LEGAL, ILLEGAL, WIR BERICHTEN FEMINISTISCH UND ZUSAMMEN VON ÜBERALL!

Am diesjährigen 8. März wird unser Ziel die Vernetzung sein, im Radio wie auf der Strasse.  Wir werden mit den Compañeras von Martes Latino im Äther die internationalistische Brücke zu Abya Yala schlagen, in Zusammenarbeit mit freie-radios.net ein ganztägiges Sonderprogramm gestalten sowie von den Aktionen der feministischen Bewegung live berichten. Wir befinden uns stets in einem Lernprozess. Unsere Realitäten sind durch das Zusammenkommen verschiedener Unterdrückungsformen geprägt, gegen die wir uns organisieren und über die wir berichten wollen und müssen. Wir haben verstanden, dass in unserem Umfeld Frauen, Arbeiter*innen, Lesben, Transpersonen, Migrant*innen, POC und andere Identitäten vom gleichen Herrschaftssystem unterdrückt sind. Deswegen bringen wir genau diese Stimmen durch den Äther!

Durch die Pandemie wurden die Rufe auf der Strasse leiser. Aber sie sind nicht ganz verstummt! Für kritische Stimmen war die Forderungen Zuhause zu bleiben angesichts der strukturellen sexistischen und rassistischen Gewalt sowie dem Erstarken faschistischer Kräfte keine Option.

Ausserdem haben die Bewegungen neue Wege gefunden, um ihre Forderungen nach aussen zu tragen und zu mobilisieren: Das Radio. RADIA war, ist und wird weiterhin ein wichtiges Mittel sein, um feministische Stimmen hörbar zu machen und Kämpfe zu verbinden!

RADIA hat immer wieder neue Formen gesucht: Wir haben im Studio und für das Montagsprogramm neue Formate entwickelt, Aktivist*innen kontaktiert, sie eingeladen, haben zusammen geredet und gemeinsam berichtet. Es sind kollektive Prozesse, in denen Machtstrukturen in Frage gestellt werden und Radio als politische Praxis betrachtet wird. Wir öffneten unsere Ohren, bevor wir durch die Mikrophone informierten. Wir haben zugehört und dann gemeinsam berichtet!

Seit 2019 senden wir live von der Strasse über den Streik und viele Aktionen - feministisch und internationalistisch. Wir waren mit unseren Mikrofonen und dem RADIAbus unterwegs.

Unsere Perspektive und Berichterstattung ist nicht neutral. Das hat auch der staatlich repressive Apparat verstanden. Er versuchte, die Radias einzuschüchtern und durch Repression eine Berichterstattung zu verhindern.

Wir haben weitergemacht, mit dem Mikrofon in der Hand gegen das Patriarchat.

Wo kritische Stimmen sind, dort sind auch wir! Legal, illegal, wir berichten feministisch von überall!

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 13 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

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