LoRa Mittagsinfo (W)

Wiederholung des LoRa-Infos von gestern, 18:00 - 19:00 Uhr.


E-Mail: infolora@lora.ch


Um die archivierten Sendungen zu hören brauchst du einen RealPlayer.
Mehr dazu und Player herunterladen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 weiter

Mittwoch, 25.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Rolf Röhrich über „Das Finanzkapital“
Schulden – der wahre Reichtum des Kapitalismus P.S. „Wer zwei Paar Hosen hat, mache eines zu Geld und schaffe sich dieses Buch an!“ (Georg Christoph Lichtenberg)
2. Heinz-Josef Bontrup: Appel für den Sozialstaat!
(Co-Autor des neuen Attac-Buches „Konzernmacht brechen”) Grundsätzlich ist die Verteilungsfrage zu stellen. Ohne eine Umverteilung des bestehenden (nicht nur zukünftig erwirtschafteten) gesellschaftlichen Reichtums kann eine Umverteilung von Arbeit – und damit eine gerechte Verteilung von Anerkennung und Würde – nicht gelingen.
3. Lisa Mittendrein zur Forderung der Finanztransaktionssteuer
Seit Jahren wird auf EU-Ebene über die Finanztransaktionssteuer diskutiert. Nun zeigt eine neue Studie, dass sie hohe öffentliche Einnahmen bringen könnte. Doch worum geht es bei dieser Steuer überhaupt und worauf kommt es an?

Feedback geben

Mittwoch, 18.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Konzernmacht brechen Attac hat ein neues Buch herausgebracht und stellte es am 27. April 2016 auf der Wiener Wirtschaftsuniversität vor – der Titel lautet: „Konzernmacht brechen“, Mandelbaum Verlag,
2. Zum Abschluss bringt Laura Hörner die „Nachrichten aus der Anstalt“.

Feedback geben

Mittwoch, 11.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Konzernmacht brechen Attac hat ein neues Buch herausgebracht und stellte es am 27. April 2016 auf der Wiener Wirtschaftsuniversität vor – der Titel lautet: „Konzernmacht brechen“, Mandelbaum Verlag, ISBN: 978-3-85476-650-6
2. Zum Abschluss bringt Laura Hörner die „Nachrichten aus der Anstalt“.
Zur Sendung via http://cba.fro.at/315300
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192
Gestaltung: Laura Hörner, Roland Ulbrich

Feedback geben

Mittwoch, 04.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Oskar Negt
Beginnen wir unsere heutige Sendung mit einem deutschen Philosophen, mit Oskar Negt. Negt, der schon 1970 nach Hannover berufen worden war, wirkte in die Arbeiterbewegung hinein, klassischen demokratisch-sozialistischen Ideen treu. Den Gewerkschaften schrieb er ins Stammbuch – wer würde das bei uns wagen - sie möchten weiterhin den Utopien Raum in ihrer Ideenwelt geben.
Glyphosat
Und weil´s so genau passt, noch ein weiterer Schritt von der gutwilligen Gemeinschaft in die Konzerngeisterbahn.
Hüther: Selbstorganisation
All unsere sehr klugen Leute rätseln über den Ausgang des ersten Wahlganges zur Bundespräsidentenkür. Man sucht Rezepte. Und da bin ich doch ziemlich skeptisch. Vielleicht muss man einfach nur tiefer graben. Zu diesem Behufe halte ich mich gerne an Prof. Gerald Hüther, den deutscher Neurobiologen.
Nachrichten aus der Anstalt
Als stabile Einrichtung haben sich zumindest die Nachrichten aus der Anstalt etabliert – mit unserer Kollegin Laura Hörner
1. Mai
In Österreich finden Kundgebungen zum Ersten Mai seit 1890 statt. Die Wiener Arbeiterschaft veranstaltete z. B. am 1. Mai 1890 im Wiener Prater die mit mehr als 100.000 Teilnehmern größte Kundgebung, die bis dahin jemals in der Stadt zu sehen war. Die 1889 gegründete Arbeiter-Zeitung nahm darauf Bezug, dass die Maifeier im Prater, einem großen Grünareal, stattfand, und Victor Adler schrieb dazu im Mai 1890: „Er ist sehr schön, der 1. Mai, und die Tausende von Bourgeois und Kleinbürgern werden es den Hunderttausenden von Proletariern gewiss gerne vergönnen, sich auch einmal das berühmte Erwachen der Natur, das alle Dichter preisen und wovon der Fabrikszwängling so wenig bemerkt, in der Nähe zu besehen.“

