RADIA - dein feministisches Streikradio ist auch am 14. Juni 2020 wieder für dich unterwegs!

Am 14. Juni nehmen wir uns die Strasse zurück und durchbrechen mit unseren feministischen Wellen alle Mauern!!!

In diesen Corona-Zeiten wurde uns von einem Tag auf den anderen unser wichtigster sozialer und politischer Raum - die Strasse - genommen. Deswegen wurde während der Isolation das Radio eine wichtiges Mittel, um kritische Perspektiven durch die Mauern zu bringen und in Kontakt zu bleiben.

Am 14. Juni sind wir wieder auf der Strasse, um die Kämpfe inner- und ausserhalb dieser Mauern zu verbinden. Vom Streikhaus bis zum Ni una Menos-Platz bringen wir unseren Zuhörer*innen den Kampf gegen strukturelle Gewalt, Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat übers Radio nach Hause. Aber auch umgekehrt: nicht alle können am 14. Juni auf die Strasse gehen, deswegen bringen wir auch ihre Stimmen über den Äther.

RADIA ruft euch zum Mitmachen auf! Und zwar so:  Schalt LoRa ein und stell dein Radio/Box/Musikgerät auf dein Balkon, Fenster, Garten, Zelle, Asylzimmer!
Mit dieser kleinen Aktion bist auch du Teil vom 14. Juni - Reclaim the Street, Reclaim the Radia auf 97.5 MHz | DAB+ | lora.ch

Wenn du am 14. Juni etwas loswerden oder berichten möchtest, ruf ins Studio an (044 567 24 00) oder schick uns ein Audio an 076 77 52 071

 

PROGRAMM

Wir versorgen euch von 10 Uhr morgens bis 18 Uhr abends mit feministischer Berichterstattung. RADIA berichtet für dich von den Zürcher Strassen und blickt zurück auf die grosse Mobilisierung vom 14. Juni 2019

10:00-11:00 RADIA Streikblick: ein mehrsprachiger Ausblick auf den Tag

11:00-12:00 Radia Brunch: Sicht auf die Gegenwart und die Kritik - Rundtisch mit dem feministischen Lookdown Kollektiv, das sich intensiv mit der Corona-Care Krise auseinandergesetzt hat. Wir sprechen wir darüber, was uns während dem Lockdown widerfahren ist, stellen euch einen Text vor, den wir für die Sicht auf die Gegenwart und die Kritik an ihr für zentral halten.

12:00-13:00 RADIA Info: Was lief am 14. Juni 2019 und was passiert heute?

13:00-14:00 Frauen*streik 2019 als Fotobuch: 32 Fotografinnen haben den landesweiten Frauen*streik vom 14. Juni 2019 an verschiedenen Orten der Schweiz dokumentiert. Aus den Tausenden Bildern ist das Fotobuch „Wir“ / „Nous“ entstanden, eine Dokumentation von innen, die die Stimmung, Kraft und Freude dieses Tages wieder aufleben lässt. In dieser Sendung erzählen die Fotografinnen und Buch Macherinnen, wie dieses Projekt gewachsen ist und was sie dabei erlebt haben.

14:00-16:00 Gemeinsamer Moment - live aus dem RADIA-Bus wird rund um den gemeinsamen Moment von 3 zentralen Sammelpunkten über die Aktionen berichtet, Reden von den verschiedenen Gruppen gehalten und Musik gespielt. RADIA wird zugleich Stimme und Ohr dieser verschiedenen Kämpfe sein!

16:00-18:00 Rückblick auf den Tag und feministische Musik

 

Mit einem feministischen Podcast starten wir die neue Woche: Montags von 8 bis 9 Uhr auf Radia LoRa 97.5 MHz!

Ab 18.5. werden wir zusammen einen Kaffee trinken, und zwar einen feministischen Radia Macchiata! In unserer kollektiven Morgensendungen von der feministische Redaktion RADIA hört ihr als erstes Emanzenton. Ein feministischer Podcast von Terre de Femmes Schweiz.


In einem Interview mit Radia erzhält Nadia Brügger wie Emanzenton entstanden ist und wie es gemacht wird. In Radia Macchiata senden wir am Montag ihren Podcast über kollektive Gefühle. Nadia spricht mit Andrea Zimmermann von der Uni Basel über individuelle und kollektive Gefühle: Wie strukturieren sie unser Zusammenleben? Sind Gefühle politisch? Und warum sind Feministinnen eigentlich der Ursprung von schlechten Gefühlen? Warum kann auch eine Depression politisch sein? Und was hat Feminismus mit Gefühlen zu tu? Feministische Ohren auf!

Montag 18. Mai um 8 Uhr auf Radia Macchiata 97.5 MHz | DAB+ | www.lora.ch

Dein feministisches StreikRADIA zum internationalen Frauen*kampftag!

