LoRa Mittagsinfo (W)

Wiederholung des LoRa-Infos von gestern, 18:00 - 19:00 Uhr.


E-Mail: infolora@lora.ch


Um die archivierten Sendungen zu hören brauchst du einen RealPlayer.
Mehr dazu und Player herunterladen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 weiter

Mittwoch, 14.09.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Prof. Jakob Kapeller: Verteilung
Die Ungleichheit in der Gesellschaft wächst. Eine kleine Minderheit von 1 % der Bevölkerung kontrolliert, typisch nicht nur für Österreich, ein größeres Vermögen als eine große Mehrheit von 90 %. Die Politik, die zu dieser zunehmenden Entwicklung führt, wird ebenso selbstverständlich wie unhinterfragt, demokratisch genannt. Dieser Umstand und die mangelnde Veränderbarkeit der Situation haben mit gegebenen Machtverhältnissen zu tun. Wenn eine Politik für die Mehrheit weiterhin nicht mehrheitsfähig wird, scheint eine krisenhafte Zuspitzung gewiß. Wollen wir das wirklich, oder mangelt es uns lediglich an entsprechender Aufklärung? Unser Kollege Oswald Streif sprach mit Prof. Jakob Kappeller, demVorstand des Institutes für gesamtwirtschaftliche Analyse der Johannes Kepler Universität in Linz. Dieser erklärte im Interview die Machtverschiebungen, Ursachen und politischen Hintergründe der wachsenden Ungleichheit.
2. Bank für Gemeinwohl (1) – PlanSinn Vielleicht ein Weg, um die Ungleichheit etwas zu verringern, ist die Gründung einer Bank. Zum ersten Mal entsteht eine Bank aus der Mitte der Gesellschaft: die Bank für Gemeinwohl. Sie stellt Werte wie Transparenz, Mitbestimmung und Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns. Dabei steht das Gemeinwohl im Fokus, nicht der Gewinn. Die Genossenschaft ermöglicht eine Beteiligung aller Bürger/-innen: man entscheidet über den Weg der Bank mit. Unabhängig von der Höhe des Anteils hat man eine Stimme. Ab 200,- Euro ist man dabei! Ein italienisches Dorf zeigt Europa, wie Zukunft geht Eine ganz andere Art von Verteilung gibt es in einem kleinen Dorf in Süditalien. Unter dem Titel „Ein italienisches Dorf zeigt Europa, wie Zukunft geht“ hab ich folgenden Beitrag im Internetz gefunden. Zanger gegen VfGH Nun zurück nach Österreich. Im Zuge der
3. Bundespräsidentenwahl en siute, mit ihren eher wenig schönen Seiten, macht ein Rechtsanwalt von sich reden. Der umtriebige Georg Zanger fährt ein großes Geschütz auf. Wir dachten, man sollte die Aufmerksamkeitsverteilung etwas ausgleichen. Es bleibt dabei! Und weil wir auch ein fröhlicher Haufen sind, ein musikalischer Ausklang: „Unser Lied für Van der Bellen“, von Paul Gulda und Agnes Palmisano.

