Ausstellung mexikanischer Altare zum dia de los muertes

Die Tradition des Tags der Toten in Mexiko ist eine jahrhundertealte Tradition, die sich im Lauf der Zeit sogar noch verstärkt hat. An den ersten beiden Tagen im November kehren die Toten zurück, um gemeinsam mit den Lebenden Musik, Essen, Getränke und Erinnerungen zu teilen. In Mexiko sind die Bräuche und Art der Erinnerungskultur für die Toten sehr vielfältig. Für manche ist es Brauch, die Toten auf dem friedhof zu besuchen, Blumen zu bringen, zu singen und die Gräber der geliebten Menschen zu pflegen. Für andere ist es üblich, Tamales zu kochen und sie in der Nachbarschaft zu verteilen. Die indigene Bevölkerung begeht den Verlust ihrer Lieben mit Zeremonien.

Zum ersten Mal werden sich nun Leben und Tod auch in den verschiedenen Kantonen der Schweiz vermischen. Am 1. und 2. November werden sich die illustren Persönlichkeiten wieder mit uns vereinen, die ihre Spuren sowohl in Mexiko als auch in der Schweiz hinterlassen haben, etwa durch ihre Musik, ihre Forschung, ihre Poesie, ihre Architektur, durch Sport, Feminismus, Biologie, Kino und viele andere Zweige am Baum des Lebens.  Mit uns unsichtbar verbunden, wenn auch getrennt durch Zeit und Raum werden diese Individuen noch einmal auf diese Welt zurückkehren, sodass ihre Seelen für immer am Leben bleiben.

Diese Ausstellung soll die Verbindungen zu diesen Personen stärken durch Erinnerung, Respekt und das Feiern unserer Toten. Wir erkunden mit dieser Ausstellung, wie wie kultureller Austausch über den Tod hinaus fortgeführt werden kann und möchten die Teilnehmenden zum Nachdenken darüber anregen, wie wir uns in dieser Welt bewegen. Es soll uns daran erinnern, dass wir lebendig sind. Willkommen, willkommen!

 

altares kleinExposición de altares mexicanos en Suiza

La tradición de día de muertos en México, es desde hace siglos un referente cultural que con el paso del tiempo se fortalece, los dos días primeros del mes de Noviembre, vuelven los difuntos a compartir con los vivos la mesa, la música, las bebidas, el pan, y la vida tan llena de recuerdos.

Las diversas maneras de recordar a nuestros muertos varían según el lugar; las costumbres en unos pueblos y otros distan de ser idénticos, mientras en algunos se acostumbra ir a los panteones a dejar flores, cantar o limpiar las tumbas, en otros se concretan a cocinar tamales para compartir entre el vecindario, los pueblos indígenas a su vez, celebran ceremonialmente las ausencias de sus seres queridos.

Por primera vez en tierras helvéticas la muerte estará distribuida junto a la vida en diversos cantones de este precioso país, habrá durante el 1 y 2 de noviembre una presencia viva de personajes ilustres que han dejado huella en su paso por tierras mexicanas y suizas, seres extraordinarios que a través de la música, la ciencia, la poesía, la arquitectura, el deporte, el feminismo, la biología, el cine y muchas otras ramas del árbol de la vida se vincularon sin saberlo, divididos por el tiempo y el espacio, vienen en esta exposición junto a la muerte una vez más para que su alma este siempre viva.

Viene esta exposición con la intención de estrechar lazos vivos a través de nuestros muertos. Viene para que siga construyéndose el intercambio cultural aun después de que dejemos de latir. Viene para que nos haga sensibles a la muerte y nuestro paso. Viene para que estemos donde estemos: "Siempre Viva"

Bienvenidas, bienvenidos.

