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Freitag – 22. Juli 2011

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ELEKTROMAGNETISCHER SOMMER
Eigenartig "besonders in seiner Art, vom Standard abweichend" Audio-, Klangkunst und Geräusche: Vom 18. bis 31. Juli live aus dem Starkart und auf 97,5MHz Mit dem elektromagnetischen Sommer 2011 widmet sich Radio LoRa bereits zum sechsten Mal der Audio- und Radiokunst, nebst Liveperformances werden auf 97,5MHz Klangkunst, Netlabels, Interviews und Diskurse zum Thema ei|gen|ar|tig präsentiert. Zu Gast am EMS sind auch die Kunsthochschulen von Luzern und Zürich mit multimedialen Formaten an den Grenzen von Kunst, Forschung und Musik. An acht Abenden überträgt Radio LoRa live aus dem Starkart Soundperformances von KlangkünstlerInnen und MusikerInnen. Kommt vorbei! EMS Konzertprogramm:
http://www.lora.ch/aktuell

06:00 - 06:30
Purul spielt : Ambient und Minimalistische Elektronik, lebt in Genf. über "Noir de cou" schreibt er folgende Zeilen: Die Seife wird aus Chemikalien zusammengemischt, deren Giftigkeit Immunreaktionen, Schwindel, Ohnmacht, Nesselsucht und Niesen erzeugen. Es ist dringend notwendig, eine Änderung unserer Lebensweise durch Bewegung zu einem sichereren Lifestyle zu machen, den Körper zu entspannen und wieder schmutzig, stinkend zu sein und einen schwarzen Hals zu haben. Download von Purul > Noir de cou bei: www.antisocial.be/release.php?id=11

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06:30 - 07:00

Wir hören Goh Lee Kwangs netrelease "Radiowave". Er realisiert Klanginstallationen, interaktive Installationen, Multi-Channel-Videos. Er ist aber ist auch Live mit improvisierter elektro-akustischer Musik zu hören, sowie in seinen eigenen Radiosendungen und Soundtracks für Theater / Tanz / Independent-Film. mehr über Ihn findet ihr auf: www.gohleekwang.tk/ download: http://www.stasisfield.com/releases/year04/sf-4008.html

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07:00 - 08:00
Offland wurde 2004 von Tim Dwyer, einem Künstler und Musiker aus New England gegründet. Dwyer's Musik ist spärlich und nicht komplex strukturiert. Er arbeitet mit elektro-akustischen Elementen und Fieldrecrdings, welche er mit zeitgenössischem klassischem Experimentalismus verbindet. Wir hören uns in diesen zwei Stunden die restingbell.net releases, Commute, Encouter Point und Grey Surface an. Commute:
http://www.restingbell.net/releases/rb062-commute Encouter Point:
http://www.restingbell.net/releases/rb028-encounter-point Grey Surface:
http://www.restingbell.net/releases/rb046-grey-surfaces
http://www.full-source.com/offland/

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08:00 - 09:00
Offland wurde 2004 von Tim Dwyer, einem Künstler und Musiker aus New England gegründet. Dwyer's Musik ist spärlich und nicht komplex strukturiert. Er arbeitet mit elektro-akustischen Elementen und Fieldrecrdings, welche er mit zeitgenössischem klassischem Experimentalismus verbindet. Wir hören uns in diesen zwei Stunden die restingbell.net releases, Commute, Encouter Point und Grey Surface an. Commute:
http://www.restingbell.net/releases/rb062-commute Encouter Point: http://www.restingbell.net/releases/rb028-encounter-point Grey Surface: http://www.restingbell.net/releases/rb046-grey-surfaces
http://www.full-source.com/offland/

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09:00 - 09:30
Ryonkt ist Ryo Nakata, er wurde bekannt durch seine Releases auf den Netlabels Dog Eared, Noise Joy und Mandorla. Ausgerüstet mit Gitarre und Laptop, schafft Ryo verträumte und entspannte Musik zwischen Folk und minimalen Fieldrecordings. Wir hören Ausschnitte aus den beiden Netrealeses "the world that was surrounded by a deep forest and warm light" und "gray sky", beide auf dem englischen Netlabel restingbell.net erschienen the world that was surrounded by a deep forest and warm light
http://www.restingbell.net/releases/rb024-the-world-that-was-surrounded ryonkt- gray sky
http://www.restingbell.net/releases/rb036-gray-sky