Wir berichten am 7. und 8. März mit dir für dich: Der berühmte RADIA Bus wird wieder unterwegs sein und live von den Strassen und Plätzen Zürichs berichten.  Unsere Mikrofone sind den ganzen Tag offen für deine Aktion, deine Forderungen, deine Stimme.

PROGRAMM, Samstag 7. MÄRZ

13.30 - 19.00 Live aus dem RADIA Studiobus von der Demo

PROGRAMM, Sonntag 8. MÄRZ

00.00 - 00.30    RADIA Streiksignal aus Zürich

00 – 08              Feministische Musik aus Dresden - aufgelegt von freien Radios

08 – 10              Streik-Blick auf lokale und schweizweite Aktionen

10 – 15              Von der Strasse und aus dem live Studio im Streikhaus

15 – 18              live vom Sechseläutenplatz

ab 18                 feministische Berichterstattung und Rückblick auf den Streiktag: lokal, schweizweit und internationalistisch mit anderen freien Radios

ab 00                 RADIA Musik

Unser RADIA Streik-Video zur Einstimmung

Feministische und internationalistische Berichterstattung auf Radio LoRa 97.5 MHz  | DAB+ | www.lora.ch - und unter www.feminist-radia.org

Mach mit und ruf uns im Studio unter 044 567 24 00 an und erzähle wo du bist, was du machst, warum du es machst… oder schreibe eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

RADIA,  die feministische Redaktion Radio Loras sendet vielstimmige und feministische Sendungen zusammen mit der Feministische Fakultät.

In der Sendegefäss die Hälfte des Äthers schafft  RADIA Verbindungen und erweitert das feministischen Horizont und Berichterstattung an unsere Zuhörerinnen. Ab Februar bis Dezember 2020 bringt RADIA in Form von Gespräche und Interviews die sechs Themen von der dritte Lehrgang des Feministischer Fakultäts.

Die erste Sendung wird am 24.2 um 20 Uhr gesendet, eine feministische Perspektive auf das Recht mit Zita Küng und Johanna Seeliger, Feministische Fakultät Vorstandinnen

Auf Jingle, Musik von Olga Tucek. Auch Teil unsere Zusammenarbeit und kollektive Sendungen!

Schalt dein feministisches Radia ein! Auf 97.5 MHZ!

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen legen wir einen Fokus auf die strukturelle Gewalt gegenüber Frauen/FLINT-Personen, da diese Menschen im herrschenden System institutionell und sozial besonders von Gewalt und Unterdrückung betroffen sind. Das Sonderprogramm im Detail findest du unten.

Aus Sicht der feministischen Redaktion ist allerdings jeder Tag ein Tag des Kampfes gegen Gewalt an Frauen/FLINT-Personen! Darum benennen wir die Ermordungen von Frauen klar als das, was sie sind: als Femizide und nicht als "Beziehungsdelikt", "Familiendrama" oder "Ehrenmord".

Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Vom 25. November bis zum 10. Dezember finden in der Schweiz rund 100 Veranstaltungen statt. Im Jahr 2008 lancierte die feministische Friedensorganisation cfd erstmals die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ in der Schweiz. Seither koordiniert der cfd die Umsetzung und arbeitet dazu mit 100 Menschenrechts- und Frauenorganisationen zusammen. Die Kampagne umfasst 16 Aktionstage, die am 25. November starten und am 10. Dezember enden. Mit der Verbindung dieser beiden Daten wird darauf hingewiesen, dass Frauenrechte Menschenrechte sind: Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der 10. Dezember der Tag der Menschenrechte.

 

RADIAPROGRAMM:

Für RADIA ist jeder Tag der Tag gegen Gewalt an Frauen*. Auch am 25. November berichten wir darum, wie jeden Montag, feministisch!

Sonntag 24. November

18-20 Uhr 20 Jahre politische Verfolgung: Interview mit Nekane Txapartegi
Vor 20 Jahren nahm Nekane Txapartegi einen grossen Kampf auf: den Kampf gegen den Folterapparat des spanischen Staates. Das bedeutet, die Folter nicht nur zu überleben, sondern zu benennen und öffentlich zu machen – sich nicht brechen und nicht zum Schweigen bringen zu lassen. Nekane führt diesen Kampf bis heute: auch für jene Frauen, die die Folter nicht überlebt haben und jene, die nie darüber sprechen konnten. Es ist ein kollektiver feministischer Kampf, aus dem viele Frauen in den letzten 20 Jahren Kraft geschöpft haben. Was das für Nekane persönlich und politisch bedeutet, und wie es ihr jetzt unter der erneut akuten politischen Verfolgung geht, erfährst du im Offenen Politkanal am 24. November um 18 Uhr.