Feedback geben

Mittwoch, 07.09.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Prof. Jakob Kapeller: Verteilung Die Ungleichheit in der Gesellschaft wächst. Eine kleine Minderheit von 1 % der Bevölkerung kontrolliert, typisch nicht nur für Österreich, ein größeres Vermögen als eine große Mehrheit von 90 %. Die Politik, die zu dieser zunehmenden Entwicklung führt, wird ebenso selbstverständlich wie unhinterfragt, demokratisch genannt. Dieser Umstand und die mangelnde Veränderbarkeit der Situation haben mit gegebenen Machtverhältnissen zu tun. Wenn eine Politik für die Mehrheit weiterhin nicht mehrheitsfähig wird, scheint eine krisenhafte Zuspitzung gewiß. Wollen wir das wirklich, oder mangelt es uns lediglich an entsprechender Aufklärung? Unser Kollege Oswald Streif sprach mit Prof. Jakob Kappeller, demVorstand des Institutes für gesamtwirtschaftliche Analyse der Johannes Kepler Universität in Linz. Dieser erklärte im Interview die Machtverschiebungen, Ursachen und politischen Hintergründe der wachsenden Ungleichheit. Bank für Gemeinwohl (1) – PlanSinn Vielleicht ein Weg, um die Ungleichheit etwas zu verringern, ist die Gründung einer Bank. Zum ersten Mal entsteht eine Bank aus der Mitte der Gesellschaft: die Bank für Gemeinwohl. Sie stellt Werte wie Transparenz, Mitbestimmung und Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns. Dabei steht das Gemeinwohl im Fokus, nicht der Gewinn. Die Genossenschaft ermöglicht eine Beteiligung aller Bürger/-innen: man entscheidet über den Weg der Bank mit. Unabhängig von der Höhe des Anteils hat man eine Stimme. Ab 200,- Euro ist man dabei! Ein italienisches Dorf zeigt Europa, wie Zukunft geht Eine ganz andere Art von Verteilung gibt es in einem kleinen Dorf in Süditalien. Unter dem Titel „Ein italienisches Dorf zeigt Europa, wie Zukunft geht“ hab ich folgenden Beitrag im Internetz gefunden. Zanger gegen VfGH Nun zurück nach Österreich. Im Zuge der 3. Bundespräsidentenwahl en siute, mit ihren eher wenig schönen Seiten, macht ein Rechtsanwalt von sich reden. Der umtriebige Georg Zanger fährt ein großes Geschütz auf. Wir dachten, man sollte die Aufmerksamkeitsverteilung etwas ausgleichen. Es bleibt dabei! Und weil wir auch ein fröhlicher Haufen sind, ein musikalischer Ausklang: „Unser Lied für Van der Bellen“, von Paul Gulda und Agnes Palmisano.

Feedback geben

Mittwoch, 24.08.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1.) Klaus Dörre: Arbeit 4.0 – Herausforderungen von Digitalisierung und Automatisierung Diskussionen rund um die Schlagwörter „Arbeit 4.0“ oder auch „Industrie 4.0“ sind derzeit sehr verbreitet. Der Schwerpunkt der Debatten liegt dabei meist auf den möglichen Auswirkungen von Automatisierung auf Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen und der Frage, wie viele Arbeitsplätze verloren gehen (könnten) und wie ArbeitnehmerInnen und die Politik darauf reagieren sollten. In einem Vortrag im Europasaal des Karl-Renner-Institutes in Wien versucht Klaus Dörre – Professor für Arbeits-, Industrie-und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller Universität Jena – eine Analyse.
2.) Robert Misik: Das Monster Globalisierung bändigen „Aber klar ist: Wenn es nicht gelingt, die normalen Menschen vor den Verheerungen liberalisierter und global integrierter Märkte zu schützen, dann wird uns der ganze Krempel um die Ohren fliegen.“ Soweit der Journalist und Sachbuchautor Robert Misik am 15.8.2016 im Standard. In der Folge sein Video-Blog „Das Monster Globalisierung bändigen“.
http://misik.at/ http://derstandard.at/r6114/FS-Misik
3.) Megastaudammprojekt gestoppt! Abseits vom Olympia Spektakel in Rio de Janeiro ist die Bevölkerung Brasiliens mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Im Regenwaldgebiet kämpfen die indigenen Stämme der Munduruku seit Jahren gegen eine ganze Reihe von Megastaudammprojekten, die ihr Gebiet rund um den Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas, bedroht. Nicht, dass sie nicht auch ohne die geplanten Staudämme schon genug Probleme hätten: Die Regenwaldgebiete schrumpfen, illegale Holzfäller schneiden riesige Flächen kahl. Sojaanbau und Rinderzucht in gigantischem Ausmaß nehmen immer mehr Regenwaldflächen in Anspruch. Der Tapajos Fluss, auf dessen Trinkwasser und Fische die Munduruku angewiesen sind, wird von Goldschürfern mit Quecksilber verseucht. Damit zerstörerische Bauvorhaben nicht mehr den Regenwald bedrohen, müssen auch Unternehmen Verantwortung übernehmen: Konzerne wie die österreichische Andritz AG oder der deutsche Technologie-Konzern Siemens dürfen sich in Zukunft an keinen weiteren Wasserkraftprojekten, die Umwelt und Mensch schaden, beteiligen. Der Staat Brasilien muss die Landrechte der Munduruku, der betroffenen indigenen Gemeinschaft des Gebietes, anerkennen. Johannes vom Freiwilligen Team Wien von greenpeace und Amazonas Kampagnenleiter Lukas Meus im Interview mit unserer Kollegin Jutta Matysek. Infos und Petition:
http://regenwald.greenpeace.at/

