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Die folgenden Aufnahmen können mit jedem mp3-player direkt gehört werden:

Hörfestival- Jingle 1:41
Die folgenden Jingles sind in ersten Babelingo-Seminar im April 2002 in Graz entstanden. Dort wurde auch der Name „Babelingo“ für das Projekt Mehrsprachigkeit im Freien Radio gefunden.

Babelingo Jingle 1 0:21
Babelingo Jingle 2 0:26
Babelingo Jingle 3 0:35
Zweisprachiger Kommentar eines Fußball-Länderspiels Österreich-Türkei. Bei Radio Helsinki in Graz haben deutsch- und türkischsprachige Sendungsmacher gemeinsam ein Fußballspiel ihrer Länder kommentiert. Drei Ausschnitte:

Helsinki Match 1
Das Vorgeplänkel vor dem Spielbeginn. Die Kommentatoren wechseln sich mit längeren Passagen in ihren jeweiligen Sprachen ab. Zunächst wird in etwa 1:1 übersetzt. Etwas später entstehen Irritationen, weil die deutschsprachigen Kommentatoren kein Türkisch verstehen, während die Türken beide Sprachen sprechen. Ein Beispiel dafür, wie schwierig es ist, zweisprachig zu senden, wenn nicht alle Beteiligten beide Sprachen zumindest verstehen.

15:33
Helsinki Match 2
Kurz vor der Halbzeit: Die Türkei führt 2:0, dann 3:0. Auffällig, dass in diesem Abschnitt fast nur deutsch gesprochen wird.

4:00
Helsinki Match 3
Die letzte Phase des Spiels. Im ersten Teil des Hörbeispiels werden beide Sprachen etwa gleichberechtigt verwendet, ohne hin und her zu übersetzen.


6:13
Haltestelle Iberoamerika
Ein Ausschnitt aus einer Sendung der zweisprachigen Redaktion „Haltestelle Iberoamerika“ bei Querfunk in Karlsruhe. Die Sendung hat u.a. den Anspruch, deutschsprachigen HörerInnen lateinamerikanische Kultur und die spanische Sprache zu vermitteln. Die SprecherInnen benutzen ausschließlich ihre jeweilige Muttersprache. Im Beispiel lesen sie ein Märchen aus Venezuela. Es wird konsekutiv in kürzeren Abschnitten übersetzt und langsam gesprochen, was zur literarischen Form passt und dem didaktischen Anspruch entgegenkommt.

6:06
Hrvatski Kulturni Radio (HKR)
Ausschnitt aus einer Sendung der kroatischen Redaktion von Radio LoRa, Zürich. Der Moderator benutzt abwechselnd seine kroatische Muttersprache und die deutsche Sprache. In den deutschen Teilen spricht er mal Hochdeutsch, mal Schweizerdeutsch. Insgesamt überwiegt das Kroatische, und es wird nie 1:1 übersetzt. Die Sprachwechsel erfolgen zum Teil spontan aus dem Kontext heraus, zum Teil absichtlich. Oft werden nur die wesentlichen Informationen auf Deutsch in Form eines „reframing“ wiederholt (gekürzte Nacherzählung im Gegensatz zur 1:1-Übersetzung). Die Moderation wirkt frisch und spontan, es wird deutlich, dass der Moderator auch im Alltag beide Sprachen parallel benutzt.

8:19
Jingle Radio Afrika
Radio Afrika International ist eine Sendung von Radio Orange in Wien. Die Redaktion sendet täglich in einer anderen Sprache, am Sonntag dreisprachig. Die Sendung wird nicht nur in Wien ausgestrahlt, sondern über Mittel- und Kurzwelle auch europaweit und in Afrika. Der Jingle gibt die jeweiligen Frequenzen durch, immer zuerst in Französisch, dann in Deutsch, dann in Englisch. Klassische 1:1-Konsekutivübersetzung, als Form langweilig, aber in diesem Fall von der Funktion her angebracht. www.radioafrika.net

3:00
Literarna Kavarna
Die Literatursendung des zweisprachigen Radio Agora in Klagenfurt. Slowenisch und Deutsch werden fast gleichberechtigt benutzt. Es wird nicht alles übersetzt, das Abwechseln der Sprachen erfolgt häufig genug, um die Sendung lebendig zu machen.

