Am historischen 14. Juni 2019 war unser STREIK-RADIA zum ersten Mal auf der Strasse! Seither machen wir feministische Berichterstattung live von den Demos und anderen Aktionen direkt aus unserem Busstudio. Mit Mikrofonen in der Hand sind die Radia-Korrespondent*innen unterwegs, mit Telefonanrufen ins Studio und passender Musik machen wir den feministischen Aufstand und Widerstand hörbar!

Liegt auch dir etwas an deinem Feministischen Radia? Wir brauchen deine Unterstützung! Mit deiner Mitgliedschaft ermöglichst du uns, weiter- hin widerständig von der Strasse zu berichten und feministische Kämpfe zu verbinden! Mehr Infos hier

Dieses Jahr fokussiert der Streik am 14. Juni die Care-Arbeiter*innen mit zahlreichen starken Aktionen gegen Unterdrückung, Benachteiligung und Belästigung an FLINTAQ und Migrant*innen. RADIA ist dabei und berichtet im feministischen Sonderprogramm den ganzen Tag laut von den Strassen und aus dem Studio!

WIDERSTAND GEHT DURCH DIE LUFT!
Das Sonderprogramm rund um den 1. Mai auf Radio LoRa 97.5 MHz | DAB+ | lora.ch

Auch der diesjährige 1. Mai steht im Schatten der Pandemie. Das 1. Mai-Komitee Zürich sah sich gezwungen, sowohl die 1. Mai-Demonstration als auch das Fest auf dem Kasernenareal abzusagen. Die kantonalen Regeln verhindern noch immer, dass zu einer Demo aufgerufen werden kann, was das 1. Mai-Komitee als massive Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit kritisiert. Eine Beschwerde gegen das Demonstrationsverbot beim Verwaltungsgericht ist noch immer hängig - dazu hört ihr ein Interview mit Manuela Schiller von den demokratischen Jurist*innen.

Wenn die Körper auf den Strassen fehlen, wird deine Stimme umso wichtiger.

Klar ist nämlich, dass gerade in Zeiten der Pandemie die gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Kämpfe weitergeführt werden müssen, denn die bereits bestehenden Missstände spitzen sich weiter zu - die Pandemie und der politische Umgang mit der Pandemie verschärfen Ungleichheiten, Ausbeutung und Unrecht. Frühzeitig wurde darum entschieden, dass Politprogramm aus dem Volkshaus direkt als Stream aufzubereiten und auf Radio LoRa auszustrahlen - sodass auch am diesjährigen 1. Mai, politischer Widerstand und Diskussionen möglich sind, selbst wenn persönlicher Austausch noch immer eingeschränkt ist.

Radio LoRa wird also am 1. Mai wieder ein Forum für Diskussion, Kritik und Austausch sein: Einen grossen Teil der Politveranstaltung hörst du in deinem alternativen Lokalradio. Ausserdem berichten unsere Journalist*innen live über internationale Kämpfe und lokale Aktionen auf den Zürcher Strassen!

Auch die Rede des 1. Mai Komitee-Hauptredners Amine Diare Conde kommt dieses Jahr über den Äther - von der Strasse direkt zu euch.

Widerstand geht durch die Luft! auf 97.5 MHz | DAB+ | lora.ch

Unten findet ihr das komplette Sonderprogramm rund um den 1. Mai im Detail

Sonderprogramm am 1. Mai

Sonderprogramm am 2. Mai

Eine Sondersendung über Gegenwart, Schweigen, Erinnerung, Illegalisierung und Aktualität: am Samstag, 27. Februar um 14:3O Uhr auf Radio LoRa 97.5 MHz - mit Archivstimmen, Telefongesprächen, Musik und live Moderation

Fermo immagine del video appello del "Schwar zenbach Kompl ex“.

Fonte: https://schwarzenbach-komplex.ch/cms/

Impulse aus unserer Vergangenheit für die Erinnerungsarbeit an einer anderen Zukunft. Moderiert von ehemaligen Illegalisierten, zwei Betroffenen vom Saisonnierstatut, Catia Porri (Fotografin) und Paola De Martin (Historikerin). Mit offenem Telefon für Betroffene vom Saisonnierstatut - Mütter, Väter, Töchter, Söhne, Schwestern, Brüder, Enkelkinder - von illegalisierten Familienmitgliedern aus Italien, Spanien, Albanien, Ex-Jugoslawien, Griechenland, Portugal und der Türkei. Und für alle interessierten Zuhörer*innen. Mit Stimmen aus Radio Archiven, Literatur, Musik, Sozialwissenschaften und Recht.