 

Ich könnte euch jetzt etwas vom Herbst erzählen. Bunte Blätter, kühler Wind und eine kuschlige Jahreszeit zum Radiohören... Herbst im LoRa bedeutet aber vor allem eins: es ist Zeit, über Geld zu reden. Manche Dinge ändern sich eben nie – und das hat ja auch eine eigene Poesie.
Also reden wir über Geld. Bis Ende 2019 fehlen uns noch 20.000,- an Eigeneinnahmen. Sonst haben wir ein Defizit und das ist schlecht. Vielleicht denkst du jetzt: „Was, die wollen schon wieder Geld von mir?! Die kriegen doch Gebührengelder! Eh völlig übersättigt das LoRa, hängt fett, bequem und angepasst am Tropf der öffentlichen Gelder... usw.“ Vielleicht denkst du das auch nicht, aber ich möchte vorsichtshalber doch erklären, warum das nur die halbe Wahrheit ist (höchstens!).

Erstens: Der Anteil aus den Radio-/TV-Gebühren macht zwischen 70 und 80% unserer Einnahmen aus – mit höheren Eigeneinnahmen steigt dieser Anteil. Den Rest stemmen wir mit Drittmitteln für Projekte, Mitgliederbeiträgen und natürlich SPENDEN!

Zweitens: Es ist zweifellos bequem am Gebührentropf. Es entbindet das LoRa zum Beispiel vor ständigen Existenzsorgen, also vor der Sorge, den Betrieb einstellen zu müssen – wie es in den guten alten Zeiten zuweilen der Fall war. Man könnte die Geschichte vom LoRa durchaus als permanentes Taumeln von Finanzkriese zu Finanzkrise erzählen. Klar, dazwischen wurde auch grossartiges Radio gemacht (die digitale Archivierung der ersten zwei LoRa-Jahrzehnte ist übrigens, nicht zuletzt dank eurer SPENDEN, erfolgreich angelaufen!). Aber diese Existenzsorgen haben viel Energie geraubt. Finanzkrisen sind eben im Moment des Erlebens weniger romantisch als im Nachhinein...

Also Bequemlichkeit lassen wir uns gerne, wenn auch leicht beschämt, vorwerfen, aber eins können wir nicht auf uns sitzen lassen: angepasst?!? Das LoRa war auch im vergangenen Jahr ein Ort der Debatte und des Widerstands gegen die Gesamtscheisse – und eine Insel im zunehmend gentrifizierten Kreis 4. Wir waren beim feministischen Streik ganz vorne mit dabei – und mit unserem Bus mittendrin, haben uns selbstkritisch mit Selbstverwaltung auseinandergesetzt, hatten Besuch von der Stadtpolizei auf einer ihrer routinemässigen racial profiling-Patrouillen durch den Kreis 4, und bauen das LoRa wieder verstärkt als einen Ort der alternativen Musik und experimentellen Audiokultur aus – mit den LoRa Live Konzertreihe, s.u.!

Also sei nicht zu hart mit uns! SPENDE auch dieses Jahr ans LoRa, damit diese Insel im Kreis 4 weiterhin widerständige Wellen aussenden kann und ein stolzer Schandfleck zwischen spiegelnden Oberflächen, Stahlbeton und hippen Kunstbüros bleibt.

DEIN LORA DANKT DIR MIT VIEL LIEBE UND EINEM STARKEN RADIOPROGRAMM <3

SPENDEN ans LoRa können übrigens von den Steuern abgesetzt werden. Mehr Infos hier
 

Postkontonummer: 80-14403-9
IBAN: CH91 0900 0000 8001 4403 9
Verein Radio LoRa, Militärstrasse 85a, 8004 Zürich
Vermerk: Spende

Spenden Einzahlungsschein gedreht klein

LoRa live - die Konzertreihe im Herbst/Winter von Radio LoRa

LoRa Live ist eine monatliche Konzertreihe von Radio LoRa mit Musik für neugierige Ohren und aufgeschlossene Herzen. Erwarte das Unerwartete und freue dich auf bekannte Lieblinge – immer für eine Überraschung gut. Gehostet von unseren liebsten Locations in Zürich.

