Samstag – 4. August 2018

Um die archivierten Sendungen zu hören brauchst du einen Realaudio-Player. Mehr dazu

Wiederholung des Claim the Waves Spezialprogramms, das während den feministischen Radiotagen vom 19. bis 22. Juli zu hören war.
Claim the Waves!
**Feministische Radiotage vom 19. bis 22. Juli in Zürich **Dias de Radio Feministas del 19. al 22. Julio 2018 en Zürich ** 19-22 Temmuz`da Zürih`de feminist radyo günleri olacak. **

06:00 - 07:00

Sweatproducer - Claim the Waves Mix

Sweatproducer - Claim the Waves Mix

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

07:00 - 09:00

Innenansichten eines Schweizer Gefängnisses: Gespräch mit Nekane Txapartegi

"Je stiller sie mich halten wollen, desto mehr wehre ich mich". 

Nekane Txapartegi kam mit einer schweizweiten Solidaritätsbewegung nach 17 Monaten Haft am 15. September 2017 frei. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Kampf als Überlebende von Folter und von den Haftbedingungen im Bezirksgefängnis in Zürich. Sie spricht über die Neutralität und Menschenrechte in der Schweiz, über Sexismus im Knastalltag und über den gemeinsamen Kampf mit der Solidaritätsbewegung draussen. 



Das Gespräch wurde aufgezeichnet in den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen und am 10. Dezember 2017 im Offenen Politkanal auf Radio LoRa ausgestrahlt.

Eine Sendung von Anouk, die Hälfte des Äthers, 2017

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

09:00 - 09:30

Claim the Waves On-Air (W)

Claim the Waves On-Air

im Studio: Katja, Carrot, Marlies, Astrid und Sonja

Frühstücksradio mit fresher Musik aus Leipzig und Graz
Kenny Kenny Oh Oh aus Leipzig
schrAiraum aus Graz, zu finden auf dem Sampler + Zine „Wilhelmine show me the NO NO NO“,
eine feministische Compilation und Heft übers Neinsagen.
Diverse feministische Projekte und Aktivitäten
Awarenesscrews

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

09:30 - 11:00

«When I say vision, I don’t mean dream »  – A Live Mixtape about Counter Mythologies

«When I Say Vision I Don’t Mean Dream» approaches female, femme, feminized, feminist, non-binary, queer of color counter mythologies.  Visions and imaginative acts which circumvent whiteness and the white gaze as central. (Collective) acts and stories of refusal, withdrawal and privacy – diverting towards what Hortense Spillers has called the «Black intramural», the community’s internal engagements.  A shifting of the center. Gestures and acts of imagination which speak to and from, listen and respond to and from the other centers. To and from here.  No explanation is given. Codes are kept codes. Refusing translation. Keeping what is explosive, explosive. Toni Morrison says about her novel «Paradise» being banned from Texas prison libraries: «It seemed like an extraordinary compliment that «Paradise» could actually blow up into a riot in a prison. The thing I am interested in is the perception of certain kinds of novels as not just explosive in a dangerous sense, but explosive in a way that could be lethal.»

«When I say vision, I don’t mean dream » was performed live at OOR Saloon in February 2018.


Von: Amal Alhaag und Maria Guggenbichler


Mit: Blood Sisters,  Tenor Saw,  MIA,Mike Q,  Marlon Riggs, Essex Hemphill,  Toni Morrison,  Lil Kim,  Derica Shields,  Farai,  Nina Simone,  Pat Parker,  Serpentwithfeet,  Cherrie,  Wanda Robinson,  Che Gossett,  Lotic,  Zoe Leonard, Mykki Blanco,  The Student Body Presents,  Eartha Kitt,  Sampa the Great & Mwenje Tembo,  OKZharp & Manthe Riban,  Audre Lorde,  Nubya Garcia,  NKISI,  Melika Brooker,  Ibeyi

Jahr: 2018

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

11:00 - 12:30

O94 Spezial zur Regenbogenparade 2018 in Wien

Die Regenbogenparade zieht am 16. Juni 2018 in Wien wieder rund um die Stadt.

