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Am Montag, den 14. November hat das Stadtparlament der Stadt Zürich den Gleichstellungspreis 2011 an die "Hälfte des Äthers", die Frauenredaktion von Radio LoRa verliehen. Der Preis würdigt "einmal pro Jahr ausserordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Gleichstellung von Frau und Mann" und ist mit CHF 20'000 dotiert. Die Feier fand in festlichem Rahmen im Stadthaus Zürich statt.

Preisverleihung_Transpi_klein

Etwa 250 BesucherInnen feierten mit bei der Preisübergabe, darunter viele alte und aktuelle LoRasendungsmacherinnen. In den 28 Jahren von Radio LoRa waren Frauen von Anfang an fest dabei, sich einen eigenen Raum für Frauenradio und feministische Intervention zu erkämpfen. Alle Stühle im grossen Saal waren mit radiobegeisterten Frauen und solidarischen Männern besetzt!

Preisverleihung_Saal

 Stadtrat Lauber, der der Vergabejury des Gleichstellungspreis vorsitzt, betonte in seiner Rede die wichtige Rolle, welche Frauen mit und ohne Migrationserfahrung bei Radio LoRa spielen. Seit fast einem Vierteljahrhundert gibt es mit der „Hälfte des Äthers“ bei Radio LoRa eine unabhängige Frauenredaktion innerhalb des ältesten, unkommerziellen Radios der Schweiz. Etwa 120 Frauen, viele davon mit Migrationshintergrund, gestalten innerhalb der Hälfte des Äthers 25 verschiedene Sendungen aus weiblicher, feministischer und geschlechtskritischer Perspektive. Stadtrat Lauber machte deutlich, dass die Sendungen der LoRa Frauen eine enorme Bandbreite verschiedenster Themenfelder abdecken. Sendungsmacherinnen der „Hälfte des Äthers“ gestalten unterschiedlichste Formate wie Info- /Nachrichtenprogramm, Magazinsendungen, Musiksendungen, Hörspiele und Features etc.

Der Preis geht an die "Hälfte des Äthers" und zeichnet aber auch das Engagement von Frauen in gemischten Sendungen und in den Gremien aus. Stellvertretend für alle anderen Frauen der "Hälfte des Äthers" nahmen Nicole von der Frauenstelle und Irene von der lateinamerikanischen Frauensendung "Mujeres" den Preis von Stadtrat Lauber entgegen. Eva Krähenbühl von der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich überreichte die Blumen.

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Die Zürcher Hip Hopperin BigZis plauderte von ihrer LoRazeit Anfang der 90er Jahre und machte in ihrer Laudatio deutlich, dass es eigentlich am allerschönsten wäre, wenn es soetwas wie einen Gleichstellungspreis nicht brauchen würde- solange Frauen und Männer aber immer noch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft die gleichen Rechte und die gleichen Artikulationsmöglichkeiten haben, ist das Empowerment von Frauen unverzichtbar! 

Musikalisch gestalteten Nicole Johänntgen am Saxophon und Mara Micciché mit Gitarre und Gesang den Abend.

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Nach der Preisverleihung konnten sich die Gästinnen noch gemütlich beim Apero sich austauschen, um gemeinsam an vielen vielen weiteren Jahren frauenstarkem Radio zu spinnen!

Lust bekommen, selbst bei der Hälfte des Äthers mitzumachen? Melde dich bei Nicole: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!