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Bla Bla Radio: Because DADA was never there

Because DADA was never there Im 2016 reihen sich die Hommagen und Rückbesinnungen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DADA-Bewegung in Zürich. DADA wird als universell gefeiert. „Dada ist das Chaos, aus dem sich tausend Ordnungen erheben, die sich wieder zum Chaos Dada verschlingen. Dada ist der Verlauf und der Inhalt des gesamten Weltgeschehens gleichzeitig“ (Erklärung des Club Dada Berlin, 1920). Der Begriff DADA hat sich von seinem historischen Moment emanzipiert, proklamiert das Jubiläumskomitee in Zürich. Jedoch: Proteste, Chaos, Irreverenz und Rebellion gegen den Kunstkanon gab es auch unabhängig von DADA und ausserhalb von Europa. DADA als universellen Massstab setzen zu wollen, blendet andere künstlerische Erfahrungen ausserhalb von Europa in der Geschichte aus, weil sie dem Oberbegriff DADA untergeordnet werden. Die eurozentrische Perspektive möchte sich hier wieder von ihrer historischen Bedingtheit abstrahieren. Radio LoRa möchte DADA feiern; nicht aber als grosse universelle Wahrheit, nicht als die Weltseele (Hugo Ball, 1916), sondern als eine Expression unter vielen anderen in einer vielfältigen Welt. Wir setzen auf die Intertextualitäten und Überschneidungspunkte von der DADA-Bewegung mit anderen künstlerischen Erfahrungen in der Welt. Wir wollen auf den Dadaismus nicht als übergeordnetes Thema eingehen, vielmehr wollen wir die Dada-Bewegung als einen Knoten in einem Netz von künstlerischen Erfahrungen, die sich mit dem Protest und der Subversion des Kanons als Haltung in der Kunst beschäftigt haben, zeigen.
Das Festival möchte verschiedene radiotaugliche Kunstformate, wie Spoken Word, experimentelle Musik, Lautgedichte, Audiokunst oder Radiofeatures zusammen bringen. Damit möchte das BLABLA Radio ein Gegenzeichnen setzen, um DADA weniger als Universelles zu thematisieren, sondern vielmehr als eine Geste unter vielen anderen, weil DADA was never there.


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Sonntag, 31.07.2016 - 15:40 - 22:47

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Because DADA was never there Im 2016 reihen sich die Hommagen und Rückbesinnungen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DADA-Bewegung in Zürich. DADA wird als universell gefeiert. „Dada ist das Chaos, aus dem sich tausend Ordnungen erheben, die sich wieder zum Chaos Dada verschlingen. Dada ist der Verlauf und der Inhalt des gesamten Weltgeschehens gleichzeitig“ (Erklärung des Club Dada Berlin, 1920). Der Begriff DADA hat sich von seinem historischen Moment emanzipiert, proklamiert das Jubiläumskomitee in Zürich. Jedoch: Proteste, Chaos, Irreverenz und Rebellion gegen den Kunstkanon gab es auch unabhängig von DADA und ausserhalb von Europa. DADA als universellen Massstab setzen zu wollen, blendet andere künstlerische Erfahrungen ausserhalb von Europa in der Geschichte aus, weil sie dem Oberbegriff DADA untergeordnet werden. Die eurozentrische Perspektive möchte sich hier wieder von ihrer historischen Bedingtheit abstrahieren. Radio LoRa möchte DADA feiern; nicht aber als grosse universelle Wahrheit, nicht als die Weltseele (Hugo Ball, 1916), sondern als eine Expression unter vielen anderen in einer vielfältigen Welt. Wir setzen auf die Intertextualitäten und Überschneidungspunkte von der DADA-Bewegung mit anderen künstlerischen Erfahrungen in der Welt. Wir wollen auf den Dadaismus nicht als übergeordnetes Thema eingehen, vielmehr wollen wir die Dada-Bewegung als einen Knoten in einem Netz von künstlerischen Erfahrungen, die sich mit dem Protest und der Subversion des Kanons als Haltung in der Kunst beschäftigt haben, zeigen.
Das Festival möchte verschiedene radiotaugliche Kunstformate, wie Spoken Word, experimentelle Musik, Lautgedichte, Audiokunst oder Radiofeatures zusammen bringen. Damit möchte das BLABLA Radio ein Gegenzeichnen setzen, um DADA weniger als Universelles zu thematisieren, sondern vielmehr als eine Geste unter vielen anderen, weil DADA was never there.

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Sonntag, 31.07.2016 - 01:17 - 10:41

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Because DADA was never there Im 2016 reihen sich die Hommagen und Rückbesinnungen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DADA-Bewegung in Zürich. DADA wird als universell gefeiert. „Dada ist das Chaos, aus dem sich tausend Ordnungen erheben, die sich wieder zum Chaos Dada verschlingen. Dada ist der Verlauf und der Inhalt des gesamten Weltgeschehens gleichzeitig“ (Erklärung des Club Dada Berlin, 1920). Der Begriff DADA hat sich von seinem historischen Moment emanzipiert, proklamiert das Jubiläumskomitee in Zürich. Jedoch: Proteste, Chaos, Irreverenz und Rebellion gegen den Kunstkanon gab es auch unabhängig von DADA und ausserhalb von Europa. DADA als universellen Massstab setzen zu wollen, blendet andere künstlerische Erfahrungen ausserhalb von Europa in der Geschichte aus, weil sie dem Oberbegriff DADA untergeordnet werden. Die eurozentrische Perspektive möchte sich hier wieder von ihrer historischen Bedingtheit abstrahieren. Radio LoRa möchte DADA feiern; nicht aber als grosse universelle Wahrheit, nicht als die Weltseele (Hugo Ball, 1916), sondern als eine Expression unter vielen anderen in einer vielfältigen Welt. Wir setzen auf die Intertextualitäten und Überschneidungspunkte von der DADA-Bewegung mit anderen künstlerischen Erfahrungen in der Welt. Wir wollen auf den Dadaismus nicht als übergeordnetes Thema eingehen, vielmehr wollen wir die Dada-Bewegung als einen Knoten in einem Netz von künstlerischen Erfahrungen, die sich mit dem Protest und der Subversion des Kanons als Haltung in der Kunst beschäftigt haben, zeigen.
Das Festival möchte verschiedene radiotaugliche Kunstformate, wie Spoken Word, experimentelle Musik, Lautgedichte, Audiokunst oder Radiofeatures zusammen bringen. Damit möchte das BLABLA Radio ein Gegenzeichnen setzen, um DADA weniger als Universelles zu thematisieren, sondern vielmehr als eine Geste unter vielen anderen, weil DADA was never there.

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