Im Radio Orange Spezial gibt es dazu Stimmen zu folgenden Themen:



Was unterscheidet die Regenbogenparade in Wien von anderen, was finden wir gut daran und was
 nicht? Und – wie war deine erste Parade?



Um Punkt 17.00 hält die Parade an und wir denken an alle, die nicht mehr mitfeiern können
 
–der ‘Moment des Gedenkens’.



Tatzes queer-Musikblock bringt Stimmung und erzählt musikalische LGBTIQ* Geschichte von den homosexuellen Frauen und der baby revolution 
zu public love und pynk insides.


Eine Sendung mit Ercan, Josh, Lilly, Lina, Lisa, Persson, Vlatka & tatze, Leo und Helga von Radio Grille.

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

12:30 - 13:00

Subkutan - Familie mal anders!

Die Eltern sind verheiratet und wohnen mit ihren gemeinsamen Kindern in einem Privathaushalt. Drei Viertel der Schweizer Familien leben in diesem Modell. Doch immer mehr Familien entscheiden sich für unkonventionelle Familienformen. Subkutan porträtiert drei davon.



Subkutan: Kultur, die unter die Haut geht. Jeden Mittwoch um 11:30 beleuchten wir ein Thema aus Kultur, Gesellschaft und Alltag aus drei Perspektiven. Auf Radio RaBe. http://rabe.ch/subkutan/

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

13:00 - 13:30

Claim the Waves On-Air (W)

Claim the Waves On-Air

im Studio: Sonja und Eva von Radio Dreyeckland, Irene von Radio LoRa und Marlies von Radio Helsinki in Graz

Irene erzählt wie es zum Claim the Waves kam, die Wünsche und Ziele.
Eva erzählt von ihrem Workshop "The Artist is present" über das Musiker*innen Interview + Ausschnitt aus dem Interview das im Workshop mit der Musikerin Lila Lisi gemacht worden ist.
+ Live-Aufnahme eine Songs von Lila Lisi.
Irene erzählt von ihrer Sendung Mujeres und über das Treffen mit Anayeli von CIMAC aus Mexiko und über die feministische Radiostation Violeta Radio in Mexiko
+ Aufnahme aus Argentinien: Abajo el Patriarcado se va caer, se va caer!!!

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

13:30 - 14:55

Women in the early Blues - tyquoiæ heat

Early Blues Musik und die Rolle der schwarzen Frauen in der Musik zu dieser Zeit

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

15:00 - 17:00

Sookee

Ihr hört dazu fast zwei Stunden Interview und Musik von/über/mit Sookee und ihr letztes grandioses Album "Mortem & Makeup".

Und dass es zu diesem Album mehr als 1000 Worte zu sagen gibt, könnt ihr in folgendem Text von Sookees Website lesen:

Es gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche Hip Hop Szene. Sookee tut es trotzdem—und das nicht erst seit gestern. Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über linke Politik und Queerfeminismus, statt sich in festgefahrenen Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen. Patriarchalische Strukturen gibt es zwar überall, im Rap werden sie nur eben besonders deutlich. Mit ihrem neuen Album „Mortem & Makeup“ möchte sie jetzt bewusst auch Leute außerhalb der linken Filterbubble ansprechen. Rein in die Köpfe derer, die sich sonst eher weniger Gedanken um soziale Ungerechtigkeit machen. Die erreichen, die bisher nicht zuhören wollten.
 


Die grundlegende Message ist dieselbe geblieben. Sookee ist nach wie vor lieber unbequem als oberflächlich. Nicht nur als Aktivistin für feministische Bündnisse wie #ausnahmslos, sondern eben auch als Vertreterin einer Szene, in deren heteronormative Übermaskulinität Frauen oft genug auf „drei Löcher“ reduziert werden. Inhaltlich ist sie auf „Mortem & Makeup“ aber breiter gefächert als je zuvor und nähert sich den angesprochenen Problemen aus unterschiedlichen Perspektiven. Bewusst weniger durchexerzierte Thementracks mit politischem Auftrag. Nahbar, menschlich, „weniger Soziologievortrag“ sagt sie selbst und lacht dabei. Sookee weiß, was ihr in der Vergangenheit vorgeworfen wurde.