Feedback geben

Mittwoch, 27.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Ein Aufruf zum Widerstand!
Wir als Kleinst-, Klein- und mittelständische Unternehmen stimmen nicht mit dem seit Herbst 2014 von der EU-Kommission verbreiteten Standpunkt überein, wonach vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu den Profiteuren von Transatlantic Trade and Investment Partnership (besser bekannt als TTIP) zählen würden. Vielmehr sind wir der festen Überzeugung, dass gerade KMUs, die einen Großteil der österreichischen Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichern, aufgrund einer radikalen Öffnung des Marktes für international agierende Unternehmen massiv unter den Folgen des Abkommens leiden würden. Über neun Zehntel der österreichischen Wirtschaft beteiligen sich nicht am atlantischen Handel, eine Schwächung des europäischen Handelsraums zugunsten des Handels mit den USA würde schwerwiegende negative Auswirkungen auf das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft haben.
„Ende Gelände“ Radtour
„Hallo, hier der Aufruf zur Radtour zu "Ende Gelände" Protesten gegen Kohletagbauerweiterungen: Startet am 2.Mai in Wien. Hab zwei verschiedenlange Versionen gemacht. Würde mich freuen wenn sie recht oft gesendet werden, damit viele Leute bei der Biketour mitfahren und mitmachen... lg Jutta“ Nun, diesen Wunsch wollen wir unserer Kollegin Jutta Matysek gerne erfüllen.
Varoufakis: „Food Stamps“
„Mit Essensmarken gegen rechte Separatisten“ scheint auf den ersten Blick etwas kurios. Wenn man Yanis Varoufakis zuhört, bekommt diese Idee einen positiven touch. „Strache – im braunen Sumpf“ Zwei Jahre harter Recherchearbeit hat Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach in eine Dokumentation investiert, die sich, Zitat: „während des Schreibens selbstständig gemacht hat, weil die Ergebnisse meiner Recherchen so nicht vorherzusehen waren“ Zitat Ende, wie er resümierend feststellt. Was als Sachbuch konzipiert wurde, ist zum politischen Thriller geworden, der tiefe Einblicke in zwei sehr unterschiedliche Milieus bietet.
Didi Hallervorden: „Erdogan“
Und zum Abschluss eine Novität: Didi Hallervorden in radio%attac!

Feedback geben

Mittwoch, 20.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Plan B für Europa VertreterInnen von Zivilgesellschaft und Politik denken bereits laut über einen Plan B nach. Zuletzt stellte sich die Bewegung für ein demokratisches Europa 2025, kurz DiEM25, vor. In Südeuropa haben Parteien, welche den stark neoliberalen Kurs der EU in Frage stellen, beachtliche Erfolge. Vergangenes Wochenende sind die Ökonomin Lisa Mittendrein und der […]

Feedback geben

Mittwoch, 13.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Crossroads Festival
Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden sozial-ökologischen Krise und fortschreitenden Entdemokratisierung lädt das Forum Stadtpark mit der fünften Ausgabe des Crossroads Festivals erneut zur Auseinandersetzung mit entscheidenden Entwicklungen der Gegenwart ein. Wir bringen einen Ausschnitt eines Gespräches, das unsere Kollegin Karin Schuster von Radio Helsinki in Graz mit Josef Obermoser, dem Initiator des Festivals, geführt hat.
https://crossroads-festival.org/de/
TTIP: Bäcker Letzte Woche waren wir beim Friseur. Wir brachten Überlegungen eines Figaro zu TTIP und waren nahe an einer Stehfrisur. Heute gehen wir zum Bäcker. Seine Ausführungen könnten dazu angetan sein, dass die Brötchen „sitzen bleiben“.
Alfred Goubran
Alfred Goubran hat keinen „Brotberuf“ in dem Sinne, er ist Schriftsteller und Musiker, und er schreibt und komponiert konsequent, ohne Förderungsansuchen und abseits der sog. „Literatur- oder Musikindustrie“. Unsere Kollegin Judit Kovacs sprach mit ihm in ihrer Sendereihe „Menschen, die schreiben“ auf Radio Orange über die Verdrängung, Menschen als Funktionseinheiten und über Systeme. Insbesondere kritisiert er die Ungenauigkeit der Systemkritiken.
http://o94.at/radio/sendung/1381864/

