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EMS 2011: Maeder+Neff+Ruffing (Basel)

Die Tänzerin Andrea Maria Maeder und der Geiger Christian Neff arbeiten unter dem Namen „ensemble für Improvisation« bereits seit vielen Jahren in kongenialer Weise zusammen: In einem offenen Improvisationsprozess bilden tänzerische Bewegungen und die akustischen Klänge eines gestenreichen Violinspiels parallele Linien, die sich gegenseitig beeinflussen oder ergänzend fortführen. Diese sicht- und hörbare Textur, die mit architektonisch-akustischen Raumeigenschaften korrespondiert, wird mit Eric Ruffing um eine zusätzliche, vergleichsweise körperlos-abstrakte Dimension erweitert - die der synthetischen und denaturierenden Klangwelt analoger Live-Elektronik. Menschliche Körperbewegung + instrumental-mechanische Reibung + elektrische Spannung treffen in einem dialektischen Verhältnis aufeinander - ausgehend von jeweils eigenen spezifischen Materialeigenschaften suchen sie gemeinsame Schnitt-stellen (Interfaces) und wechselseitige Anschlussmöglichkeiten zu einer komplemen-tären Performance: Elektronische und akustisch erzeugte Klänge durchdringen sich gegenseitig bis hin zu ihrer Neutralisierung, (geräuschhafte) Aktionen der Tänzerin im Raum bilden weitere musikalische Klangquellen, und instrumentale Spielgesten der Musiker werden Bestandteil szenischer Ereignisse. Das in Basel (CH) ansässige Improvisations-Trio gestaltet das in Raum und Zeit transformierte Bewegungs-, Geräusch- und Klangmaterial ergebnisoffen, sodass der Spannungsmoment des Unerwarteten auch für die Aufführenden bestehen bleibt.

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Samstag, 23.07.2011 - 21:00 - 22:00

EMS 2011: Maeder+Neff+Ruffing (Basel)

Die Tänzerin Andrea Maria Maeder und der Geiger Christian Neff arbeiten unter dem Namen „ensemble für Improvisation« bereits seit vielen Jahren in kongenialer Weise zusammen: In einem offenen Improvisationsprozess bilden tänzerische Bewegungen und die akustischen Klänge eines gestenreichen Violinspiels parallele Linien, die sich gegenseitig beeinflussen oder ergänzend fortführen. Diese sicht- und hörbare Textur, die mit architektonisch-akustischen Raumeigenschaften korrespondiert, wird mit Eric Ruffing um eine zusätzliche, vergleichsweise körperlos-abstrakte Dimension erweitert - die der synthetischen und denaturierenden Klangwelt analoger Live-Elektronik. Menschliche Körperbewegung + instrumental-mechanische Reibung + elektrische Spannung treffen in einem dialektischen Verhältnis aufeinander - ausgehend von jeweils eigenen spezifischen Materialeigenschaften suchen sie gemeinsame Schnitt-stellen (Interfaces) und wechselseitige Anschlussmöglichkeiten zu einer komplemen-tären Performance: Elektronische und akustisch erzeugte Klänge durchdringen sich gegenseitig bis hin zu ihrer Neutralisierung, (geräuschhafte) Aktionen der Tänzerin im Raum bilden weitere musikalische Klangquellen, und instrumentale Spielgesten der Musiker werden Bestandteil szenischer Ereignisse. Das in Basel (CH) ansässige Improvisations-Trio gestaltet das in Raum und Zeit transformierte Bewegungs-, Geräusch- und Klangmaterial ergebnisoffen, sodass der Spannungsmoment des Unerwarteten auch für die Aufführenden bestehen bleibt.

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