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EMS 2011: Alexander Tuchacek (ZH)

Mary Lou Williams - Stacey Kent Für die Musikaufführung im Rahmen des EMS 2011 möchte ich Musik von zwei sehr unterschiedlichen Jazz Musikerinnen auswählen: Das Erste, eine Stück aus dem im Jahre 1963 erschienenem Album "Black Christ of the Andes" (Dirge Blues) von Mary Lou Williams und als Zweites, Auschnitte eines Albums von 1997 der Jazz Sängern Stacey Kent, "Close Your Eyes". Mary Lou Williams gilt als "First Lady of Jazz" und ist wohl auch die bekanntesten Pianistin, die sich in der von Männern dominierten frühen Jazzszene der 20er Jahre in Amerika als Musikerin und Arrangeurin durchsetzte. Sie kannte viele der Jazzgrössen ihrer Zeit und schrieb Kompositionen und Arrangements für Benny Goodman, Duke Ellington und Dizzy Gillespie. Sie gilt als Mutter des BeBop und beeinflusste die musikalische Entwicklung von Musikern und Pianisten ihrer Zeit, wie Thelonious Monk oder Dizzy Gillespie. Mary Lou Williams spielte sehr eigenwillige und ungewöhnliche Harmonien und liess sich zeitlebens stilistisch nicht vereinnahmen. Stacey Kent, geboren 1968 in South Orange, New Jersey ist eine anglo-amerikanische Jazz-Sängerin und wird von vielen als eines der besten Jazz-Vokal-Talente ihrer Generation bezeichnet. Ihre erste CD "Close Your Eyes" wurde im Jahr 1997 veröffentlicht. Die Stücke dieser beiden Jazz Musikerinnen werde im Laufe der Performance durchgearbeitet. Eine eigens entwickelte Software lässt das historische Stück von Mary Lou Williams sowie auch das neuere Material von Stacey Kent neu (be)spielbar und hörbar werden. Durch extensive zeitliche Reduktion, Verlangsamung, Beschleunigung und Wiederholung wird dem musikalischen Material nachgespürt und beide Stücke in einem Austausch zueinander gesetzt. Die Performance dauert eine Stunde und wird im Raum auf einem Vier-Kanal-Audio-System wiedergeben - since 1990 co-founder of the media art group "Knowbotic Research" The works of knowbotic research where shown at: 48th Venice Biennale (1999), Seoul Biennale (2002), Hongkong Shenzen Biennale (2007), Biennale Rotterdam (2009), exhibited in Museum of Contemporary Art, Helsinki, (1994), Hamburger Kunstverein (1995), New Museum New York (2002), Witte de With Rotterdam and MOCA Taipeh (2004), Wilhelm Lehmbruck Museum and Skuc Gallery Ljubljana (2006), NAMOC Beijing (2008), Shedhalle Zürich (2010) and has received major awards including: the Claasen Prize for Media Art and Photography, Cologne; the international ZKM Media-art award; August Seeling-Award of Wilhelm Lehmbruck Museum and the Prix Arts Electronica. - solo works: artellewa cairo (2010) shift festival Basel (2010) Kunstraum Walcheturm Zürich (2010)
http://www.krcf.org/


Internet: www.krcf.org/

E-Mail: spezialprogramm@lora.ch


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Sonntag, 24.07.2011 - 21:00 - 22:00

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Mary Lou Williams - Stacey Kent Für die Musikaufführung im Rahmen des EMS 2011 möchte ich Musik von zwei sehr unterschiedlichen Jazz Musikerinnen auswählen: Das Erste, eine Stück aus dem im Jahre 1963 erschienenem Album "Black Christ of the Andes" (Dirge Blues) von Mary Lou Williams und als Zweites, Auschnitte eines Albums von 1997 der Jazz Sängern Stacey Kent, "Close Your Eyes". Mary Lou Williams gilt als "First Lady of Jazz" und ist wohl auch die bekanntesten Pianistin, die sich in der von Männern dominierten frühen Jazzszene der 20er Jahre in Amerika als Musikerin und Arrangeurin durchsetzte. Sie kannte viele der Jazzgrössen ihrer Zeit und schrieb Kompositionen und Arrangements für Benny Goodman, Duke Ellington und Dizzy Gillespie. Sie gilt als Mutter des BeBop und beeinflusste die musikalische Entwicklung von Musikern und Pianisten ihrer Zeit, wie Thelonious Monk oder Dizzy Gillespie. Mary Lou Williams spielte sehr eigenwillige und ungewöhnliche Harmonien und liess sich zeitlebens stilistisch nicht vereinnahmen. Stacey Kent, geboren 1968 in South Orange, New Jersey ist eine anglo-amerikanische Jazz-Sängerin und wird von vielen als eines der besten Jazz-Vokal-Talente ihrer Generation bezeichnet. Ihre erste CD "Close Your Eyes" wurde im Jahr 1997 veröffentlicht. Die Stücke dieser beiden Jazz Musikerinnen werde im Laufe der Performance durchgearbeitet. Eine eigens entwickelte Software lässt das historische Stück von Mary Lou Williams sowie auch das neuere Material von Stacey Kent neu (be)spielbar und hörbar werden. Durch extensive zeitliche Reduktion, Verlangsamung, Beschleunigung und Wiederholung wird dem musikalischen Material nachgespürt und beide Stücke in einem Austausch zueinander gesetzt. Die Performance dauert eine Stunde und wird im Raum auf einem Vier-Kanal-Audio-System wiedergeben - since 1990 co-founder of the media art group "Knowbotic Research" The works of knowbotic research where shown at: 48th Venice Biennale (1999), Seoul Biennale (2002), Hongkong Shenzen Biennale (2007), Biennale Rotterdam (2009), exhibited in Museum of Contemporary Art, Helsinki, (1994), Hamburger Kunstverein (1995), New Museum New York (2002), Witte de With Rotterdam and MOCA Taipeh (2004), Wilhelm Lehmbruck Museum and Skuc Gallery Ljubljana (2006), NAMOC Beijing (2008), Shedhalle Zürich (2010) and has received major awards including: the Claasen Prize for Media Art and Photography, Cologne; the international ZKM Media-art award; August Seeling-Award of Wilhelm Lehmbruck Museum and the Prix Arts Electronica. - solo works: artellewa cairo (2010) shift festival Basel (2010) Kunstraum Walcheturm Zürich (2010)
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