Music comes first!

TERMINE

11. OKT | Night of Strings | @L200 | 19:00
09. NOV | RADIA | @KOCH | 22:00
15. DEZ | Crash Slam | @Provitreff | 18:00
25. JAN | Holy Dub | @St. Jakob Kirche | 19:00
29. FEB | Cutting Rooms | @+Freiestrasse* | 22:00

 

LINE UP

11. OKT | Night of Strings | @L200 | 19:00 (Türöffnung 18 Uhr)

KAMRAN RAMAN (KRD/ZH) Kamran Raman ist ein in in Zürich lebender Oud-Spieler aus Kurdistan. Er ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen, spielt seit 20 Jahren Oud, Saz und singt. Kamrans eigene Lieder handeln von Rassismus, von Diskriminierung und von Freiheit. Seit seiner Ankunft in der Schweiz hat er diverse Konzerte und Workshops gegeben.

PABLO LACOLLA (ARG/ZH) Pablo Lacolla, geboren in Buenos Aires, Argentinien, hat Schlagzeug am Manuel de Fallas Konzertsaal und später bei verschiedenen Privatlehrern studiert. Pablo spielt auch Gitarre. 1999 zog er nach Barcelona und begann, Unterricht zu geben und 2 Alben mit dem Hang und zwei Alben mit der VInodelfin banda barcelonesa aufzunehmen.
Seit 7 Jahren lebt er in der Schweiz und begleitet verschiedene Künstler_innen. Lacolla hat ein Soloprojekt als Songwriter und ist verantwortlich für Lacolla und die Capitanes del Espacio.

LYNN AINEO (UG/ZH) Lynn Aineo ist eine in Zürich lebende Singer-Songwriterin und Gitarristin, die zeitgenössische/alternative Musik in Runyankole-Rukiga und Englisch kreiert. Lynn, eine charmante musikalische Geschichtenerzählerin, lässt sich von ihren persönlichen Erfahrungen und ihrer Umgebung inspirieren, die alle in den Wandteppich verwoben sind, der zu ihrem unverwechselbaren Sound geworden ist.

* zwischendurch und danach: DJ’ing von youngseptember und Music by Blackgold

 

LORA LIVE ist eine Konzertreihe, die einmal pro Monat zwischen Oktober 2019 und Februar 2020 stattfindet. Sie bieten eine Plattform für lokale Zürcher Musiker_innen sowie Künstler_innen aus der restlichen Schweiz und dem Ausland. Entsprechend dem LoRa-Leitbild  wird das Programm zu 50% von FLINT getragen. Ausserdem sind in Zürich lebende Musiker_innen mit Migrationshintergrund stark vertreten.

Mit freundlicher Unterstützung von

| Kanton Zürich Fachstelle Kultur | prohelvetia | Stiftung für Radio und Kultur Schweiz | Stadt Zürich Kultur | MIGROS Kulturprozent 

 

Wir freuen uns sehr, unseren neuen Mitarbeiter Angi auf der Technikstelle willkommen zu heissen und wünschen ihm einen guten Start in den LoRa-Alltag!

Angi ist versiert in Audiotechnik und bringt viele Ideen und neue Energie mit ins LoRa. Er hat die Stelle mit einem 60%-Pensum Mitte August angetreten und ist dienstags, donnerstags und freitags im LoRa.

Ab nächstem Frühjahr wird dann Nina dazustossen und die beiden werden die Stelle als Team teilen - die beiden hatten sich auf die ausgeschriebene Technikstelle im jobsharing beworben.