Hier kannst du die Sendung  hören

https://soundcloud.com/radio_lora/20210227-gegenwart-schweigen-erinnerung-illegalisierung-und-aktualitat

Du kannst uns schreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impulsi del nostro passato - tuttora presente - per elaborare i ricordi di un futuro diverso. Una trasmissione moderata da ex clandestini, due persone che hanno subito lo Statuto degli stagionali: Catia Porri (fotografa) e Paola De Martin (storica). Telefono aperto per persone con esperienze trascorse da emigrati con permessi dello statuto stagionale - madri, padri, figli, figlie, sorelle, fratelli, nipoti e familiari clandestini, provenienti dall’Italia, Spagna, Albania, ex Jugoslavia, Grecia, Portogallo e Turchia oltre a tutti gli ascoltatori interessati. Con voci provenienti da archivi dell’SRF, da letteratura, musica, scienze sociali e giurisprudenza.

Impulsos de nuestro reciente pasado, para recordar el trabajo en otro futuro posible. Moderado por antiguas clandestinas, de entre ellas, dos afectadas por el "Estatuto de los Temporeros": Catia Porri (Fotografa ) y Paola De Martin ( Historiadora ). Tendremos el servicio de telefono abierto, para los afectados por el Estatuto de los Temporeros, Madres, Padres, Hijas, Hijos, Hermanos, Nietos, y miembros de familiares ilegalizados de Italia, España, Albania, Ex-Yugoeslavia, Grecia, Portugal y Turquia, y para todos los oyentes interesados. Escucharemos voces de archivo, de la Radio Suiza SRF, con aportaciones de Literatura, Musica, Ciencias Sociales y Jurisdicción.

El Caldo | The Broth: Ein Zyklus aus Abwesenheiten

12. -14. Februar 2021 Online | Radio | Postweg

Ein Projekt der Gessnerallee, Zürich

«Auf der einen oder anderen Seite des Ozeans oder in der Mitte der Meere haben die Menschen immer schon gewusst, wie sie die Kommunikation und den Kontakt untereinander aufrecht erhalten können, um zu überleben: Durch Wellen, Sporen, Winde, oder Telepathie. Die Menschen müssen nicht unbedingt am gleichen Ort und zur gleichen Zeit zusammenkommen, um zu einer bedeutsamen Kraft zu werden...»

Als wir letztes Jahr am Programmtext schrieben, wie konnten wir da ahnen, dass die Welt unsere Gedankenspiele so wörtlich umsetzen würde. Wir überlegten zu dem Zeitpunkt, wie wir einander trotz räumlicher Entfernungen unterstützen können. Dann kam die Pandemie mit ihren massiven Auswirkungen, mit der Zunahme von Gewalt, mit aggressiver Abgrenzung, mit der wachsenden Zahl von Toten. Die Pandemie hat unsere Wahrnehmung neu bestimmt.

Einige der eingeladenen Künstler*innen sind nicht nach Europa gekommen, weil Europa das unmöglich gemacht hat. Andere haben darauf bestanden, trotzdem zu kommen. Einige waren in Europa und haben dennoch beschlossen, sich nicht zu nähern. Und einige kamen nicht, weil sie es einfach nicht wollen. Wir mussten unsere Ressourcen nutzen und unseren Unmut darüber, dass wir nicht reisen und einander nicht persönlich begegnen können überwinden. Wir mussten neue Wege finden, die es uns ermöglichten, die künstlerischen Arbeiten über die Entfernungen hinweg zu teilen und erlebbar zu machen. Wir haben unser Gehör verfeinert, um die Abwesenheiten wahrzunehmen. Papudo, Paris, Lisboa, Melcocho, Medellín, Berlin, Cros Bas, Cali, Užice und Zürich wurden zu den Orten, an denen Künstler*innenZeit fanden, um eine Frage, eine Idee voranzutreiben, ein Werk in eine bestimmte Richtung zu entwickeln.

El Caldo ist der Ort, an dem wir mit eigenen Ohren hören und am eigenen Leib erfahren, was auf diese Weise geschaffen wurde. Keine der Zutaten der Suppe (Caldo) wird einzeln serviert, alle Arbeiten (Audio, Video und Text) werden über drei Tage aneinandergereiht, sodass wir die zwischen den Arbeiten entstehenden Schwingungen wahrnehmen und die Säfte, die im gemeinsamen Sud miteinander verschmelzen, schmecken können.

Catalina Insignares ist Co-Kuratorin an der Gessnerallee und für das Programm El Caldo verantwortlich. Catalina Insignares ist Tänzerin und Choreografin. Geboren in Bogota, lebt und arbeitet sie jetzt in Paris.

