zugleich die Grenzen eines möglichen Ghettos - ganz links aussen auf 88,1 MHz."
POCH-Zeitung

"LoRa hat an den zwei ersten Sendetagen mehr an lokaler Hintergrundinformation als der Sechseläuten-Sender in einer Woche."                                                           Volksrecht

"Soviele verschiedene Stimmen über die LoRa-Frequenz tönen, soviele verschiedene Meinungen sind an der alternativen Station beteiligt. Das ist die Stärke dieses Senders, der sich durch seine Buntheit klar vom Einheitsbrei der Kommerzsender unterscheidet, aber auch seine Schwäche ... Das Radiofieber hat bei LoRa die Macher mindestens so böse gepackt wie die Hörer. Wer zuhört, bekommt Lust zum Mitmachen und umgekehrt."
21i

"Ausgezeichnet sind manchmal die Schwerpunktsendungen ... Alternativ sind auch die Drittwelt- und Emigrantensendungen, denn hier sitzen oft die Betroffenen selbst am Mikrophon und haben zum ersten Mal im Aether etwas zu sagen."
Klartext

"Im ersten Lebensmonat wuchs die Palette der angebotenen Sendungen langsam zu einem kompletten alternativen Radioprogramm aus ... Nachdem sich das Was am Radio LoRa so vielfältig entwickelt hat, wäre nur zu hoffen, dass das Wie, sprich Technik im weitesetn Sinn, mit dieser Entwicklung Schritt hält."
Tages-Anzeiger

"Und dies macht die grosse Bedeutung des ALR für Zürich und die ganze Schweiz aus: Wie kein anderes Medium fördert es das Interesse und das Verständnis des Publikums für Informationsvermittlung, für die Macht (oder Ohnmacht) der Medien, für die Herstellung von Öffentlichkeit."
Funk-Korrespondenz (Köln)

"Der Versuch könnte selbst für abgeklärte Medienschaffende wegweisend sein. Die herkömmliche Medienstruktur soll von unten aufgeweicht werden."
TR7

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