Feedback geben

Mittwoch, 30.03.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Unsere Lärmspende könnt ihr haben Am 23.3 fand am Wiener Minoritenplatz vor dem Innenministerium eine Kundgebung mit dem Titel "Unsere Lärmspende könnt ihr haben" statt. Jutta Matysek war für radio%attac vor Ort und hat mit KundgebungsteilnehmerInnen gesprochen. Die VeranstalterInnen rufen auf, sich an einer Emailpetition an Innenministerin Mikl-Leitner zu beteiligen. Unsere Kollegin Sarah Bodlak hat diesem Ansinnen eine Stimme verliehen.
2. Andreas Novy: Gutes Leben für alle Während sich die einen um das Notwenigste für die Ärmsten Sorgen machen, sinnieren andere über ein gutes Leben für alle. Unser Kollege Thomas Kerekes, seine Zeichens Umwelt-Ökonom und Landschaftsarchitekt, sprach mit Andreas Novy, dem Vorstand des „Institut for Multilevel Governance and Development“ an der WU Wien.
3.KMU gegen TTIP Nun eine Premiere in radio%attac – nach all den Ökonomen und Soziologinnen, den Feministinnen und PolitikwissenschafterInnen eine Stimme aus dem alltäglichen Leben: Ich freue mich über den ersten Friseur! Thema: Aufruf KMU gegen TTIP.
4.Robert Misik: Idomeni, mon amour: An der Grenze der europäischen Werte Unter dem Titel „Idomeni, mon amour: An der Grenze der europäischen Werte“ beschreibt der Journalist und Autor Robert Misik seine Eindrücke während des Besuches von Idomeni am mazedonisch-griechischen Grenzzaun, wo sich im Augenblick rund 12.000 Gestrandete aufhalten.

Feedback geben

Mittwoch, 23.03.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Yanis Varoufakis: Demokratie vs. EU-Kollaps Wenn man sich zurzeit auf unserer Welt umschaut, kommt man nicht aus dem Staunen heraus. Was man noch vor kurzem in der so genannten 3. Welt verortete, ist vor unserer Haustür angekommen: Die Demokratie ist in einem erbärmlichen Zustand. Ob die Regierung in Polen ihren eigenen Obersten Gerichtshof dumm da stehen lässt oder Herr Orban in Ungarn eigene Vorstellungen von Demokratie hat oder noch näher, wenn bei uns von einer Vertrauenskrise in die Demokratie die Rede ist – es schaut nicht gut aus. Unser Kollege David Goeßmann von Kontext TV sprach mit dem ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis über die missliche Lage. http://www.kontext-tv.de/
2. Digitale Mitbestimmung Seit 2006 gibt es sie und fast genau so lange beschäftigen sie sich mit digitaler Mitbestimmung – die Rede ist von der „Piratenpartei Österreichs“. Nun braucht vor allem „Democracy in Europe Movement 2025“ – DiEM25 neue Strukturen um eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Wir sprachen mit Markus Hohenecker vom Bundesvorstand der Piratenpartei.
www.piratenpartei.at/
3. Klaus Kufner Und zum Abschluss noch ein Beitrag vom „Sich die Hände reichen“. Unsere Kollegin Judit Kovacs sprach mit dem Journalisten und Aktivisten Klaus Kufner.