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09:30 - 10:00
Wir hören aus der CD "COPY von RAINIER Lericolais erschienen auf dem französischen Label Stembogen. Rainier Lericolais ist ein bildender Künstler und Musiker, der viel mit dem Begriff Wiederholung arbeitet. Er zeichnet, fotografiert und baut Installationen und macht Musik. Für ihn gibt es weder eine Trennung noch eine Hierarchie zwischen den verschiedenen Praktiken, denen er sich auf die gleiche Weise nähert. Rainier Lericolais begibt sich auf der CD "Copy" auf eine musikalische Reise durch ein Sammelsurium musikalischer Gebiete, zwischen zeitgenössischer und klassischer Musik, Electronica und Pop. Er spielt mit unseren Hörgewohnheiten, manchmal verschleiert er die Melodie oder schliesst Fragmente aus. Melodien und Rhytmen tauchen auf, wenn wir nicht damit rechnen. Seine Montagen sind gekennzeichnet durch Raffinesse, Eleganz, Feinheit und einem Hauch von Geheimnis .. Die CD "Copy" von RAINIER Lericolais ist beim Label Stembogen erhältlich
http://www.e-ppt.net/pages/achats.html

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10:00 - 10:30
Wir hören die erste Zusammenarbeit von Nigul und Mensa. Sie haben improvisiertes Material, mit weit geöffneten Soundscapes und umfangreiche Drohnen zusammengemischt. Dark Ambient von Nigul konsolidiert mit leuchtenden Texturen Mensas. Experimentelle Improvisation, und langsam verändernde Sound-Landschaften sind zu hören. Download von Nigul & Mensa: live recordings 12.05.08 hier:
http://www.audiotalaia.net/at011.html

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10:30 - 11:00
Wir hören aus der CD "COPY von RAINIER Lericolais erschienen auf dem französischen Label Stembogen. Rainier Lericolais ist ein bildender Künstler und Musiker, der viel mit dem Begriff Wiederholung arbeitet. Er zeichnet, fotografiert und baut Installationen und macht Musik. Für ihn gibt es weder eine Trennung noch eine Hierarchie zwischen den verschiedenen Praktiken, denen er sich auf die gleiche Weise nähert. Rainier Lericolais begibt sich auf der CD "Copy" auf eine musikalische Reise durch ein Sammelsurium musikalischer Gebiete, zwischen zeitgenössischer und klassischer Musik, Electronica und Pop. Er spielt mit unseren Hörgewohnheiten, manchmal verschleiert er die Melodie oder schliesst Fragmente aus. Melodien und Rhytmen tauchen auf, wenn wir nicht damit rechnen. Seine Montagen sind gekennzeichnet durch Raffinesse, Eleganz, Feinheit und einem Hauch von Geheimnis .. Die CD "Copy" von RAINIER Lericolais ist beim Label Stembogen erhältlich
http://www.e-ppt.net/pages/achats.html

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11:00 - 12:00
Ruggles war ein Zeitgenosse und enger Freund von Charles Ives. Im Gegensatz zu Ives, war Ruggles kompositorische arbeit langsam und mühevoll. Aus diesem Grund produzierte Carl Ruggles nur eine kleine Sammlung von Kompositionen. Im späteren Leben hat er mehr von seiner kreativen Energie der Malerei und Zeichnung, als der Musik gewidmet. Wir hören in eine Auswahl von Carl Ruggles kompositorischer Arbeit. Download gibt es bei
www.ubu.com
http://www.ubu.com/sound/agp/AGP167.html

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12:00 - 13:00

Peter Maria Gabriel Christen liest aus Alf Lüdtkes Text "Eigensinn":
"Eigensinn meint Verhaltensformen, in dem einzelne versuchen, "bei sich" zu sein, sich zu distanzieren von Anreizen oder Zumutungen "von oben" wie von "nebenan" (oder auch "von unten")." 