Feedback geben

Mittwoch, 13.07.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Noam Chomsky über die drohenden Gefahren für die Menschheit im 21. Jahrhundert Im Interview von acTVism Munich mit dem MIT-Professor, Anarchisten, Philosophen und renommierten Linguisten Noam Chomsky, sprechen die Kollegen über die drohenden Gefahren für die Menschheit.
Umbau statt Abbau „Die da oben machen was sie wollen und richten es sich! Wir kleinen Leute haben niemanden, der uns vertritt!“ Mit diesen einfachen Sätzen und ihren verschiedenen Varianten sind zurzeit Austritte aus der EU zu bewerkstelligen. Dabei scheint ein Ausweg nicht wirklich sehr kompliziert. Im folgenden Beitrag geht unser Kollege Roland Ulbrich der Frage nach „Wird Europa sozialer?“
Bericht aus der Anstalt Und nun wollen wir wieder zu unserer ständigen Einrichtung, zum Bericht aus der Anstalt, von Laura Hörner.
SOAK 2016 Und im nächsten Beitrag: Ralph Guth, Politikwissenschaftler und Vorstandmitglied von Attac Österreich über das Generalthema der heurigen Attac – Sommerakademie.
Mitgründen Erreichtes Kapital: 2.680.100 Anzahl Genossenschafter/-innen: 3.811 Die erste ethische Alternativbank Österreichs mitgründen!
Eine Bank, die den Menschen dient und nicht umgekehrt.
Zum ersten Mal seit rund hundert Jahren entsteht hierzulande eine neue Bank nach gutem altem Stil.
Die Bank für Gemeinwohl. Diese erste ethische Alternativbank Österreichs stellt gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns.
Uns treibt die Vision einer Bank an, die für einen Wandel steht.
Hinter dieser Bank stehen nicht große Financiers, sondern sie gehört Bürger/-innen in ganz Österreich, als zivilgesellschaftliches Projekt. Bankexpert/-innen, Projektmanager/-innen u.v.a.
Engagierte arbeiten bis auf ein kleines Kernteam ehrenamtlich, aus Begeisterung für die Sache. Weit über 100 Menschen sind österreichweit aktiv.

Feedback geben

Mittwoch, 06.07.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Sahra Wagenknecht: „Reichtum ohne Gier“ „Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden“, sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen - von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion - kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter. Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden. Vorige Woche stellte Sahra Wagenknecht, deutsche Spitzenpolitikerin der Linken, im Dr. Bruno Kreisky Forum in Wien ihr neuestes Buch vor: „Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“
2. Spot „Bank für Gemeinwohl“ Den 2. Teil von „Reichtum ohne Gier“ gibt es nächste Woche – same time, same station! Ja, und weil es so gut passt, abschließend unseren "Werbeblock".

Feedback geben

Mittwoch, 29.06.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Sahra Wagenknecht: „Reichtum ohne Gier“
„Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden“, sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen – von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion – kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter. Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden. Vorige Woche stellte Sahra Wagenknecht, deutsche Spitzenpolitikerin der Linken, im Dr. Bruno Kreisky Forum in Wien ihr neuestes Buch vor: „Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“
http://www.campus.de/buecher-campus-verlag/gesellschaft-wirtschaft/wirtschaft/reichtum_ohne_gier-10240.html
2. Spot: Bank für Gemeinwohl
https://www.mitgruenden.at/

Feedback geben

Mittwoch, 22.06.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Barbara Adams Beginnen wir gleich mit etwas Sperrigem. Unsere Kollegin Gisella Linschinger über Sustainable Development Goals und den Ausführungen von Barbara Adams.
http://www.ipg-journal.de/vodcast/artikel/die-globalen-ziele-passen-nicht-zusammen-1440/
Robert Misik: Das Nichteuropäertum Nun zu einem gern gesehenen Gast in radio%attac: Robert Misik, der Journalist und Sachbuchautor über das Nichteuropäertum. Da fällt mir ein: „Was würde wohl der Herr Karl über die EU sagen?“
http://derstandard.at/2000038788705/Die-Selbstblockade-der-EU-koennte-die-Union-zerstoeren
Nachrichten aus der Anstalt (6)
Nun, wie wir wissen, ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und schön langsam entwickelt sich so was wie das Feeling: „Do geht ma no was ob!“ Aber keine Sorge, Laura Hörner hat die 6. Ausgabe von …
http://attac.at
Aktionskonferenz „Aufbruch!“ Und zum Schluss nun der 2. Teil des Berichtes über die Aktionskonferenz „Aufbruch“, gestaltet von unserer Kollegin Ursula Knaack. https://aufbruch.or.at/