Montag 25. November

7-9 Uhr Wiederholung OPK "20 Jahre politische Verfolgung: Interview mit Nekane Txapartegi"

9-10 Uhr She* believed she* could, so she* did: Today's radio show gives a voice to all women* that with their music and lyrics, informed and reported about different forms of violence on women*....that with their music and lyrics have fought and resisted against any form of violence on FLINT... and again that with their music and lyrics have encouraged and empowered

10-12 Uhr Pandora's Box: Lesbenmagazin

12-14 Uhr Feministisches Mittagsinfo: Aktuelles zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - live Schaltung zum feministischen Prozess vor der UNO in Genf

14-16 Uhr Feministische Musik von Rosarotz

16-17 Uhr RADIA Themenschwerpunkt Gewalt an Frauen: Interview mit der iranischen Regisseurin Mahnaz Mohammadi (Regisseurin des Films "Son-Mother")| Gewalt an Frauen im Alter

17-18 Uhr Radio Parss, Frauensendung in Farsi

18-21 Uhr Feministisches Info: Feministisches Nachrichtenmagazin auf Radio LoRa zum Tag gegen Gewalt an Frauen - mit Berichten von den Demonstrationen

21-22 Uhr Schreibende Frauen lesen

22-24 Uhr Wiederholung OPK "20 Jahre politische Verfolgung: Interview mit Nekane Txapartegi"

Dienstag 26. November

15-16 Uhr Mujeres Revista feminista sin dietas ni consultorio sentimental

Freitag 29. November

17-18 Uhr LA ESKALERA KARAKOLA feministische, queere Radiosendung in spanischer Sprache

Schalt dein feministisches Radio gegen Gewalt an Frauen ein! Radia LoRa 97.5 MHz

Ab 18. November werden wir zusammen einen Kaffee trinken, und zwar einen feministischen Radia Macchiata! So heisst unsere neue kollektive Morgensendungen von der feministische Redaktion RADIA. Mit lokalen und internationalen Themen und Perspektiven startest du feministisch in die neue Woche. Montags von 7-9 Uhr auf Radia LoRa 97.5 MHz

Die Feministischen Radiotage Claim the Waves haben unsere Erwartungen übertroffen und unsere Träume erfüllt. 20 Jahre nach dem letzten internationalen Frauen-Radiotreffen im LoRa und im 35. Jubiläumsjahr von LoRa war es höchste Zeit dafür.

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Während vier heissen Julitagen haben über hundert Mädchen, Frauen, Trans, Inter und Genderqueers das LoRa zu einer feministischen Insel gemacht. Die Studios waren durchgehend belegt: Claim the Waves war eine Möglichkeit, zusammen zu lernen, Neues auszuprobieren und neue Techniken und Ideen direkt in die Praxis umzusetzen. Die Lust, zu produzieren und live zu senden, war überall spürbar.

Von den Studios zum Üetliberg und durch die Luft breiteten sich die feministischen Wellen aus. Das über 100 Stunden on air Programm bestand aus Einsendungen von Teilnehmer*innen und lokalen Künstler*innen sowie live-Schaltungen vom Claim the Waves. Die Vielfalt an feministischen Produktionen raubte uns den Schlaf! Live on air teilten wir mit den Hörer_innen unsere Diskussionen und besetzten die Wellen mit feministischen Perspektiven.

Das Claim the Waves war auch eine Möglichkeit, sich auszutauschen und Strategien zu entwickeln. Während vier Tagen haben wir uns als Einzelpersonen und Kollektive gegenseitig gestärkt. In den Workshops und Veranstaltungen wurde uns klar, wie wichtig es ist, uns zu vernetzen und zusammen feministische Perspektiven zu entwickeln, um das herrschende Gedankengut in Frage zu stellen und alternativ zu berichten.

Als Teilnehmer*innen des Claim the Waves von 15 verschiedenen freien Radios haben wir uns entschieden: wir müssen und wollen als Radiomacher*innen, Journalist*innen und als Radios Verantwortung übernehmen. So haben wir den 21. Oktober zum Tag des Feministischen Radios erklärt, an dem wir gemeinsame on air gehen, um gegen die patriarchale Agenda feministische Wellen zu schlagen! Auch im November bringen wir unsere Perspektiven gegen die strukturelle Gewalt an Frauen* mit selbst produzierten Beiträgen, Diskussionen und Analysen ein. Ihr werdet von uns hören – wir wollen das aktuelle sexistische, kapitalistische, rassistische und patriarchale Herrschaftssystem demontieren!

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Das Claim the Waves-Netzwerk geht regelmässig gemeinsam auf Sendung, z.B. am 21.10. Internationaler Tag des feministischen Radios. Und im Jahr 2020 wird das nächste Claim the Waves-Treffen bei Radio Orange in Wien stattfinden.

Bleibe auf dem Laufenden: https://claimthewaves.noblogs.org/

 

 

Das Claim the Waves wurde finanziell unterstützt von:

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 13 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

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