Deswegen gibt es im Opener „Q1“ zwar einen politischen Rundumschlag, der wütend das in Worte fasst, was in den vergangenen Monaten und Jahren dramatisch falsch gelaufen ist und dabei weder den allgemeinen weltpolitischen Rechtsruck, noch die Flüchtlingsdebatte auslässt. Gleichzeitig gibt es aber keinen Zeigefingerverweis auf die einzig richtige Reaktion. „Einsame Insel oder Untergrund“ fragt Sookee und zeigt klar: Die richtige Antwort auf diese Frage, die zweifelsohne irgendwo in der Mitte liegen muss, will sie dem Zuhörer nicht abnehmen. Mitdenken statt Mitnicken—ein roter Faden, der sich einmal quer durch „Mortem & Makeup“ zieht.



Sei das bei „SSRI“, das die Fehlleistungen eines Krankensystems thematisiert, das Menschen einweist und medikamentös ruhigstellt, anstatt sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen, oder „Bilderbücher Konferenz“, das sich genüsslich von einer aktuell populären Verschwörungstheorie zur nächsten hangelt und dabei die Frage aufwirft, ob es aktuell nicht auch genug aktuelle, ganz konkrete Bedrohungen gibt, gegen die man sich positionieren könnte.

 

Den ganz alltäglichen Horror der eigenen Existenz mit all den angeblichen und realen Unzulänglichkeiten widmen sich das eindringliche „You Only Die Once“ mit Grim104 von Zugezogen Maskulin und das rotzige „Who Cares“, für das Charlotte Brandi von der Band Me and my Drummer die Hook beigesteuert hat.



In „Hurensohn“ hingegen wechselt Sookee komplett die Erzählperspektive und nimmt den ebenso problematischen wie inflationären Begriff aus der Sicht eines Kindes auseinander, dessen Mutter als Prostituierte arbeitet und das einfach nicht verstehen kann, was Gesellschaft und direktes Umfeld gegen seine Mutter haben. „Hüpfburg“ beleuchtet - ebenfalls aus kindlicher Perspektive - den ideologischen und zwischenmenschlichen Albtraum, in einer Neonazi-Familie aufzuwachsen. „Kinder sind unsere Zukunft, sagen die Leute immer. Damit blenden sie aber aus, dass Kinder in der Gegenwart existieren und den ganzen Tag lernen“, erklärt Sookee die Tatsache, warum sie auf dem Album ganz bewusst das Thema Kindheit aufgreift. Auch deshalb ist es ihr wichtig, konkrete Probleme direkt zu thematisieren und nicht darauf zu warten, dass es irgendwann jemand anderes tut.



Sich selbst schont sie allerdings auch nicht. Im schmerzhaft autobiografischen „Die Freundin von“ arbeitet Sookee ihre Vergangenheit auf. Das Aufwachsen als unsichere, junge Frau, die vor allem dazugehören wollte, aber nicht wusste wie und dabei nicht nur verbaler, sondern auch körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein. Ein Zugeständnis daran, nicht immer die selbstbewusste, selbstbestimmte, sozial engagierte Person gewesen zu sein, die sie heute ist. „Hab auch nach unten getreten, war nicht besser als sie. Hab ihre Namen vergessen, doch das vergesse ich nie.“ Wer für eine gerechtere Welt kämpft, tut schließlich auch gut daran, sich erst einmal selbst zu hinterfragen.



Mit „Kontrollverlust“ schließlich liefert Sookee den Beweis dafür, dass feministische Empowerment-Hymnen auch dann funktionieren, wenn sie sprachlich und inhaltlich nicht auf wenige Schlagworte reduziert werden. Wer sich durch Gleichberechtigung abgehängt fühlt, muss dann eben auch mal den „Arsch hochkriegen“, statt sich noch ein bisschen tiefer in den patriarchalisch gefütterten Ohrensessel zu kuscheln.