Feedback geben

Mittwoch, 15.06.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Barbara Adams
Beginnen wir gleich mit etwas Sperrigem. Unsere Kollegin Gisella Linschinger über Sustainable Development Goals und den Ausführungen von Barbara Adams.
http://www.ipg-journal.de/vodcast/artikel/die-globalen-ziele-passen-nicht-zusammen-1440/
Robert Misik: Das Nichteuropäertum
Nun zu einem gern gesehenen Gast in radio%attac: Robert Misik, der Journalist und Sachbuchautor über das Nichteuropäertum. Da fällt mir ein: „Was würde wohl der Herr Karl über die EU sagen?“
http://derstandard.at/2000038788705/Die-Selbstblockade-der-EU-koennte-die-Union-zerstoeren
Nachrichten aus der Anstalt (6)
Nun, wie wir wissen, ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und schön langsam entwickelt sich so was wie das Feeling: „Do geht ma no was ob!“ Aber keine Sorge, Laura Hörner hat die 6. Ausgabe von …
http://attac.at
Aktionskonferenz „Aufbruch!“
Und zum Schluss nun der 2. Teil des Berichtes über die Aktionskonferenz „Aufbruch“, gestaltet von unserer Kollegin Ursula Knaack.
https://aufbruch.or.at/

Feedback geben

Mittwoch, 08.06.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
„Habemus Bundespräsident!“
so weit so gut, aber was nun passiert, gipfelt in der Frage. „Wie hältst du´s mit den anderen 50%!“ Man ist zornig oder abschätzig, man ist zynisch oder aggressiv – alles keine Wege für eine gedeihliche Zukunft. Wir fragten bei der Politikwissenschafterin Lisa Sinowatz nach einer Einschätzung.
Berichte aus der Anstalt
Als nächstes unsere Kollegin Laura Hörner. In guter Tradition heute wieder „Berichte aus der Anstalt“.
Klaus Werner Lobo: „Nach der Empörung“
Klaus Werner-Lobo, Aktivist, ehem. Politiker und Clown, ist bekannt geworden durch seine Veröffentlichung des „Schwarzbuch Markenfirmen“, das er 2001 zusammen mit Hans Weis verfasst hatte. Vor kurzem veröffentlichte er nun das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht“, welches sich als Anleitung für zivilgesellschaftliches Engagement abseits von politischen Parteien versteht. Unser Kollege Thomas Kerekes sprach mit ihm. Das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht.“ ist bei Deuticke erschienen.

Feedback geben

Mittwoch, 01.06.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
„Habemus Bundespräsident!“
so weit so gut, aber was nun passiert, gipfelt in der Frage. „Wie hältst du´s mit den anderen 50%!“ Man ist zornig oder abschätzig, man ist zynisch oder aggressiv – alles keine Wege für eine gedeihliche Zukunft. Wir fragten bei der Politikwissenschafterin Lisa Sinowatz nach einer Einschätzung.
Berichte aus der Anstalt
Als nächstes unsere Kollegin Laura Hörner. In guter Tradition heute wieder „Berichte aus der Anstalt“.
Klaus Werner Lobo: „Nach der Empörung“
Klaus Werner-Lobo, Aktivist, ehem. Politiker und Clown, ist bekannt geworden durch seine Veröffentlichung des „Schwarzbuch Markenfirmen“, das er 2001 zusammen mit Hans Weis verfasst hatte. Vor kurzem veröffentlichte er nun das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht“, welches sich als Anleitung für zivilgesellschaftliches Engagement abseits von politischen Parteien versteht. Unser Kollege Thomas Kerekes sprach mit ihm. Das Buch „Nach der Empörung. Was tun, wenn wählen nicht mehr reicht.“ ist bei Deuticke erschienen.