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13:00 - 13:30
Ephemeral  2: Nur kleine Fragmente sind die Ausgangspunkte, um in der Improvisation zu springen. Diese kleinen Fragmente sind eine Art "produktives Material ". Sie können auf verschiedene Arten eingesetzt werden: Kombination, Permutation, Inversion und et., in der gleichen Weise wie ein Bildhauer, der sein Material bearbeitet. download
http://www.insubordinations.net/releases28.html

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13:30 - 14:00
Wir hören die erste Zusammenarbeit von Nigul und Mensa. Sie haben improvisiertes Material, mit weit geöffneten Soundscapes und umfangreiche Drohnen zusammengemischt. Dark Ambient von Nigul konsolidiert mit leuchtenden Texturen Mensas. Experimentelle Improvisation, und langsam verändernde Sound-Landschaften sind zu hören. Download von Nigul & Mensa: live recordings 12.05.08 hier:
http://www.audiotalaia.net/at011.html

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14:00 - 15:00
ENG (electronoise group) sind: Traballo Recchion und Syeven Tom Stapleton. Sie arbeiten mit Tape Collagen, Field Recordings und Laptop. Ihre Musik und ihre Einflüsse beziehen sich auf die Los Angeles Free Music Society und die Neo-Neo- Dadaisten.
Das ENG (electronoise group) netrelease "Kollaps" kann beim netlabel alg bezogen werden:
http://www.alg-label.com/Kollaps

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15:00 - 15:30
Wir hören die erste Zusammenarbeit von Nigul und Mensa. Sie haben improvisiertes Material, mit weit geöffneten Soundscapes und umfangreiche Drohnen zusammengemischt. Dark Ambient von Nigul konsolidiert mit leuchtenden Texturen Mensas. Experimentelle Improvisation, und langsam verändernde Sound-Landschaften sind zu hören. Download von Nigul & Mensa: live recordings 12.05.08 hier:
http://www.audiotalaia.net/at011.html

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15:30 - 16:00
Carlos Blancas ist Musiker und Künstler. Er arbeitet in einer Mischung aus Klang und Synthesis, verwendet absichtlich Abmischungs-Fehler, und Computer-Algorithmen. http://www.ccapitalia.net/tip/ http://www.ccapitalia.net/crc/ Das netrelease kann bei alg-label heruntergeladen werden. download:
http://www.alg-label.com/Distante-II

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16:00 - 17:00

Stephan Athanas Teil1


Artificial Acoustic Ambient AAA – EMS 30 Min. Mix AAA ist eine flirrende akustische Umgebung, die im Kopf bekannte Assoziationen weckt. Da werden etwa windige Strände, Urwald - Szenarien und andere Bilder im Kopf hervorgerufen. Alle Klänge sind jedoch synthetischer Natur und sind daher auch nicht, was sie zu sein scheinen. AAA entwirft sozusagen eine neue, akustische Gegenwelt, zu der, in der wir uns befinden.


Stephan Athanas Teil 2


Audio – Luzide Performance Schinznach 12’38« Flirrende Klänge, wechselhafte Lichter.


Der Brunnenklang wird in seinem Fliessen zur klingenden Fuge, das Rauschen der Trauerweide im Winde zum Segel des durch die Klänge und Lichtstrahlen navigierenden Schiffes. Die Kirchglocken erklingen zu ungewohnter Stunde und überlagern den Klangraum mit ihrem Geläute.


Eine ungewohnte Klangmusik aus Schinznacher – Klängen und Instrumentaltönen breitet sich aus, erschafft Räume, erhellt die Gesichter, lädt zum Verweilen, weckt Neugierde und Bilder im Betrachter.


Musik: Stephan Athanas / Lichtkunst: Michael Omlin

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17:00 - 18:00

1. Ocean Wide, Interstellar Saurus, 7:39 2. Dark Light, Interstellar Saurus, 6:15 3. Hafenstadt, Rotary Lick, 5:39 4. Rotzloch, Rotary Lick, 7:01 5. (Outro), Interstellar Saurus, 3:04


Michel Winterberg macht seit 1991 elektronische Musik, angefangen mit Trance später bis Psycedelic Trance (Goa) mit der im 1998 gegründeten Formation Beyond Third Spring.


