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Nachtgespräche in der Kunst - Birgit Kempker und Monika Dillier

In der Nacht schlafen die Institutionen und der Verstand erlaubt sich Verschiebungen. Um solche soll es gehen, wie sie herbeizuführen sind, wohin sie führen, wie ihnen folgen, welche Art von Raum sie freilegen. Was zeigt sich und was wissen wir. Macht das Klima die Musik? Es macht die Art der Übertragung. Die Nacht ist gastfreundlich, die Gesichter nicht so nackt und doch nah, das Hören ist vielstimmig. 

Vom 12. bis 31. August 2013 war Radio X jede Nacht mit den Nachtgesprächen auf Sendung – live und zu früher Stunde empfing die Künstlerin Birgit Kempker einen Gesprächsgast. Während der drei Wochen bot ein ambulantes Wohnlabor bei OSLO 10 mit Texten, Zeichnungen, Büchern und Betten, den Moderatoren und Gästen während der Nacht und auch tagsüber einen Ort des Hörens, Schauens und Sprechens. Dieser war auch öffentlich zugänglich.

Denken ist das Intimste und Persönlichste überhaupt, was Menschen miteinander tun können, eventuell persönlicher als Sex. Die Gespräche sind in der Kunst, das ist der gemeinsame Ort, von dem aus gesprochen und übertragen wird.

Die Nachtgespräche wollen an etwas erinnern, dazu einladen, vielleicht auch anregen, was rar und kostbar ist: Zeit. Das klingt paradox, denn wenigstens die Nacht könnte ja frei bleiben. Ja. Der Tag aber auch.

Ziel ist es, ein Gefühl für die Kostbarkeit von Zeit und nicht limitierten und auch nicht vergleichbaren, statistisch nicht erfassbaren und auch nicht ordentlich auswertbaren Situationen zwischen Menschen zu versuchen, zu finden, einzuladen.

institut-kunst.ch/things-done/nachtgespraeche-in-der-kunst/
www.radiox.ch/kampagnen/kunstkultur/nachtgesprache-sprechen-in-der-kunst-in-der-nacht

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Samstag, 04.08.2018 - 02:30 - 04:30

Nachtgespräche in der Kunst - Birgit Kempker und Monika Dillier

In der Nacht schlafen die Institutionen und der Verstand erlaubt sich Verschiebungen. Um solche soll es gehen, wie sie herbeizuführen sind, wohin sie führen, wie ihnen folgen, welche Art von Raum sie freilegen. Was zeigt sich und was wissen wir. Macht das Klima die Musik? Es macht die Art der Übertragung. Die Nacht ist gastfreundlich, die Gesichter nicht so nackt und doch nah, das Hören ist vielstimmig. 



Vom 12. bis 31. August 2013 war Radio X jede Nacht mit den Nachtgesprächen auf Sendung – live und zu früher Stunde empfing die Künstlerin Birgit Kempker einen Gesprächsgast. Während der drei Wochen bot ein ambulantes Wohnlabor bei OSLO 10 mit Texten, Zeichnungen, Büchern und Betten, den Moderatoren und Gästen während der Nacht und auch tagsüber einen Ort des Hörens, Schauens und Sprechens. Dieser war auch öffentlich zugänglich.



Denken ist das Intimste und Persönlichste überhaupt, was Menschen miteinander tun können, eventuell persönlicher als Sex. Die Gespräche sind in der Kunst, das ist der gemeinsame Ort, von dem aus gesprochen und übertragen wird.



Die Nachtgespräche wollen an etwas erinnern, dazu einladen, vielleicht auch anregen, was rar und kostbar ist: Zeit. Das klingt paradox, denn wenigstens die Nacht könnte ja frei bleiben. Ja. Der Tag aber auch.



Ziel ist es, ein Gefühl für die Kostbarkeit von Zeit und nicht limitierten und auch nicht vergleichbaren, statistisch nicht erfassbaren und auch nicht ordentlich auswertbaren Situationen zwischen Menschen zu versuchen, zu finden, einzuladen.



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Samstag, 21.07.2018 - 02:30 - 04:30

Nachtgespräche in der Kunst - Birgit Kempker und Monika Dillier

In der Nacht schlafen die Institutionen und der Verstand erlaubt sich Verschiebungen. Um solche soll es gehen, wie sie herbeizuführen sind, wohin sie führen, wie ihnen folgen, welche Art von Raum sie freilegen. Was zeigt sich und was wissen wir. Macht das Klima die Musik? Es macht die Art der Übertragung. Die Nacht ist gastfreundlich, die Gesichter nicht so nackt und doch nah, das Hören ist vielstimmig. 

Vom 12. bis 31. August 2013 war Radio X jede Nacht mit den Nachtgesprächen auf Sendung – live und zu früher Stunde empfing die Künstlerin Birgit Kempker einen Gesprächsgast. Während der drei Wochen bot ein ambulantes Wohnlabor bei OSLO 10 mit Texten, Zeichnungen, Büchern und Betten, den Moderatoren und Gästen während der Nacht und auch tagsüber einen Ort des Hörens, Schauens und Sprechens. Dieser war auch öffentlich zugänglich.

Denken ist das Intimste und Persönlichste überhaupt, was Menschen miteinander tun können, eventuell persönlicher als Sex. Die Gespräche sind in der Kunst, das ist der gemeinsame Ort, von dem aus gesprochen und übertragen wird.

Die Nachtgespräche wollen an etwas erinnern, dazu einladen, vielleicht auch anregen, was rar und kostbar ist: Zeit. Das klingt paradox, denn wenigstens die Nacht könnte ja frei bleiben. Ja. Der Tag aber auch.

Ziel ist es, ein Gefühl für die Kostbarkeit von Zeit und nicht limitierten und auch nicht vergleichbaren, statistisch nicht erfassbaren und auch nicht ordentlich auswertbaren Situationen zwischen Menschen zu versuchen, zu finden, einzuladen.

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