Feedback geben

Mittwoch, 16.03.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Heute kommt radio%attac zur Gänze aus dem Aktionsradius Wien, jener kleinen aber feinen Insel des etwas anderen Wissens und Denkens. In der Nähe des Augarten gelegen, empfiehlt sich diese Institution für eine Durchlüftung unseres Gehirns. Hier kann man gut und gern seine intellektuellen Trampelpfade verlassen. http://www.aktionsradius.at/
1. Landraub Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Der Wissenschaftsjournalist Kurt Langbein portraitiert in seinem Film LANDRAUB die Investoren und die Bauern. Die einen sprechen von Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung und Versklavung. Unser Kollege Thomas Kerekes, seines Zeichens Umweltökonom und Landschaftsarchitekt, sprach mit Kurt Langbein im Aktionsradius Wien. Das Buch zum Film "Landraub" ist im Ecowin Verlag erschienen. http://ecowin.at/buch/landraub/ https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Langbein
2. Hilfe! „Weit davon entfernt, bedingungslos zu sein, ist moderne Hilfe unverhohlen berechnend; von der sorgsamen Erwägung des eigenen Vorteils viel eher geleitet als von der besorgten Betrachtung der Not des andern!“ Bezugnehmend auf den Querdenker, katholischen Priester und Befreiungstheologen Iwan Illich, versteht es Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, unser Bild von der institutionellen Hilfe arg ins Wanken zu bringen. Wir bringen einen Ausschnitt aus einem Vortrag, den Frau Gronemeyer im Aktionsradius Wien gehalten hat.
http://www.marianne-gronemeyer.de/

Feedback geben

Mittwoch, 09.03.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Heute kommt radio%attac zur Gänze aus dem Aktionsradius Wien, jener kleinen aber feinen Insel des etwas anderen Wissens und Denkens. In der Nähe des Augarten gelegen, empfiehlt sich diese Institution für eine Durchlüftung unseres Gehirns. Hier kann man gut und gern seine intellektuellen Trampelpfade verlassen. http://www.aktionsradius.at/
1. Landraub Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Der Wissenschaftsjournalist Kurt Langbein portraitiert in seinem Film LANDRAUB die Investoren und die Bauern. Die einen sprechen von Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung und Versklavung. Unser Kollege Thomas Kerekes, seines Zeichens Umweltökonom und Landschaftsarchitekt, sprach mit Kurt Langbein im Aktionsradius Wien. Das Buch zum Film "Landraub" ist im Ecowin Verlag erschienen. http://ecowin.at/buch/landraub/ https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Langbein
2. Hilfe! „Weit davon entfernt, bedingungslos zu sein, ist moderne Hilfe unverhohlen berechnend; von der sorgsamen Erwägung des eigenen Vorteils viel eher geleitet als von der besorgten Betrachtung der Not des andern!“ Bezugnehmend auf den Querdenker, katholischen Priester und Befreiungstheologen Iwan Illich, versteht es Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, unser Bild von der institutionellen Hilfe arg ins Wanken zu bringen. Wir bringen einen Ausschnitt aus einem Vortrag, den Frau Gronemeyer im Aktionsradius Wien gehalten hat.
http://www.marianne-gronemeyer.de/

Feedback geben

Mittwoch, 02.03.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Politische Lieder Es geht heute um politische Lieder. Warum singen Menschen heute, 2016, politische Lieder? Was sind politische Lieder eigentlich? Unsere Kollegin Judit Kovacs besuchte Alberts Bücherladen im 12. Wiener Gemeindebezirk, wo sich einmal im Monat Menschen treffen, die politische, wie sie sagen widerständige Lieder singen – mit Chris Perterka: „Ich mache seit über 40 Jahren Musik, darunter Blues, Folk, Rock, unkitschige Wienerlieder und linke Politlieder“ – steht auf seiner Homepage. http://www.chris4erpeterka.com/