http://www.winterbergproduction.com/Pages/beyond/index.html


http://www.myspace.com/beyondthirdspring

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18:00 - 19:00
EMS LIVE/ Simon Grab / ZhDK Worksh





op

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19:00 - 20:00
EMS BAR

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20:00 - 21:00
Hochschule Luzern Design & Kunst: 20.00 ULO (Michel Winterberg, Sabine Härri, Samuel Rauber, André Motz, Stephan Athanas) 21.30 Stephan Athanas (Luzern) Zürcher Hochschule der Künste: 19.00 Simon Grab und Nicholas Schärer  ZhDK Hörspielworkshop (ZH) www.ganzerplatz.ch Es war einmal… Jugendliche produzieren ein Hörspiel! Leitung: Simon Grab und Nicholas Schärer Ein klassisches Märchen ist die Ausgangslage des Hörspielworkshops im Sommerkurs an der Kunsthochschule Zürich: Dieses wird von den TeilnehmerInnen überarbeitet, teilweise neu gedichtet und strukturiert, um es dann live zu sprechen, zu vertonen, aufzuzeichnen und im Internet und beim EMS zu veröffentlichen. Die TeilnehmerInnen sind Sprecher und Texter, sammeln Geräusche, machen Musik und komponieren aus diesem Material ein Hörspiel. Simon Grab ist als Musiker, Produzent und Audiokünstler tätig: unter anderem sind Liveperformances, Radioexperimente, Film- oder Theatersoundtracks seine Arbeitsfelder. www.ganzerplatz.ch Nicholas Schärer ist künstlerisch-wissenschaftlicher Assistent an der ZHdK. Ausserdem betreibt er ein Label, macht Radio, Musik und ist als Veranstalter tätig.

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21:00 - 22:00
http://www.kunstundvermittlung.hslu.ch/
www.stephanathanas.com
www.kunstundvermittlung.hslu.ch/
Artificial Acoustic Ambient AAA AAA ist eine flirrende akustische Umgebung, die im Kopf bekannte Assoziationen weckt. Da werden etwa windige Strände, Urwald - Szenarien und andere Bilder im Kopf hervorgerufen. Alle Klänge sind jedoch synthetischer Natur und sind daher auch nicht, was sie zu sein scheinen. AAA entwirft sozusagen eine neue, akustische Gegenwelt, zu der, in der wir uns befinden. Armis et Patriae Ursprünglich als Lumentektur für die Basler Kaserne entwickelt, entstand ein audiovisuelles Improvisationstool, welches immer wieder neue Parallelwelten zwischen Ost und West erschafft. Die Basler Kaserne, welche, dem Zürcher Kasernenareal nicht unähnlich, seit geraumer Zeit als Kulturlokal dient, bringt zwei Dinge zusammen, welche gegensätzlicher nicht sein könnten: Militär, Disziplin, Krieg vs. Kunst, Kultur, Individualität. Armis et Patriae projiziert diese Situation in die arabische Welt und greift damit ein hochaktuelles Thema auf: Arabische Länder zwischen islamischem Jihad und kulturell hochstehender Gesellschaft, welche sich zunehmends gegen die Unterdrückung durch diktatorische Regimes zur Wehr setzt. Alle Bilder und Klänge werden in Echtzeit erzeugt und manipuliert. Das Bildmaterial besteht aus Found Footage ägyptischer Filme der 50-er und 60-er Jahre, Golfkrieg, 9-11 u.v.m. Berlin – Die Sinfonie der Grosstadt Ausschnitte aus Walther Ruttmanns „Berlin- Die Sinfonie der Grosstadt« von 1927, live vertont mit Laptop. Während in Amerika das Kino der 1920-er Jahre dominiert wurde durch das Studio – System, welches Western- Gangster- und Historienfilme am Fliessband produzierte, entstand in Europa nach dem 1. Weltkrieg ein eigenständiges, experimentierfreudiges Kino. In Frankreich und Deutschland feierte der sogenannte „absolute Film« seinen Einstand. Er orientierte sich in seinem Wesen an der Musik und sollte Begriffe wie etwa „Tempo«, „Rhythmus«, „Motiv« etc. in die Filmkunst übertragen. Hans Richter, Fernand Leger und Walter Ruttmann experimentierten in sogenannten „filmischen Studien«, die in Deutschland 1927 im Werk „Berlin – die Symphonie der Großstadt« von Walter Ruttman gipfelten. Ruttmann sah im Tagesablauf der Stadt Berlin eine Analogie zur klassischen Symphonie in der Musik. In schnellen, rhythmisch geschnittenen Bildern, dokumentiert er unzählige Facetten des Berlins der 20-er Jahre. Die Bilder wirken in ihrer Verwendung zeitweise wie die Video – Loops eines VJ’s in der heutigen Zeit. Dabei hilft die live improvisierte Musik, die zwischen Klangcollagen im Stile Akufen’s, Jazz von Balladen bis „up tempo« - Swing im Stile Count Basies, und elektronischer Musik mit Minimal und Breakbeats – Einflüssen oszilliert. Bilder und Musik mit Sogwirkung münden in ein eigenwilliges Spektakel für Auge und Ohr.