7:58
Schwaboland
„Schwaboland“ war ein Projekt von Radio FRO aus Linz. Radio FRO bemüht sich besonders um die Integration der „Secondos“, der zweiten Generation von Einwanderern. Das Beispiel bringt den Anfang einer Podiumsdiskussion, in der sich Kandidaten für den Ausländerintegrationsbeirat der Stadt Linz präsentierten. Die drei Sprachen Deutsch, Türkisch und Serbokroatisch sollten gleichberechtigt benutzt werden. Im Einführungsteil ist das nicht gelungen.

10:30
Interviews auf dem Kanzlei-Flohmarkt in Zürich, Oktober 2002
Interviews von Teilnehmerinnen eines Radio-Workshops für Migrantinnen. Sie haben sich auf dem Flohmarkt im Zürcher Kreis 4 mit PassantInnen über Sprachen unterhalten: Welche Sprachen sprechen Sie, welche sprechen Ihre Kinder? In welcher Sprache denken, fluchen, träumen Sie? Die Interviews wurden auf Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Deutsch geführt.

10:15
Polyphonia
Herzlich willkommen - a short travel guide to Germany (Ausschnitt), Radio Dreyeckland, Freiburg (D) 2001. Der Beitrag entstand im Rahmen des Projektes "Polyphonia", in dem freie Radios aus Deutschland, Spanien, Italien und Österreich sich mit Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzten.

5:38
Ungefähre
Ein Hörspiel von Blablabor (Ausschnitt), 2002. Blablabor aus Zürich sind Reto Friedmann, Udo Israel, Annette Schmucki und Pia Thür. Sie experimentieren seit Jahren in ihren Hörspielen mit Mehrsprachigkeit. "Ungefähre" verwendet 7 Sprachen (Deutsch, Russisch, Englisch, Albanisch, Ungarisch, Chinesisch, Schweizerdeutsch) und kreiert in ihnen neue Wörter. Das Hörspiel dauert insgesamt 41 Minuten. Es wurde im Oktober 2002 auf einer Bodensee-Fähre uraufgeführt.

7:44
Vincenzo Di Donato - ein italienischer Zwangsarbeiter in Hannover
Der Beitrag entstand 1999 in der Redaktion der italienisch-deutschen Sendung "lavori in corso" bei Radio FLORA in Hannover. In der ursprünglichen Fassung führt die deutsche Moderation ein und verbindet die italienischen O-Töne aus dem Interview mit Vincenzo Di Donato. In der hier zu hörenden Fassung für das deutschsprachige Programm wurde eine zusammenfassende Übersetzung über die O-Töne gelegt. Dabei wurde versucht, möglichst viel italienischen O-Ton hörbar zu machen.

7:05
Margaretta D'Arcy - Radiopiratin aus Galway, Irland
Ebenfalls ein Beitrag von Radio FLORA, Hannover (1999). Die deutschsprachige Moderation fasst die Geschichte von Radio Pirate Woman zusammen, die Margaretta in den englischsprachigen O-Tönen erzählt. Der Beitrag hat ursprünglich zwei Teile, dieser hier ist der erste Teil.

5:56
la terza pagina dell'undici settembre - die dritte seite des elften neunten
Ein Hörspiel der Gruppe "Klankton" (Berlin) in Zusammenarbeit mit der "Compagnia d'arte drummatica" (Bologna): "collage aus fragmenten, artikeln, schlagzeilen, notizen - tagesresten - die ausnahmslos der Seite 3 deutsch-, italienisch-, und niederlaendisch- sprachiger zeitungen entnommen wurden. fragmente jener einstrahlungen, die wir informationen nennen - und die, kaum gedruckt, kaum eingesprochen, bereits ueberholt und wie deklassiert erscheinen mussten, angesichts d i e s e s attentats, des resets eines kollektiven, historischen gedaechtnis". Live-Mitschnitt der Uraufführung vom 4. Dezember 2001, im 'teatro comunale', Quingentole (Ausschnitt 11 Min; Gesamtlänge 55 Min).
11:38