Auch musikalisch ist „Mortem & Makeup“ eine Weiterentwicklung der vorherigen Platten. Zwar sorgen die alten Wegbegleiter LeijiONE und Majus für musikalische Anknüpfungspunkte an die Zeckenrap-Ära, mit Riffsn von Großstadtgeflüster und Antilopengang-Mitglied Danger Dan hat sich Sookee allerdings auch zwei neue Produzenten ins Boot geholt. Das Ergebnis: Beats, die mal energisch nach vorne treiben („Q1“, „Kontrollverlust“), mal hypnotisch in melancholische Gedankenspiele hinabziehen („Ruhe“, „You Only Die Once“) und somit die inhaltliche Diversität des Albums spiegeln.



Politisch sein, ohne zu belehren. Missstände ansprechen, ohne zu predigen. Das ist nicht einfach, aber irgendjemand muss es ja machen. „Natürlich ist es anstrengend, mein Gesicht so krass in den Wind zu halten was das angeht, aber ich habe mich dafür entschieden“, sagt Sookee. „Ich schwöre ja immer in alle Richtungen: Sobald sich das alles normalisiert hat und sobald diese Gerechtigkeit eingetreten ist, von der ich träume, dann halte ich meine Klappe. Aber der Punkt ist eben noch nicht ganz erreicht.“



Autorin: Lisa Ludwig
 



Tracklisting – Mortem & Makeup
1.    Q1                                


2.    Queere Tiere                        


3.    Bilderbücher Konferenz             


4.    Der Schrank                        


5.    Kontrollverlust                    


6.    Für Immer                        


7.    Hüpfburg                        


8.    SSRI                            


9.    Die Freundin Von                    


10.   You Only Die Once (feat. Grim104)    


11.   Hurensohn                        


12.   Absurdität                    


13.   Who Cares (feat. Charlotte Brandi)



Eine Sendung von Eva Gutensohn

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

17:00 - 18:00

Das Glück der Frauen auf dem Fahrradsattel

Radio UFF im Gespräch mit Petra Sturm 

Ausstellung in Wien:

BICYCLES! A love story

Sendung vom 06.04.2018

https://o94.at/radio/sendereihe/radio_uff/

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

18:00 - 18:15

Portrait über «Bla*Sh»

Ein Portrait über das Netzwerk Schwarzer Frauen in der Deutschschweiz Namens «Bla*Sh». 

Der Bericht ist entstanden aus einem Interview mit Jovita dos Santos Pinto und E-Mail-Austausch mit Annina Küchenhoff (beide Mitglieder von Bla*Sh).



Der Bericht enthält den Song «Spell» von Brandy Butler. 



Portrait von Liisa Lanzrein für das Kulturmagazin «Stadtrand» (RadioX, Basel), ausgestrahlt im März 2018.

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

18:15 - 19:00

Fundort Brockenhaus - Folge 7 - 9

Die 1. Staffel «Fundort Brockenhaus» in 9 Episoden

In einem Brockenhaus geschieht Sonderbares: Dinge verschieben sich über Nacht, Mitarbeiterinnen verschwinden, Spuren zur Vergangenheit des Hauses werfen neuen Fragen auf …

Über Zwiespalt und Zusammenhalt, Freiheit und Gerechtigkeit, Unsinn und Wahnsinn und die Suche nach Antworten auf lebenswichtige Fragen wie: «Was soll das alles?» und «Wo gibt’s noch Kaffee?»