Feedback geben

Mittwoch, 25.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Rolf Röhrich über „Das Finanzkapital“
Schulden – der wahre Reichtum des Kapitalismus P.S. „Wer zwei Paar Hosen hat, mache eines zu Geld und schaffe sich dieses Buch an!“ (Georg Christoph Lichtenberg)
2. Heinz-Josef Bontrup: Appel für den Sozialstaat!
(Co-Autor des neuen Attac-Buches „Konzernmacht brechen”) Grundsätzlich ist die Verteilungsfrage zu stellen. Ohne eine Umverteilung des bestehenden (nicht nur zukünftig erwirtschafteten) gesellschaftlichen Reichtums kann eine Umverteilung von Arbeit – und damit eine gerechte Verteilung von Anerkennung und Würde – nicht gelingen.
3. Lisa Mittendrein zur Forderung der Finanztransaktionssteuer
Seit Jahren wird auf EU-Ebene über die Finanztransaktionssteuer diskutiert. Nun zeigt eine neue Studie, dass sie hohe öffentliche Einnahmen bringen könnte. Doch worum geht es bei dieser Steuer überhaupt und worauf kommt es an?

Feedback geben

Mittwoch, 18.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Konzernmacht brechen Attac hat ein neues Buch herausgebracht und stellte es am 27. April 2016 auf der Wiener Wirtschaftsuniversität vor – der Titel lautet: „Konzernmacht brechen“, Mandelbaum Verlag,
2. Zum Abschluss bringt Laura Hörner die „Nachrichten aus der Anstalt“.

Feedback geben

Mittwoch, 11.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
1. Konzernmacht brechen Attac hat ein neues Buch herausgebracht und stellte es am 27. April 2016 auf der Wiener Wirtschaftsuniversität vor – der Titel lautet: „Konzernmacht brechen“, Mandelbaum Verlag, ISBN: 978-3-85476-650-6
2. Zum Abschluss bringt Laura Hörner die „Nachrichten aus der Anstalt“.
Zur Sendung via http://cba.fro.at/315300
Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/192
Gestaltung: Laura Hörner, Roland Ulbrich

Feedback geben

Mittwoch, 04.05.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Oskar Negt
Beginnen wir unsere heutige Sendung mit einem deutschen Philosophen, mit Oskar Negt. Negt, der schon 1970 nach Hannover berufen worden war, wirkte in die Arbeiterbewegung hinein, klassischen demokratisch-sozialistischen Ideen treu. Den Gewerkschaften schrieb er ins Stammbuch – wer würde das bei uns wagen - sie möchten weiterhin den Utopien Raum in ihrer Ideenwelt geben.
Glyphosat
Und weil´s so genau passt, noch ein weiterer Schritt von der gutwilligen Gemeinschaft in die Konzerngeisterbahn.
Hüther: Selbstorganisation
All unsere sehr klugen Leute rätseln über den Ausgang des ersten Wahlganges zur Bundespräsidentenkür. Man sucht Rezepte. Und da bin ich doch ziemlich skeptisch. Vielleicht muss man einfach nur tiefer graben. Zu diesem Behufe halte ich mich gerne an Prof. Gerald Hüther, den deutscher Neurobiologen.
Nachrichten aus der Anstalt
Als stabile Einrichtung haben sich zumindest die Nachrichten aus der Anstalt etabliert – mit unserer Kollegin Laura Hörner
1. Mai
In Österreich finden Kundgebungen zum Ersten Mai seit 1890 statt. Die Wiener Arbeiterschaft veranstaltete z. B. am 1. Mai 1890 im Wiener Prater die mit mehr als 100.000 Teilnehmern größte Kundgebung, die bis dahin jemals in der Stadt zu sehen war. Die 1889 gegründete Arbeiter-Zeitung nahm darauf Bezug, dass die Maifeier im Prater, einem großen Grünareal, stattfand, und Victor Adler schrieb dazu im Mai 1890: „Er ist sehr schön, der 1. Mai, und die Tausende von Bourgeois und Kleinbürgern werden es den Hunderttausenden von Proletariern gewiss gerne vergönnen, sich auch einmal das berühmte Erwachen der Natur, das alle Dichter preisen und wovon der Fabrikszwängling so wenig bemerkt, in der Nähe zu besehen.“