Feedback geben

Donnerstag, 25.02.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. DIEM25/1 Obwohl sich die Mächtigen in Europa so um ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit, um Migration und Terrorismus sorgen, jagt ihnen nur eines wirklich Angst ein: die Demokratie! Denn eine Herrschaft der Völker Europas, eine Regierung durch den Demos ist ihr gemeinsamer Alptraum. Soweit der Beginn von „EIN MANIFEST FÜR DIE DEMOKRATISIERUNG EUROPAS“. Vorige Woche traf man sich in Berlin um zu starten. Ein Beitrag von unserem Kollegen Surya Knöbel. http://diem25.org/de/
2. Robert Misik: "Kaputtalismus" Und bleiben wir gleich in Rufweite des Themas und stellen eine interessante Frage: „Stirbt der Kapitalismus?“ Was vor zwei Jahrzehnten noch undenkbar war, wird nun selbst in den Kreisen renommierter Ökonomen diskutiert. Der ehemalige amerikanische Finanzminister Lawrence Summers etwa sprach von einem langfristigen Trend der Stagnation und der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman hält einen permanenten Niedergang für eine realistische Option. Der Journalist und Autor Robert Misik stellt in seinem Buch "Kaputtalismus" die Frage, ob der Kapitalismus sterben wird und wenn ja, ob uns dies glücklich machen würde. Nach den Indizien „Ende des Nachkriegsbooms“ inklusive niedriges Wachstum und sinkende Produktivitätszuwächse und „Kreditexplosionen“ kommt Misik zu einem dritten Indiz. Zu hören und zu sehen war diese Buchpräsentation im Kreiskyforum in Wien, das Buch erscheint im Aufbau-Verlag. http://www.aufbau-verlag.de/index.php/kaputtalismus.html http://www.kreisky-forum.org
3. DIEM25/2 Und a propos Aufbau: Zum Abschluss noch ein Kommentar unserer Kollegin Juliane Vatter – überschrieben mit: „Carpe DIEM vīgintī quīnque“

Feedback geben

Donnerstag, 18.02.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. DIEM25/1 Obwohl sich die Mächtigen in Europa so um ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit, um Migration und Terrorismus sorgen, jagt ihnen nur eines wirklich Angst ein: die Demokratie! Denn eine Herrschaft der Völker Europas, eine Regierung durch den Demos ist ihr gemeinsamer Alptraum. Soweit der Beginn von „EIN MANIFEST FÜR DIE DEMOKRATISIERUNG EUROPAS“. Vorige Woche traf man sich in Berlin um zu starten. Ein Beitrag von unserem Kollegen Surya Knöbel. http://diem25.org/de/
2. Robert Misik: "Kaputtalismus" Und bleiben wir gleich in Rufweite des Themas und stellen eine interessante Frage: „Stirbt der Kapitalismus?“ Was vor zwei Jahrzehnten noch undenkbar war, wird nun selbst in den Kreisen renommierter Ökonomen diskutiert. Der ehemalige amerikanische Finanzminister Lawrence Summers etwa sprach von einem langfristigen Trend der Stagnation und der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman hält einen permanenten Niedergang für eine realistische Option. Der Journalist und Autor Robert Misik stellt in seinem Buch "Kaputtalismus" die Frage, ob der Kapitalismus sterben wird und wenn ja, ob uns dies glücklich machen würde. Nach den Indizien „Ende des Nachkriegsbooms“ inklusive niedriges Wachstum und sinkende Produktivitätszuwächse und „Kreditexplosionen“ kommt Misik zu einem dritten Indiz. Zu hören und zu sehen war diese Buchpräsentation im Kreiskyforum in Wien, das Buch erscheint im Aufbau-Verlag.
http://www.aufbau-verlag.de/index.php/kaputtalismus.html
http://www.kreisky-forum.org
3. DIEM25/2 Und a propos Aufbau: Zum Abschluss noch ein Kommentar unserer Kollegin Juliane Vatter – überschrieben mit: „Carpe DIEM vīgintī quīnque“