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22:00 - 23:00
ULO – sind:Michel Winterberg – Laptop (Audio) Sabine Härri – Laptop (Audio) Samuel Rauber – Laptop (Audio) André Motz – Laptop (Visuals) Stephan Athanas – Laptop, Leitung, Komposition Das ULO wurde ursprünglich am Institut Medienkunst in Aarau durch Stephan Athanas gegründet, musste aber mit dem Verschwinden dieses Instituts seine Tore schliessen. ULO feiert nun seine Auferstehung an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Aus den Abteilungen Animation, Video, Kunst und Vermittlung kommen die Studierenden der Hochschule in die MaxMSP/Jitter Vorlesungen und bauen sich im Laufe des Studiums ihr ureigenstes audiovisuelles Computer Instrumentarium auf, welches es zu beherrschen gilt, und dem es neue Klänge und Bilder zu entlocken gilt. Dabei kommen Neuauflagen von Klassikern der elektronischen Musik, Dj-ing Vj-ing, Kollektiv – Improvisationen und eigene audiovisuelle Konzepte zur Aufführung. Poème Fantastique Ausgehend von der Komposition Poème symphonique von György Ligeti, welche 100 Metronome gleichzeitig in Bewegung versetzen sollte, ist ein Stück entstanden, welches aus wilder Polyrythmie im Bild, wie auch im Klang seinen durch viele Parameter eingeschränkt, trotzdem seinen zufälligen Verlauf nimmt. Frequ_out Dieses Stück zeichnet sich dadurch aus, dass jeder improvisierende Mitmusiker ein eigenes Frequenzband erhält, in dem er sich akustisch betätigen kann. Darüber und darunter „rien ne va plus«. Hierdurch entstehen im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Klangtexturen. Im Rauschen der Sinne Basis dieses Stücks sind verschiedene Formen des Rauschens in Bild und Klang. Ein Störgeräusch, welches es während Jahrzenten zu bekämpfen galt, man denke nur einmal an die diversen Rauschunterdrückungsysteme wie Dolby SR etc., wird hier zum eigentlichen Nabel der Welt. Sämtliche Klänge und Bilder werden mittels Rosa- und Weissem Rauschen generiert. Auszüge aus: Jacques Tati’s „mon oncle« Reloaded Das ULO wird unter der Leitung von Stephan Athanas an der Eröffnung des „One Minute Film Festival« am 19. August in Aarau, den Film „mon oncle« integral neu vertonen. Als Vorschau auf diesen Event einen Ausschnitt am elektromagnetischen Sommer. Wer kennt nicht den verschrobenen Humor Jacques Tatis? 2010 ist er als Drehbuchautor von „The Illusionist« nochmals in die Kinos gelangt, obwohl er schon vor fast 30 Jahren gestorben ist. Als „Monsieur Hulot« tapste Tati höchstpersönlich durch diverse pantomimische und Slapstick – artige Filmhöhepunkte. Ein Highlight seines Filmschaffens war zweifellos der Film „mon oncle«, der 1958 gar den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt. In „mon oncle« kämpft Monsieur Hulot gegen die Technik des hochmodernen Hauses sowie der automatisierten Fabrik seines Schwagers, und stürzt alles um sich herum unwillentlich ins Chaos. Der Musiker und Medienkünstler Stephan Athanas hat sich dieses Stoffes angenommen und wagt nun mit Studierenden der Kunsthochschule Luzern, eine Neuvertonung des Films, was dem teilweise doch schon etwas altbacken wirkenden Werk neues Leben einhaucht. Dabei kommen die Möglichkeiten des Computers und neuester Software zum Zuge, um live, in der Manier eines Stummfilmorchesters, den Bildern neue Klänge und Inhalte einzuflössen. Ein Filmspass der besonderen Art

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23:00 - 00:00
EMS BAR

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00:00 - 06:00
Mit eigenartigen Geräuschen durch die EMS Sommernächte! Vom 18.7. bis 30.7.2011 reisen wir jede Nacht von 24.00 bis 6.00 Uhr akustisch um die Welt. Die Fieldrecordings findet ihr bei:
www.quietamerican.org
www.freesound.org

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