Feedback geben

Mittwoch, 27.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Ein Aufruf zum Widerstand!
Wir als Kleinst-, Klein- und mittelständische Unternehmen stimmen nicht mit dem seit Herbst 2014 von der EU-Kommission verbreiteten Standpunkt überein, wonach vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu den Profiteuren von Transatlantic Trade and Investment Partnership (besser bekannt als TTIP) zählen würden. Vielmehr sind wir der festen Überzeugung, dass gerade KMUs, die einen Großteil der österreichischen Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichern, aufgrund einer radikalen Öffnung des Marktes für international agierende Unternehmen massiv unter den Folgen des Abkommens leiden würden. Über neun Zehntel der österreichischen Wirtschaft beteiligen sich nicht am atlantischen Handel, eine Schwächung des europäischen Handelsraums zugunsten des Handels mit den USA würde schwerwiegende negative Auswirkungen auf das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft haben.
„Ende Gelände“ Radtour
„Hallo, hier der Aufruf zur Radtour zu "Ende Gelände" Protesten gegen Kohletagbauerweiterungen: Startet am 2.Mai in Wien. Hab zwei verschiedenlange Versionen gemacht. Würde mich freuen wenn sie recht oft gesendet werden, damit viele Leute bei der Biketour mitfahren und mitmachen... lg Jutta“ Nun, diesen Wunsch wollen wir unserer Kollegin Jutta Matysek gerne erfüllen.
Varoufakis: „Food Stamps“
„Mit Essensmarken gegen rechte Separatisten“ scheint auf den ersten Blick etwas kurios. Wenn man Yanis Varoufakis zuhört, bekommt diese Idee einen positiven touch. „Strache – im braunen Sumpf“ Zwei Jahre harter Recherchearbeit hat Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach in eine Dokumentation investiert, die sich, Zitat: „während des Schreibens selbstständig gemacht hat, weil die Ergebnisse meiner Recherchen so nicht vorherzusehen waren“ Zitat Ende, wie er resümierend feststellt. Was als Sachbuch konzipiert wurde, ist zum politischen Thriller geworden, der tiefe Einblicke in zwei sehr unterschiedliche Milieus bietet.
Didi Hallervorden: „Erdogan“
Und zum Abschluss eine Novität: Didi Hallervorden in radio%attac!

Feedback geben

Mittwoch, 20.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Plan B für Europa VertreterInnen von Zivilgesellschaft und Politik denken bereits laut über einen Plan B nach. Zuletzt stellte sich die Bewegung für ein demokratisches Europa 2025, kurz DiEM25, vor. In Südeuropa haben Parteien, welche den stark neoliberalen Kurs der EU in Frage stellen, beachtliche Erfolge. Vergangenes Wochenende sind die Ökonomin Lisa Mittendrein und der […]

Feedback geben

Mittwoch, 13.04.2016 - 08:00 - 08:30

Sendung Hören
Crossroads Festival
Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden sozial-ökologischen Krise und fortschreitenden Entdemokratisierung lädt das Forum Stadtpark mit der fünften Ausgabe des Crossroads Festivals erneut zur Auseinandersetzung mit entscheidenden Entwicklungen der Gegenwart ein. Wir bringen einen Ausschnitt eines Gespräches, das unsere Kollegin Karin Schuster von Radio Helsinki in Graz mit Josef Obermoser, dem Initiator des Festivals, geführt hat.
https://crossroads-festival.org/de/
TTIP: Bäcker Letzte Woche waren wir beim Friseur. Wir brachten Überlegungen eines Figaro zu TTIP und waren nahe an einer Stehfrisur. Heute gehen wir zum Bäcker. Seine Ausführungen könnten dazu angetan sein, dass die Brötchen „sitzen bleiben“.
Alfred Goubran
Alfred Goubran hat keinen „Brotberuf“ in dem Sinne, er ist Schriftsteller und Musiker, und er schreibt und komponiert konsequent, ohne Förderungsansuchen und abseits der sog. „Literatur- oder Musikindustrie“. Unsere Kollegin Judit Kovacs sprach mit ihm in ihrer Sendereihe „Menschen, die schreiben“ auf Radio Orange über die Verdrängung, Menschen als Funktionseinheiten und über Systeme. Insbesondere kritisiert er die Ungenauigkeit der Systemkritiken.
http://o94.at/radio/sendung/1381864/

Feedback geben

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 weiter