Feedback geben

Donnerstag, 11.02.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. Gemeinwohlökonomie Unter dem Titel „Fünf Jahre Gemeinwohlökonomie und das Projekt Bank für Gemeinwohl. Eine andere Ökonomie ist möglich. “ fand eine Pressekonferenz am 21.1.2016 in der Bank für Gemeinwohl, in Wien statt. Die Gemeinwohlökonomie bezeichnet sich als ethisches, ökologisch nachhaltiges Wirtschaftsmodell und findet auch in anderen Ländern Unterstützung. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat mit einer eindeutigen Mehrheit von 86 % beschlossen, über das Modell der Gemeinwohlökonomie im Europaparlament zu diskutieren. Dazu bezeichnet sich die Bank für Gemeinwohl als erste ethische Alternativbank Österreichs und entsteht als freie Genossenschaft. Unsere Kollegin Elfriede Morales informierte sich. Die Gemeinwohlökonomie und das Projekt Bank für Gemeinwohl veranstalten am 13. Februar 2016 – also in etwas weniger als 2 Wochen - ein Fest im Volkstheater in Wien. Das Programm beinhaltet Performance mit prominenten Künstlern wie z.B. Konstantin Wecker und Artemis Stavridi, politisches Gespräch mit Wirtschaftsexperten und Informationen zur Alternativbank. Weitere Informationen gibt es unter www.ecogood.org .
2. Gerald Hüther: Schule und Gesellschaft - die Radikalkritik Und wenn man den Faden nun weiterspinnt und zu jener dubiosen Bank in Kärnten kommt, die uns alle mit 3.700,- pro Person belastet, dann ist es nicht nachzuvollziehen, dass die Menschen, die sogenannten Normalbürger, die kleinen Leute also, immer wieder jene Gruppierungen begünstigen, in deren Nachbarschaft trübe Geschäfte getätigt wurden. Nun stellt sich die Frage, wo liegt der Hund begraben? Versuchen wir also einen Blick zu den Wurzeln: Starten wir einen Erklärungsversuch. Schule in ihrer jetzigen Form funktioniere einfach nicht mehr, erklärt Prof. Gerald Hüther, Hirnforscher an der Universität Göttingen. Ein allgemein akzeptiertes Beziehungsmuster, das andere Menschen zu Objekten degradiert, mache die Gesellschaft kaputt. www.gerald-huether.de
3. Robert Misik: Mindestsicherung – zumindest! Nun und als Abrundung noch einige Rechenbeispiele von Robert Misik, Journalist und Sachbuchautor.
Thema: Mindestsicherung – zumindest!
www.misik.at

Feedback geben

Donnerstag, 04.02.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. „Hier entsteht ein neuer Geheimdienst!“
Auf der Fassade des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) prangte am letzten Samstagabend der Schriftzug "Hier entsteht ein neuer Geheimdienst". Trotz großer Kälte haben sich hunderte Bürgerinnen und Bürger mit Kerzen vor dem Gebäude versammelt, um gegen das geplante Staatsschutzgesetz zu demonstrieren.
radio%attac bringt einen kleinen Ausschnitt aus der Veranstaltung, stellvertretend Lisa Mittendrein, Ökonomin von attac Österreich und Thomas Lohninger vom Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich. http://akvorrat.at/ Und weil´s so gut passt und weil die Drei Groschen Oper gerade im Theater an der Wien sehr erfolgreich aufgeführt wird, der legendäre Ernst Busch mit "Mackie Messer".
2. Misik: "Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?" Eine Hasswelle schwappt durch unsere Gesellschaften. „Wehret den Anfängen“, das wird nichts mehr, den Punkt haben wir leider verpasst. Der Irrsinn und die Panikmache haben ihre große Zeit. Gerade deshalb versucht der Journalist und Buchautor Robert Misik ein paar nüchtern-bedenkliche Klarstellungen in alle Richtungen.
http://misik.at/2016/01/wer-fuerchtet-sich-vorm-schwarzen-mann/

Feedback geben

Donnerstag, 28.01.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
In unserer heutigen Sendung wollen wir versuchen, umweltfreundlich zu sein. Wir bewegen uns zwischen der Lobau in Wien und Paris. Beginnen wir gleich mit einem Beitrag von Jutta Matysek.
1. Für die Wiedereröffnung der Schnellbahnstation Lobau Intervallverdichtet und ausgebaut könnte diese Schnellbahnstrecke durch die Lobau die umweltfreundliche Entlastung der parallel dazu verlaufenden Südosttangente sein. Stattdessen soll die Station Lobau 2016 abgerissen werden. Die BürgerInitiative S 80 Lobau plant Widerstand.
2. Freda Meissner-Blau Vergangene Woche hat die Umweltlegende und Mitgründerin der Partei „Die Grünen“ Freda Meissner-Blau diesen unwirtlichen Planeten für immer verlassen. Unsere Kollegin Jutta Matysek hat von Freda, wie sie von vielen liebe- und respektvoll genannt wurde, eine Aufnahme zum Thema Atmokraft gefunden.
3. Paris – COP21 Und ganz im Geiste von Freda Meissner-Blau, jener sehr erfolgreichen Anti-Atom-Aktivistin im Kampf gegen das AKW Zwentendorf, bewegten sich die tausenden Altivisten, die zu Beginn dieses Monats in Paris gegen einen unmenschlichen Klimadeal demonstrierten. Fabian Scheidler und David Goeßmann von KONTEXT TV mit einem Ausschnitt aus ihrem Bericht über COP21.
http://www.kontext-tv.de/
4. Und auch zum Abschluss Freda. Beim 3. Geburtstag von attac Österreich, am 20. 11. 2003, hat sie Resümee gezogen.