Unser langjähriger Techniker Sia hat die Stelle zum September verlassen. Wir danken ihm für sein Engagement im LoRa und wünschen ihm alles Beste für sein Studium! Wir hoffen, dass er dem LoRa in der ein oder anderen Form erhalten bleibt. Take care <3

Büro für partizipatorische Angelegenheiten – BpA

Eine Koproduktion von Diana Rojas (dianarojas.net) und Radio LoRa, im Rahmen des Festivals ABOUT US! Zürich interkulturell

Live Radioshow am Samstag, 14.9., 14 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz St. Jakob am Stauffacher
***zu hören auf Radio LoRa 97.5 MHz, in den Hör-Lounges und online auf www.lora.ch***

Wer entscheidet über Zürich? Wer hat demokratische Mitsprache? In einer live Radioperformance wird mit Passanten und Gästen das Wesen unserer Demokratie verhandelt. Wir laden mit dem BpA zu einer live Radioperformance, die von Radio LoRa weit über das Stadtgebiet hinaus gesendet wird. In Hör-Lounges kann die Show direkt mitverfolgt werden.

Die künstlerische Intervention auf der Strasse stellt Fragen: Wenn die Einbürgerungshürden steigen und das Stimmrecht für Ausländer*innen weiterhin ausbleibt – wie sähe ein solches Zürich aus? Und was geschähe eigentlich im Gegenteil? Der öffentliche Raum wird zu einem Erlebnis, das kritisches Denken in Gang setzt und unser Büro wird zur Ideenwerkstatt.

Das BpA gewährt Einblick in die Zürcher Ausländer*innen-Politik, in Möglichkeiten der politischen Partizipation von Zugezogenen und in die vielfältigen Folgen mangelnder Teilhabe. Die Ausgeschlossenen, die Schweigenden und die entscheidenden Schweizer Bürger*innen verschaffen sich Gehör.

Live Radioshow am Samstag, 14.9., 14 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz St. Jakob am Stauffacher - komm vorbei oder schalte ein! Der Radio-Stream der Live-Performance ist auf 97.5 MHz, in den Hör-Lounges und online auf Webradio Radio Lora abrufbar.

Wandernde Kunstinstallation
Eine wandernde Kunstinstallation existiert nach der Live-Sendung weiter und lädt zum Mitdenken und Mitreden ein:
Di, 17.9. 14–19 Uhr Lindenplatz
Mi, 18.9. 14–19 Uhr Röschibachpatz
Do, 19.9. 14–19 Uhr Züghusplatz
Fr, 20.9. 14–19 Uhr Schwamendingerplatz

Die Gesprächs-& Interview-Partner*innen:

Michael Bischof (Stv. Leiter Integrationsförderung Stadt Zürich), Malek Ossi (Aktivist und Sozialarbeiter i.A.), Dr. Corsin Bisaz (Zentrum für Demokratie Aarau), Prof. Dr. Oliver Strijbis (SNF Förderungsprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich), Gemeinderätin Isabel Garcia (Präsidentin von Secondas ZH), Tatiana Vieira (Mitbegründerin und Präsidentin des Vereins Mitstimme Basel), Jana Waser (Co-Präsidentin des Ausländerinnen- und Ausländerbeirates der Stadt Zürich), der Ökonom Dr. Marco Salvi (Avenir Suisse), Hannes Lindenmeyer (Mitglied des Vereins Züri City Card), Charles Blass (Dj and Writer-producer), Gemeinderat Përparim Avdili, Daniel Holler und Vinzenz Leutenegger (Interaction Designern, Projekt votetandem.org ), Tessa Salerno (Künstlerin), Nicola Forster (Think Tank foraus-Gründer und Nationalratskandidat),Timothy Oesch (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände) u.a.

Konzept & Regie Diana Rojas-Feile
Dramaturgie/Textentwicklung Donat Blum
Musikkomposition & Technik Michael Sauter
Szenografie & Ausstattung Theres Indermaur
Moderation Uğur Gültekin
Workshopleitung, Konzept Felipe Polanìa & Radio LoRa
Fotografie Claudia Popovici

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 10 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

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