Samstag – 1. Mai 2021

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LoRa Sonderprogramm zum 1. Mai

06:00 - 07:00

Musik

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07:00 - 10:00

Radio Peyk

Politik- und religionsunabhängiges Magazin für alle IranerInnen und andere persisch sprechende Personen.
مجله رادیویی غیر سیاسی و غیر مذهبی برای همه ایرانیان و سایر فارسی زبانان

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10:00 - 12:00

1. Mai - Live von der Strasse

Die Rede vom 1. Mai Komitee Hauptredner Amine Diare Conde kommt dieses Jahr über den Äther - von der Strasse zu euch.

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12:00 - 14:00

Info LoRa international

Radio LoRa informiert über Arbeiter:innen Kämpfe und Kämpfe sozialer Bewegungen weltweit (mit Beiträgen über Philippinen, Kurdistan, Iran, Türkei)

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14:00 - 17:00

Info LoRa von der Strasse

Reportage von der Strasse für die Bewegung
...mit der Roten Welle, Info LoRa & RADIA
...mit Grussbotschaften von Kämpfenden weltweit + viel revolutionärer Musik

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17:00 - 18:00

Info Resistencía okupa

con y sigue la mato dando

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18:00 - 19:30

Gira por la vida – Der Zapatismus kommt nach Europa

1. Mai Komitee live Übertragung aus dem Volkshaus
Organisiert von: Gruppe Encuentro Feminista Zapatista, Direkte Solidarität mit Chiapas, medico international schweiz
Diesen Sommer wird eine Delegation der EZLN[1] und weiterer indigener und widerständischer Organisation aus Mexiko während einer dreimonatigen Reise Europa besuchen. 75% der 160 Personen sollen aus Frauen und dissidencias[2] (FLINT) bestehen. Gleichzeitig intensivieren sich die paramilitärischen Angriffe auf zapatistische Gemeinden wieder. Unsere Veranstaltung wird eine Widererinnerung an die zapatistische Bewegung sein, soll Einblick in die momentante Situation in Chiapas geben und zugleich über die angekündigte Karawane für das Leben Ebene infomieren.

Zwischen Oktober und Dezember 2020 hat die EZLN sechs Kommuniquées[3] veröffentlicht, welche wohl einigen Menschen, in welchen Geographien auch immer, den Atmen verschlagen und/ oder Tränen in die Augen getrieben haben. Aus Begeisterung und der revolutionären Inspiration, die durch das Lesen aufsteigen, aus Berührtheit über die poetischen Worte, die die Misere der kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Realitäten der Postmoderne umissverständlich anprangern - oder aus reiner Verblüfftheit über den Inhalt und das Auftauchen der zapatistischen Stimmen aus dem scheinbaren Nichts. Haben wir den zapatistischen Diskurs vergessen, die schwarze Fahne mit dem roten Stern verstauben lassen oder uns gar einer schlechten Regierung angeschlossen?
Die Kommuniquées haben massive atlantische Wellen geschlagen, hinüber zum anderen Europa von unten. Diese Wellen sind erst unten und links spürbar, aber sie werden spätestens diesen Sommer 2021 mit voller Wucht auf Europas Festung treffen. Der Vorschlag, der aus den Bergen der Selva Lacandona im südöstlichen Mexiko kommt, beinhaltet nichts Geringeres als die Ankündigung der zapatistischen Invasion Europas. Als Anlass gilt der 13. August, der sich diesen Sommer zum fünfhundertsten Mal jähren wird. Es ist der Tag, an dem Hernán Cortez Tenochtitlán (heutiges Mexiko City) einnahm und König des Kolonialreichs Neuspanien wurde.
Die Zapatistas haben uns nicht nur gelehrt, was autonome Organisierung als gesellschaftliche Struktur konkret bedeutet, was es heisst, die Welt zu verändern, ohne die Macht zu ergreifen oder eine inklusive Politik von unten und von links aufzubauen. Wir haben insbesondere auch gelernt, wie eine Geschlechterpolitik im militärischen und zivilen Kampf fernab von westlichem Feminismus aussieht.
Der Krieg niederer Intensität in zapatistischen Gebieten wird auch nach 27 Jahren aufrechterhalten. Aber der Widerstand regt sich um so mehr, sowohl in Europa als auch in vielen Teilen Mexikos. Bewegungen gegen infrastrukturelle Megaprojekte nehmen wieder Fahrt auf.[4] Die sechs Kommuniquées beziehen sich unter anderem auf diese aktuellen Kämpfe im Land, gegen die Ausbeutung der Natur und die Vertreibung aus Ländereien, die verdächtigerweise oft von pueblos originarios bewohnt sind, gegen den Ausverkauf der Natur an internationale Firmen und der heuchlerischen linkspopulären Regierung der MORENA Partei, welche die neoliberalen Strategien seiner Vorgänger weiterführt.
Teil der Veranstaltung sind:

Encuentro Feminista Zaptista Zürich/ Basel. Wir haben uns diesen November als FLINT Gruppe in Zürich in Zusammenhang mit der angekündigetn Karawane gegründet.
Medico Internacional: https://www.medico.de/projekte/mexiko
Direkte Solidarität mit Chiapas: https://chiapas.ch/ Seit dem Aufstand 94 aktive Soligruppe aus Zürich
Für generelle Informationen: zur Karawane: https://www.barrikade.info/article/4183
FB: https://www.facebook.com/caravanaporlavida.suiza

[1] Ejercito Zapatista de Liberacion Nacional
[2] Dissidenicas: spanisch für: von den heteronormativen Gendernormen abweichende nicht-cis- Personen.
[3] http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2021/01/01/gemeinsame-erklarung-eines-teils-des-europas-von-unten-und-der-ezln/

[4] https://www.ajourmag.ch/widerstand-megaprojekte/

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20:00 - 21:00

Sexarbeit in Zeiten von Corona

1. Mai Komitee live Übertragung von der Podiumsdiskussion Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ).
Arbeitsverbot, Existenznot, Diskriminierung, Stigmatisierung. Die Zeit während der Corona-Pandemie war gerade für Sexarbeitende aussergewöhnlich prekär und gravierend. Die Vulnerabilitäten von Sexarbeitenden haben durch fehlende Perspektiven, hohe Verschuldungen, plötzliche Obdachlosigkeit, rechtswidrige Einreiseeinschränkungen und aufenthaltsrechtliche Konsequenzen stark zugenommen. Immer wieder entschieden PolitikerInnen moralisch wertend und nicht faktenbasiert über ihre Köpfe hinweg, bestimmten Sonderregelungen für die Sexarbeit, verhängten kantonale Arbeitsverbote– so auch in Zürich. Was dabei auf der Strecke blieb: Die Bedürfnisse und arbeitsrechtlichen Fragen von Sexarbeitenden. Wer bietet ihnen Unterstützung? Welche Rechte haben sie? Wie können sie diese einfordern?

Im selben Zeitraum kam es zu einem wegweisenden Entscheid des Bundesgerichts: Die Sittenwidrigkeit wurde aufgehoben. Neu können Sexarbeitende ihren Lohn vor Gericht einklagen, wenn der Kunde nicht bezahlen möchte. Dieses Urteil stärkt die Rechte von Sexarbeitenden und die Anerkennung von Sexarbeit als Arbeit. Ein Meilenstein – gerade aus gewerkschaftlicher Sicht.

Fachfrauen und Expertinnen blicken zurück auf diese widersprüchlichen Entwicklungen und Auslegungen, die effektive Situation, in der sich Sexarbeitende im letzten Jahr befunden haben und diskutieren darüber, was es in Zukunft braucht, um ihre Situation zu verbessern.
Teilnehmende:
Brigitte Hürlimann, Journalistin Republik
Lelia Hunziker, FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
Nathalie Schmidhauser, Prokore
Christa Ammann, XENIA Fachstelle Sexarbeit
Moderation:
Natalia Widla, Journalistin Das LAMM

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22:00 - 24:00

Roots & Rhythm: Quilombo

Quilombo präsentiert Tanz- und Populärmusik aus Afrika und der Karibik, also Ndombolo, Mbalax, Afrobeat, Bikoutsi, Konpa, Soca, Dancehall und wie sie alle heissen. Schwergewicht der Sendung liegt auf aktuellen Neuerscheinung.

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00:00 - 06:00

LoRa Musik

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Radio LoRa

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