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EMS 2011: ULO (Michel Winterberg, Sabine Härri, Samuel Rauber, André Motz, Stephan Athanas)

ULO – sind:Michel Winterberg – Laptop (Audio) Sabine Härri – Laptop (Audio) Samuel Rauber – Laptop (Audio) André Motz – Laptop (Visuals) Stephan Athanas – Laptop, Leitung, Komposition Das ULO wurde ursprünglich am Institut Medienkunst in Aarau durch Stephan Athanas gegründet, musste aber mit dem Verschwinden dieses Instituts seine Tore schliessen. ULO feiert nun seine Auferstehung an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Aus den Abteilungen Animation, Video, Kunst und Vermittlung kommen die Studierenden der Hochschule in die MaxMSP/Jitter Vorlesungen und bauen sich im Laufe des Studiums ihr ureigenstes audiovisuelles Computer Instrumentarium auf, welches es zu beherrschen gilt, und dem es neue Klänge und Bilder zu entlocken gilt. Dabei kommen Neuauflagen von Klassikern der elektronischen Musik, Dj-ing Vj-ing, Kollektiv – Improvisationen und eigene audiovisuelle Konzepte zur Aufführung. Poème Fantastique Ausgehend von der Komposition Poème symphonique von György Ligeti, welche 100 Metronome gleichzeitig in Bewegung versetzen sollte, ist ein Stück entstanden, welches aus wilder Polyrythmie im Bild, wie auch im Klang seinen durch viele Parameter eingeschränkt, trotzdem seinen zufälligen Verlauf nimmt. Frequ_out Dieses Stück zeichnet sich dadurch aus, dass jeder improvisierende Mitmusiker ein eigenes Frequenzband erhält, in dem er sich akustisch betätigen kann. Darüber und darunter „rien ne va plus«. Hierdurch entstehen im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Klangtexturen. Im Rauschen der Sinne Basis dieses Stücks sind verschiedene Formen des Rauschens in Bild und Klang. Ein Störgeräusch, welches es während Jahrzenten zu bekämpfen galt, man denke nur einmal an die diversen Rauschunterdrückungsysteme wie Dolby SR etc., wird hier zum eigentlichen Nabel der Welt. Sämtliche Klänge und Bilder werden mittels Rosa- und Weissem Rauschen generiert. Auszüge aus: Jacques Tati’s „mon oncle« Reloaded Das ULO wird unter der Leitung von Stephan Athanas an der Eröffnung des „One Minute Film Festival« am 19. August in Aarau, den Film „mon oncle« integral neu vertonen. Als Vorschau auf diesen Event einen Ausschnitt am elektromagnetischen Sommer. Wer kennt nicht den verschrobenen Humor Jacques Tatis? 2010 ist er als Drehbuchautor von „The Illusionist« nochmals in die Kinos gelangt, obwohl er schon vor fast 30 Jahren gestorben ist. Als „Monsieur Hulot« tapste Tati höchstpersönlich durch diverse pantomimische und Slapstick – artige Filmhöhepunkte. Ein Highlight seines Filmschaffens war zweifellos der Film „mon oncle«, der 1958 gar den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt. In „mon oncle« kämpft Monsieur Hulot gegen die Technik des hochmodernen Hauses sowie der automatisierten Fabrik seines Schwagers, und stürzt alles um sich herum unwillentlich ins Chaos. Der Musiker und Medienkünstler Stephan Athanas hat sich dieses Stoffes angenommen und wagt nun mit Studierenden der Kunsthochschule Luzern, eine Neuvertonung des Films, was dem teilweise doch schon etwas altbacken wirkenden Werk neues Leben einhaucht. Dabei kommen die Möglichkeiten des Computers und neuester Software zum Zuge, um live, in der Manier eines Stummfilmorchesters, den Bildern neue Klänge und Inhalte einzuflössen. Ein Filmspass der besonderen Art


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Freitag, 22.07.2011 - 21:00 - 22:00

