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Offener Politkanal: Zum 103. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden

Auf den 24.04.1915 datiert der Beginn des Völkermordes an den nicht-muslimischen Minderheiten des Osmanischen Reiches. In dessen Folge kam es zum Völkermord an über eineinhalb Millionen Menschen. Die Mehrheit der Opfer waren Angehörige des armenischen Volkes, das in den Tälern am Ursprung von Euphrat und Tigris seit Jahrtausenden beheimatet war.
Auch die Assyrer und die hellenischen Völker lebten seit Jahrtausenden an der Seite der anderen Völker Mesopotamiens und Anatoliens und schrieben gemeinsam eine Geschichte der Harmonie und des friedlichen Zusammenlebens. Im Zuge des Genozids sahen sich weitere Millionen Menschen gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen. Millionen von Menschen waren Deportationen und Zwangsenteignung ausgesetzt. Dem physischen Völkermord folge der kulturelle Genozid. So wurden nahezu sämtliche kulturellen Monumente und andere Kulturgüter zerstört, darunter zahlreiche heilige Stätten. Trotz aller Versuche, diesen Teil der Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen, wird die Geschichte Zeuge der wahren Geschehnisse bleiben. Der Wunsch nach Aufklärung und Wahrhaftigkeit lässt sich nicht unterdrücken.
Heute sind Millionen von Armeniern über den gesamten Erdball verstreut. Die Sehnsucht nach ihrer Heimat und ihren Wurzeln wird von den Schmerzen der Erinnerung an die Gräueltaten und der Leugnung des Genozids überschattet. TEIL -

-2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden -

-TEIL 2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden TEIL 2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern und Aramäern TEIL 3 folgt am Samstag 16.5.2015 16-18 Uhr auf FSK TEIL 1 ist hier zu finden:
http://www.freie-radios.net/69517
(wird am kommenden Donnerstag von 10.00 - 12.00 Uhr wiederholt)

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Sonntag, 15.04.2018 - 18:00 - 20:00

Offener Politkanal: Zum 103. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden

Auf den 24.04.1915 datiert der Beginn des Völkermordes an den nicht-muslimischen Minderheiten des Osmanischen Reiches. In dessen Folge kam es zum Völkermord an über eineinhalb Millionen Menschen. Die Mehrheit der Opfer waren Angehörige des armenischen Volkes, das in den Tälern am Ursprung von Euphrat und Tigris seit Jahrtausenden beheimatet war.
Auch die Assyrer und die hellenischen Völker lebten seit Jahrtausenden an der Seite der anderen Völker Mesopotamiens und Anatoliens und schrieben gemeinsam eine Geschichte der Harmonie und des friedlichen Zusammenlebens. Im Zuge des Genozids sahen sich weitere Millionen Menschen gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen. Millionen von Menschen waren Deportationen und Zwangsenteignung ausgesetzt. Dem physischen Völkermord folge der kulturelle Genozid. So wurden nahezu sämtliche kulturellen Monumente und andere Kulturgüter zerstört, darunter zahlreiche heilige Stätten. Trotz aller Versuche, diesen Teil der Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen, wird die Geschichte Zeuge der wahren Geschehnisse bleiben. Der Wunsch nach Aufklärung und Wahrhaftigkeit lässt sich nicht unterdrücken.
Heute sind Millionen von Armeniern über den gesamten Erdball verstreut. Die Sehnsucht nach ihrer Heimat und ihren Wurzeln wird von den Schmerzen der Erinnerung an die Gräueltaten und der Leugnung des Genozids überschattet. TEIL -

-2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden -

-TEIL 2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern, Aramäer, Pontosgriechen und Jesiden TEIL 2: Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, Assyrern und Aramäern TEIL 3 folgt am Samstag 16.5.2015 16-18 Uhr auf FSK TEIL 1 ist hier zu finden:
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(wird am kommenden Donnerstag von 10.00 - 12.00 Uhr wiederholt)

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