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Venezuela - Aktuelle Situation und linke Perspektiven

Wenn wir über Venezuela diskutieren, dann wird das sehr schnell schwierig. Welche Position können/sollen wir als Linke*r vertreten? Nicht zuletzt hat dies mit der einseitigen Berichterstattung in Europa zu tun, aber auch damit, dass wir schlicht zu wenig Informationen darüber haben was in Venezuela wirklich passiert.
Um die heutigen Ereignisse besser verstehen zu können, müssen wir aber zurückblicken auf einen Prozess der seit 20 Jahren andauert und mit Chavez begann, bis heute nicht abgeschlossen ist und auch nicht widerspruchslos abläuft.

René Lechleiter, 68er und Internationalist, dipl. Architekt HTL, Journalist und Fotograf. Venezuela-Kenner, der das Land mehrmals bereiste und sich differenziert mit der historischen und politischen Entwicklung des Landes sowie ganz Lateinamerika auseinandersetzt. Seit einem langjährigen Aufenthalt im Chile von Salvador Allende zahlreiche Studienreisen und Reportagen in ganz Lateinamerika; zuletzt nach Argentinien, Bolivien und Venezuela. Dokumentarfilm zu Frauen im Widerstand gegen Diktatoren in Bolivien. Buchbeiträge, u.a. mit Richard Frick: Das Trikontinentale Solidaritästplakat, OSPAAAL 1967 bis 2003. Aktiv beteiligt an Solidaritätsprojekte für Chile, Nicaragua und Cuba. Vorstandsmitglied im VSC Zürich und ComCo de ALBA-Suiza. Er wird uns im ersten Teil des Beitrags eine kurze historisch-politische Einführung machen.
Von einem anderen Brennpunktland stammt die schweizerisch-venezolanische Doppelbürgerin Liliane Blaser, sie schätzt, zusammen mit Aquarela Padilla in einem Gespräch die Lage in Venezuela ein. Seit rund vierzig Jahren ist sie eine kritisch-solidarische Begleiterin der Volkskämpfe in Venezuela. Sie hat - meistens in Zusammenarbeit mit Lucía Lammanna - 11 Dokumentarfilme realisiert und sie haben hierfür zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Ihre Filme, die wir nun leider nicht zeigen können, sind ein Teil des historischen Gedächtnisses, legen Zeugnis ab für die kollektiven Kämpfe, sind Beiträge zur Reflexion. Dank ihrer Beobachtungsgabe, kritischen Analysen und vielfältigen Erfahrungen ist Liliane Blaser eine beliebte Teilnehmerin an Diskussionsforen und Veranstaltungen alternativer Medien.
Liliane Blaser ist zudem Gründerin (1986) Direktorin und Dozentin am Institut für Filmausbildung Cotrain in Caracas, assistierte beim Aufbau von TeleSur, arbeite im Direktionskomitee der Cinemathèque von Venezuela, ebenso im nationalen Zentrum für Fotografie (Cenaf). Am LoRa zu hören sind beide Frauen an einem Forum zur Situation in Venezuela.

Eine Sendung im Rahmen des Politprogramm des 1.Mai Komitees Zürich (spanisch/deutsch)

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Freitag, 01.05.2020 - 14:15 - 15:45

Venezuela - Aktuelle Situation und linke Perspektiven

Wenn wir über Venezuela diskutieren, dann wird das sehr schnell schwierig. Welche Position können/sollen wir als Linke*r vertreten? Nicht zuletzt hat dies mit der einseitigen Berichterstattung in Europa zu tun, aber auch damit, dass wir schlicht zu wenig Informationen darüber haben was in Venezuela wirklich passiert.
Um die heutigen Ereignisse besser verstehen zu können, müssen wir aber zurückblicken auf einen Prozess der seit 20 Jahren andauert und mit Chavez begann, bis heute nicht abgeschlossen ist und auch nicht widerspruchslos abläuft.

René Lechleiter, 68er und Internationalist, dipl. Architekt HTL, Journalist und Fotograf. Venezuela-Kenner, der das Land mehrmals bereiste und sich differenziert mit der historischen und politischen Entwicklung des Landes sowie ganz Lateinamerika auseinandersetzt. Seit einem langjährigen Aufenthalt im Chile von Salvador Allende zahlreiche Studienreisen und Reportagen in ganz Lateinamerika; zuletzt nach Argentinien, Bolivien und Venezuela. Dokumentarfilm zu Frauen im Widerstand gegen Diktatoren in Bolivien. Buchbeiträge, u.a. mit Richard Frick: Das Trikontinentale Solidaritästplakat, OSPAAAL 1967 bis 2003. Aktiv beteiligt an Solidaritätsprojekte für Chile, Nicaragua und Cuba. Vorstandsmitglied im VSC Zürich und ComCo de ALBA-Suiza. Er wird uns im ersten Teil des Beitrags eine kurze historisch-politische Einführung machen.
Von einem anderen Brennpunktland stammt die schweizerisch-venezolanische Doppelbürgerin Liliane Blaser, sie schätzt, zusammen mit Aquarela Padilla in einem Gespräch die Lage in Venezuela ein. Seit rund vierzig Jahren ist sie eine kritisch-solidarische Begleiterin der Volkskämpfe in Venezuela. Sie hat - meistens in Zusammenarbeit mit Lucía Lammanna - 11 Dokumentarfilme realisiert und sie haben hierfür zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Ihre Filme, die wir nun leider nicht zeigen können, sind ein Teil des historischen Gedächtnisses, legen Zeugnis ab für die kollektiven Kämpfe, sind Beiträge zur Reflexion. Dank ihrer Beobachtungsgabe, kritischen Analysen und vielfältigen Erfahrungen ist Liliane Blaser eine beliebte Teilnehmerin an Diskussionsforen und Veranstaltungen alternativer Medien.
Liliane Blaser ist zudem Gründerin (1986) Direktorin und Dozentin am Institut für Filmausbildung Cotrain in Caracas, assistierte beim Aufbau von TeleSur, arbeite im Direktionskomitee der Cinemathèque von Venezuela, ebenso im nationalen Zentrum für Fotografie (Cenaf). Am LoRa zu hören sind beide Frauen an einem Forum zur Situation in Venezuela.

Eine Sendung im Rahmen des Politprogramm des 1.Mai Komitees Zürich (spanisch/deutsch)

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