Zurück

Die brasilianische Politik der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung in Zeiten der Pandemie

Audio vom Kollektiv TAOCA aus dem Politprogramms des 1.Mai Komitee
In den letzten zehn Jahren haben die Agrarkonflikte in Brasilien ein dramatisches Niveau erreicht und konzentrieren sich vor allem in den Bundesstaaten Maranhão, Pará und Rondônia.
Die Gewalt gegen Indigene, Quilombolas- (Nachfahren geflohener Sklaven), Flussland- und anderen traditionellen Gemeinschaften in Maranhão während der Covid-19-Pandemie hat ein bedrohliches Ausmass genommen. Die Rechtsregierung und deren politisches und wirtschaftliches Umfeld nutzen die Situation der Pandemie gnadenlos aus. Im 2020 wurden bereits 1.083 Gewaltvorfälle bekannt, 130‘137 Familien sind betroffen. Wir sind mit einem Staatsapparat konfrontiert, der die Ermordung indigener Führer*innen, die Straflosigkeit für die Verantwortlichen und deren Vollstrecker begünstigt, und die politische Verfolgung und brutale Gewalt fördert. Das Kollektiv TAOCA zeigt die aktuelle Lage in einem Gespräch mit Diogo Cabral, Menschenrechtsspezialist/Anwalt der bedrohten Gemeinden in Maranhão, und Vertreter*innen der Pastorale für Landrechte auf.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um die archivierten Sendungen zu hören brauchst du einen Realaudio-Player. Mehr dazu

Sonntag, 02.05.2021 - 12:30 - 13:30

Die brasilianische Politik der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung in Zeiten der Pandemie

Audio vom Kollektiv TAOCA aus dem Politprogramms des 1.Mai Komitee
In den letzten zehn Jahren haben die Agrarkonflikte in Brasilien ein dramatisches Niveau erreicht und konzentrieren sich vor allem in den Bundesstaaten Maranhão, Pará und Rondônia.
Die Gewalt gegen Indigene, Quilombolas- (Nachfahren geflohener Sklaven), Flussland- und anderen traditionellen Gemeinschaften in Maranhão während der Covid-19-Pandemie hat ein bedrohliches Ausmass genommen. Die Rechtsregierung und deren politisches und wirtschaftliches Umfeld nutzen die Situation der Pandemie gnadenlos aus. Im 2020 wurden bereits 1.083 Gewaltvorfälle bekannt, 130‘137 Familien sind betroffen. Wir sind mit einem Staatsapparat konfrontiert, der die Ermordung indigener Führer*innen, die Straflosigkeit für die Verantwortlichen und deren Vollstrecker begünstigt, und die politische Verfolgung und brutale Gewalt fördert. Das Kollektiv TAOCA zeigt die aktuelle Lage in einem Gespräch mit Diogo Cabral, Menschenrechtsspezialist/Anwalt der bedrohten Gemeinden in Maranhão, und Vertreter*innen der Pastorale für Landrechte auf.

Weiterlesen

Schliessen

Feedback geben

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 13 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

Auf lora.ch suchen

Deine Meinung

Hier kannst du deiner Meinung freien Lauf lassen: Das HörerInnen-Forum von Radio LoRa.