Ein freies Hörspiel für freie Radios mit sozialkritischem und humoristischem Anspruch.
Von LoRa-Frauen: Bianca Miglioretto (Produktion / Stimme); Anna Robinigg und Selina Walter (Text / Stimmen); Julia Bernath (Regie / Stimme), Ruth Bosshard und Edith Bitschnau

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

19:00 - 19:30

Claim the Waves On-Air (W)

Claim the Waves On-Air Drums

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

19:30 - 20:11

This is a woman’s world. Superscience Me #1

In ihrer ersten Ausgabe beschäftigt sich die Sendung Superscience Me mit reinen Frauengesellschaften. Auf solche ’single-sex worlds‘ beziehungsweise ’single-gender societies‘, die nur aus weiblichen Mitgliedern bestehen, trifft man vor allem in Science Fiction-Romanen, aber auch in der Bevölkerungswissenschaft, wo sie ein geläufiges methodisches Werkzeug darstellen. Außerdem gibt es Musik und Texte von Frauengruppen und der Grauenfruppe.



Sendungsmacherin: Julia Grillmayr

September 2017, 40:33 Minuten

Interviews: Magdalena Hangel, Marc Luy

Performance-Mitschnitt: "Grauenfruppe"

Zitate gelesen von Carola Fuchs

Webseite: https://o94.at/radio/sendereihe/superscience-me

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

20:11 - 21:00

Schutzraum -...sehe ich auch wie eine Falte

Z. SCHMIDT



2013-xxxx



Schutzraum -...sehe ich auch wie eine Falte



Lassen sich die wirklich guten Schutzräume überhaupt auffinden? 



Ausgehend von der Annahme, dass Räume und Orte sich durch Handlung/Gesellschaft konstituieren. 

Ein Schutz-Raum kann demnach als aus Handlungen bestehend gedacht werden. Die Handlung wiederum kann auch ein Zeigen, oder ein Nicht-Zeigen von Bildern, vor allem von Menschenbildern, sein. 

Handlung kann ebenso die auditive Anregung zum Aufkommenlassen eigener, flüchtiger Bilder im Kopf sein.

Oder Handlung wird gedacht als Irritation der Erwartungshaltung gegenüber den zu zeigenden Bildern. Handlung gedacht als das Durchkreuzen nicht gezeigter Bilder durch mögliche auditiv gebildete oder hervorgerufene Bilder.

Die Arbeit, eine Zusammenstellung, eine Collage, im weitesten Sinne ein Geräuschbild. 

Die Farbigkeit und Materialitäten entnommen aus geschenkten Geschichten von Menschen um mich herum, deren eigenen Lebenswelten und Bezügen, persönlichen Schutzräumen zugrunde liegend. Die Collage wachsend und ohne behauptete Vollständigkeit...

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

21:00 - 22:00

Poetinnen: Poesía Prisionera

Poesie ist subversiv. Und Poesie ist wunderschön. Sandra Trafilaf, Ana Iris Varas, Belinda Zubicueta und Viviana Herrera wurden wegen ihres Widerstands gegen die Pinochet-Diktatur in Chile inhaftiert. Im Gefängnis gründeten sie eine Literaturwerkstatt, und die daraus entstandenen Gedichte sind 1989 in einem Buch erschienen. Die Gedichte wurden auch auf deutsch übersetzt, in dieser Sendung hört ihr die Gedichte zweisprachig spanisch und deutsch.

eine Sendung von Anna und Anouk, 2018

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

22:00 - 23:00

Der Traum der Revolution // Sendungsreihe: 52 Radiominuten (eine Sendung von FIFTITU%) // November 2017 // Produktion: Jerneja Zavec

Finnische Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen über ihren Film „Comrade, Where Are You Today?" – Der Traum der Revolution" // Marino Čajdo über das Vox Feminae Festival in Zagreb (Kroatien)

Der Traum der Revolution // Sendungsreihe: 52 Radiominuten (eine Sendung von FIFTITU%) // November 2017 // Produktion: Jerneja Zavec

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

23:00 - 23:30

Claim the Waves On-Air (W)