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http://www.kunstundvermittlung.hslu.ch/
www.stephanathanas.com
www.kunstundvermittlung.hslu.ch/
Artificial Acoustic Ambient AAA AAA ist eine flirrende akustische Umgebung, die im Kopf bekannte Assoziationen weckt. Da werden etwa windige Strände, Urwald - Szenarien und andere Bilder im Kopf hervorgerufen. Alle Klänge sind jedoch synthetischer Natur und sind daher auch nicht, was sie zu sein scheinen. AAA entwirft sozusagen eine neue, akustische Gegenwelt, zu der, in der wir uns befinden. Armis et Patriae Ursprünglich als Lumentektur für die Basler Kaserne entwickelt, entstand ein audiovisuelles Improvisationstool, welches immer wieder neue Parallelwelten zwischen Ost und West erschafft. Die Basler Kaserne, welche, dem Zürcher Kasernenareal nicht unähnlich, seit geraumer Zeit als Kulturlokal dient, bringt zwei Dinge zusammen, welche gegensätzlicher nicht sein könnten: Militär, Disziplin, Krieg vs. Kunst, Kultur, Individualität. Armis et Patriae projiziert diese Situation in die arabische Welt und greift damit ein hochaktuelles Thema auf: Arabische Länder zwischen islamischem Jihad und kulturell hochstehender Gesellschaft, welche sich zunehmends gegen die Unterdrückung durch diktatorische Regimes zur Wehr setzt. Alle Bilder und Klänge werden in Echtzeit erzeugt und manipuliert. Das Bildmaterial besteht aus Found Footage ägyptischer Filme der 50-er und 60-er Jahre, Golfkrieg, 9-11 u.v.m. Berlin – Die Sinfonie der Grosstadt Ausschnitte aus Walther Ruttmanns „Berlin- Die Sinfonie der Grosstadt« von 1927, live vertont mit Laptop. Während in Amerika das Kino der 1920-er Jahre dominiert wurde durch das Studio – System, welches Western- Gangster- und Historienfilme am Fliessband produzierte, entstand in Europa nach dem 1. Weltkrieg ein eigenständiges, experimentierfreudiges Kino. In Frankreich und Deutschland feierte der sogenannte „absolute Film« seinen Einstand. Er orientierte sich in seinem Wesen an der Musik und sollte Begriffe wie etwa „Tempo«, „Rhythmus«, „Motiv« etc. in die Filmkunst übertragen. Hans Richter, Fernand Leger und Walter Ruttmann experimentierten in sogenannten „filmischen Studien«, die in Deutschland 1927 im Werk „Berlin – die Symphonie der Großstadt« von Walter Ruttman gipfelten. Ruttmann sah im Tagesablauf der Stadt Berlin eine Analogie zur klassischen Symphonie in der Musik. In schnellen, rhythmisch geschnittenen Bildern, dokumentiert er unzählige Facetten des Berlins der 20-er Jahre. Die Bilder wirken in ihrer Verwendung zeitweise wie die Video – Loops eines VJ’s in der heutigen Zeit. Dabei hilft die live improvisierte Musik, die zwischen Klangcollagen im Stile Akufen’s, Jazz von Balladen bis „up tempo« - Swing im Stile Count Basies, und elektronischer Musik mit Minimal und Breakbeats – Einflüssen oszilliert. Bilder und Musik mit Sogwirkung münden in ein eigenwilliges Spektakel für Auge und Ohr.

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Freitag, 22.07.2011 - 22:00 - 23:00

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ULO – sind:Michel Winterberg – Laptop (Audio) Sabine Härri – Laptop (Audio) Samuel Rauber – Laptop (Audio) André Motz – Laptop (Visuals) Stephan Athanas – Laptop, Leitung, Komposition Das ULO wurde ursprünglich am Institut Medienkunst in Aarau durch Stephan Athanas gegründet, musste aber mit dem Verschwinden dieses Instituts seine Tore schliessen. ULO feiert nun seine Auferstehung an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Aus den Abteilungen Animation, Video, Kunst und Vermittlung kommen die Studierenden der Hochschule in die MaxMSP/Jitter Vorlesungen und bauen sich im Laufe des Studiums ihr ureigenstes audiovisuelles Computer Instrumentarium auf, welches es zu beherrschen gilt, und dem es neue Klänge und Bilder zu entlocken gilt. Dabei kommen Neuauflagen von Klassikern der elektronischen Musik, Dj-ing Vj-ing, Kollektiv – Improvisationen und eigene audiovisuelle Konzepte zur Aufführung. Poème Fantastique Ausgehend von der Komposition Poème symphonique von György Ligeti, welche 100 Metronome gleichzeitig in Bewegung versetzen sollte, ist ein Stück entstanden, welches aus wilder Polyrythmie im Bild, wie auch im Klang seinen durch viele Parameter eingeschränkt, trotzdem seinen zufälligen Verlauf nimmt. Frequ_out Dieses Stück zeichnet sich dadurch aus, dass jeder improvisierende Mitmusiker ein eigenes Frequenzband erhält, in dem er sich akustisch betätigen kann. Darüber und darunter „rien ne va plus«. Hierdurch entstehen im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Klangtexturen. Im Rauschen der Sinne Basis dieses Stücks sind verschiedene Formen des Rauschens in Bild und Klang. Ein Störgeräusch, welches es während Jahrzenten zu bekämpfen galt, man denke nur einmal an die diversen Rauschunterdrückungsysteme wie Dolby SR etc., wird hier zum eigentlichen Nabel der Welt. Sämtliche Klänge und Bilder werden mittels Rosa- und Weissem Rauschen generiert. Auszüge aus: Jacques Tati’s „mon oncle« Reloaded Das ULO wird unter der Leitung von Stephan Athanas an der Eröffnung des „One Minute Film Festival« am 19. August in Aarau, den Film „mon oncle« integral neu vertonen. Als Vorschau auf diesen Event einen Ausschnitt am elektromagnetischen Sommer. Wer kennt nicht den verschrobenen Humor Jacques Tatis? 2010 ist er als Drehbuchautor von „The Illusionist« nochmals in die Kinos gelangt, obwohl er schon vor fast 30 Jahren gestorben ist. Als „Monsieur Hulot« tapste Tati höchstpersönlich durch diverse pantomimische und Slapstick – artige Filmhöhepunkte. Ein Highlight seines Filmschaffens war zweifellos der Film „mon oncle«, der 1958 gar den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt. In „mon oncle« kämpft Monsieur Hulot gegen die Technik des hochmodernen Hauses sowie der automatisierten Fabrik seines Schwagers, und stürzt alles um sich herum unwillentlich ins Chaos. Der Musiker und Medienkünstler Stephan Athanas hat sich dieses Stoffes angenommen und wagt nun mit Studierenden der Kunsthochschule Luzern, eine Neuvertonung des Films, was dem teilweise doch schon etwas altbacken wirkenden Werk neues Leben einhaucht. Dabei kommen die Möglichkeiten des Computers und neuester Software zum Zuge, um live, in der Manier eines Stummfilmorchesters, den Bildern neue Klänge und Inhalte einzuflössen. Ein Filmspass der besonderen Art

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