RADIO LORA ÜBERTRÄGT AM WOCHENENDE DREI BLÖCKE LIVE:

Freitag, 12. Februar von 20:00 bis 21:30

Loup Rivière: armes molles (15 Min) | Camila Marambio, Bárbara Saavedra, Ariel Bustamante: Transit in the House of Cancer - Radio Version (4.30 Min)  | Noís Radio: Desandares–Part 1 (60 Min)

Samstag, 13. Februar von 20:00 bis 21:30

MPA: Adress (20 Min) | Myriam Lefkowitz & Simon Ripoll-Hurier: the signal line (45 Min) | Doña Ola: Todas las aguas – RadioVersion (3-6 Min)

Sonntag, 14. Februar von 20:00 bis 21:30

Noís Radio: Desandares-Part 2 (20 Min) | Camila Marambio, Bárbara Saavedra, Ariel Bustamante: Transit in the House of Cancer - Radio Version (4.30 Min) | Jota Mombaça, Ikí Piña, Slim Soledad: SAID I'M TERRIFIED, BUT I'M NOT LEAVING... (35 Min)

Sonntag, 14. Februar von 20:00 bis 21:30

 

 

 

SONOHR «on air» auf Radio LoRa!

Am 27. Februar übertragen wir zwei Hörstücke aus dem Wettbewerb 4: "DIE GIFTMÖRDERIN VON SUHR" und "LE LIVE C’EST LA VIE"

«(Audio) bewegt» heisst es dieses Jahr am SONOHR Radio & Podcast Festival. Das Festival aus Bern bietet drei Tage voller Hörerlebnisse und Streifzüge durch den Stadtraum und die Welt darüber hinaus: Wie verändert sich unser Hören, wenn wir alleine oder gemeinsam hören? Draussen oder drinnen? Unterwegs oder daheim? Zeitgleich oder zeitversetzt?

Der nationale Wettbewerb des SONOHR Festivals verlässt nach zehn Jahren erstmals den Kinosaal und macht auf sieben ausgewählten Radiostationen in der ganzen Schweiz halt. Neben einer Fachjury verleiht auch das Publikum einen Preis:

Während des Festivals kannst du auf sonohr.ch/radio abstimmen. Schau dort auch für das ganze Wettbewerbsprogramm vorbei!

Auf Radio LoRa hörst du am 27. Februar 17:30 bis 18:30 zwei Stücke:

DIE GIFTMÖRDERIN VON SUHR. DOKUMENTARISCHER PODCAST (Episode 1)

von Pascal Nater und Ariane Koch | mit: Nadine Schwitter, Sandra Utzinger und Daniel Steiner | Musik: Pascal Nater | Produktion: Kanal K, 2020, 26 Min.

Die Wahrsagerin und sechzehnfache Mutter Verena Lehner wird 1929 im Aargau als 67-Jährige wegen zweifachen Giftmordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Noch heute erzählt man sich in Suhr von der starken Frau. Doch die Geschichten driften weit auseinander. Dorflegenden, Familienvermächtnisse und literarische Überhöhungen werden umkreist; Archivrecherchen eröffnen überraschende Dokumente und zeichnen den Lebensweg Lehners nach, von der armen Bäuerin zur vermögenden Lebefrau, von der Lichtgestalt zur geächteten Giftmörderin.

https://www.facebook.com/pascal.nater.18
https://twitter.com/pascalnater
https://www.instagram.com/pascalnater/
https://www.linkedin.com/in/pascal-nater-725aa0133/

LE LIVE C’EST LA VIE, C’EST PAS POUR RIEN QUE ÇA S’APPELLE COMME ÇA. COLLAGE de Radio Maupasse

Production: Marie Romanens, Chloë Lombard, Cyril Jaunin | Regie : Cyril Jaunin, 2019, 25 min.

Radio Maupasse est une perfo-radio itinérante qui part à la rencontre des gens avec un bus pour recueillir leur parole. L’espace au sein du véhicule donne accès à une intimité toute particulière et permet de récolter la parole brute libre et spontanée : comme par exemple les témoignages récoltés devant une salle de concert où le public est invité à parler de son rapport à la musique live.

Radio Maupasse ist ein mobiles Radiostudio, das sich mit einem Bus auf die Suche nach Menschen und deren Stimmen begibt. Es sind die spontanen Begegnungen und ungefilterten Aussagen, die Radio Maupasse interessieren. Wie zum Beispiel die vor einer Konzerthalle gesammelten Aussagen zur Beziehung des Publikums mit Live-Musik. Eine Übersetzung zum Mitlesen gibt es auf sonohr.ch.

Radio Maupasse
https://www.facebook.com/radiomaupasse
https://www.instagram.com/radiomaupasse/
Chloe Lombard
https://www.facebook.com/chloe.lombard.7
https://www.instagram.com/chloe_lj_lombard/

Schalt ein!! am 27. Februar um 17:30 auf Radio LoRa 97.5 MHz | DAB+ | lora.ch

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 13 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

Auf lora.ch suchen

Deine Meinung

Hier kannst du deiner Meinung freien Lauf lassen: Das HörerInnen-Forum von Radio LoRa.