Feedback geben

Donnerstag, 21.01.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. Cradle to Cradle Die Methode „Cradle to Cradle“ oder übersetzt: "Von der Wiege bis zur Wiege" versucht Professor Dr. Michael Braungart, Verfahrenstechniker, Chemiker und Leiter des Hamburger Umweltinstituts, seit einigen Jahren publik zu machen. Dabei handelt es sich um weit mehr als nur recyclen, es ist mehr ein absolutes Nachahmen der natürlichen Kreisläufe, wo es keinen Müll gibt sondern nur Rohstoffe. Eine Methode, die weltweit bereits über 4.500 Firmen überzeugt hat und von anderen Anhängern sogar als eine neue ökologisch-industrielle Revolution gesehen wird. Ein Beitrag von unserem Kollegen Surya Allesando Knöbel
http://www.braungart.com/de
2. Identität? Welche Identität? „Identität? Welche Identität?“, mit dieser Schlagzeile erschien die aktuelle Ausgabe des "Jüdischen Echo“. Die Frage nach der eigenen Identität gehört zu den spannendsten überhaupt. Wer man ist, hängt ja nicht nur von Herkunft und Umwelt ab, sondern auch von eigenen Entscheidungen. Und dann sind da noch die anderen, die über einen und die eigene Gruppe urteilen und ihr im schlimmsten Fall das Leben unmöglich machen. Wir sprachen mit dem Chefredakteur des Jüdischen Echo, Erhard Stackl http://juedischesecho.at/
3. „Revolution“ Sabine Weninger-Bodlak berichtet über ein Lesewerk, das leicht von der Hand geht, amüsiert und aufweckt. Russel Brand´s Bucht trägt den Titel "Revolution" und ist erschienen im Heyne Verlag München.

Feedback geben

Donnerstag, 14.01.2016 - 09:00 - 10:00

Sendung Hören
1. Staatsschutz - Geheimdienst Ende Jänner soll im Parlament das umstrittene, neue Staatsschutzgesetz beschlossen werden. Dieses Gesetz bringt eine massive Einschränkung von Bürger*innen-Rechten und würde weitreichende Konsequenzen für Aktivist*innen und aktivistische NGOs bedeuten. AKVorrat und Attac beschäftigen sich mit den Auswirkungen auf Aktivistinnen und Aktivisten. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Martin Mayr, IT-Spezialist und Vorstandmitglied von attac Österreich. AKVorrat und Attac, möchten die möglichen Auswirkungen des neuen Gesetzes in einem Workshop beleuchten. Dienstag, 12. Jänner, um 18:30 im WUK in der Währinger Straße 59 https://www.staatsschutz.at/
2. Amelie Lanier Kapital, Geld und Grundeigentum - das sind Grundbegriffe, zu denen Amelie Lanier seit ca. 20 Jahren forscht und publiziert. Angefangen hat alles mit der "Wende" und den Privatisierungen in den ehemaligen "Ostblockländern". Das hat Ihr Interesse geweckt, nämlich, wie funktionierende, entwickelte Volkswirtschaften zerstört werden. Mit ihr sprach Judit Kovacs. Das gesamte Gespräch gibt es auf Radio Orange in der Sendereihe "Menschen, die schreiben ..." nachzuhören.
http://o94.at/radio/nachhoeren/

Feedback geben

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 weiter