Claim the Waves On-Air

im Studio: Erich, Anabel, Nora, Bettina und Anne Käthi

Erich erzählt vom Workshop "Spiel mit der Stimme – Playing with voice"
Anabel erzählt von einem Besuch bei Gertrud und Susie Bright betreff einer Umfrage des Amts für Statistik.
Der Live-Moment und die Silent Bridge. Was ist die Silent Bridge? Was passiert wenn mir nichts einfällt zu sagen? Stille am Radio. Das Nichts.
- ein Experiment mit der Silent Bridge
Ankündigung des Hörstücks «Her* Unspoken Languages – Silence as State Violence and Whistles of Resistance» eine Listening-Performance by Franziska Koch, Chantal Küng & Anna Frei

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

23:30 - 00:30

Her* Unspoken Languages – Silence as State Violence and Whistles of Resistance»

A Listening-Performance by Franziska Koch, Chantal Küng & Anna Frei



With Rosa L., Ulrike M., Chelsea M., Onu Shiru Ke, Assata S., Tupamaras, Erithacus rubecula and many others.



«Prison and jails are places of silencing, spaces where communication with the outside world gets interrupted or even made impossible. As a disciplinary tool, prison hides and silences what is unwanted in society, forms of otherness and lives of the other that are restricted and locked away. In this performance, voices and noises of women* who have all in their ways fought for a society that hears and makes space for all forms of the living, are being evoked. Some of the voices have been silenced by ignorance and invisibility, some have endured the most cruel repressive procedures such as solitary confinement, where silence becomes the most horrifying noise, where silence is a signifier of state violence and where hegemonic language becomes a prison. Some have started to listen to and communicate with the only messengers from the outside world that could get past prison walls; the birds. Silence can not only be a tool for oppression; it can become, simultaneously, a path of resistance. Listening to silences, we are starting to understand.»

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

00:30 - 02:30

love_is_resistance_mix - shedj sexy_trash

love_is_resistance_mix - shedj sexy_trash

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

02:30 - 04:30

Nachtgespräche in der Kunst - Birgit Kempker und Monika Dillier

In der Nacht schlafen die Institutionen und der Verstand erlaubt sich Verschiebungen. Um solche soll es gehen, wie sie herbeizuführen sind, wohin sie führen, wie ihnen folgen, welche Art von Raum sie freilegen. Was zeigt sich und was wissen wir. Macht das Klima die Musik? Es macht die Art der Übertragung. Die Nacht ist gastfreundlich, die Gesichter nicht so nackt und doch nah, das Hören ist vielstimmig. 



Vom 12. bis 31. August 2013 war Radio X jede Nacht mit den Nachtgesprächen auf Sendung – live und zu früher Stunde empfing die Künstlerin Birgit Kempker einen Gesprächsgast. Während der drei Wochen bot ein ambulantes Wohnlabor bei OSLO 10 mit Texten, Zeichnungen, Büchern und Betten, den Moderatoren und Gästen während der Nacht und auch tagsüber einen Ort des Hörens, Schauens und Sprechens. Dieser war auch öffentlich zugänglich.



Denken ist das Intimste und Persönlichste überhaupt, was Menschen miteinander tun können, eventuell persönlicher als Sex. Die Gespräche sind in der Kunst, das ist der gemeinsame Ort, von dem aus gesprochen und übertragen wird.



Die Nachtgespräche wollen an etwas erinnern, dazu einladen, vielleicht auch anregen, was rar und kostbar ist: Zeit. Das klingt paradox, denn wenigstens die Nacht könnte ja frei bleiben. Ja. Der Tag aber auch.



Ziel ist es, ein Gefühl für die Kostbarkeit von Zeit und nicht limitierten und auch nicht vergleichbaren, statistisch nicht erfassbaren und auch nicht ordentlich auswertbaren Situationen zwischen Menschen zu versuchen, zu finden, einzuladen.



institut-kunst.ch/things-done/nachtgespraeche-in-der-kunst/

www.radiox.ch/kampagnen/kunstkultur/nachtgesprache-sprechen-in-der-kunst-in-der-nacht

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

04:30 - 06:30

Roka - I SCREAM

Roka - I SCREAM

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 10 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

Auf lora.ch suchen

Deine Meinung

Hier kannst du deiner Meinung freien Lauf lassen: Das HörerInnen-Forum von Radio LoRa.