Samstag – 30. Juli 2022

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08:00 - 10:00

LoRa Sommer: Antirassismus und Migration

Der versteckte Rassismus - Afrika im Schulbuch Vortrag Dr. Elina Marmer (Hauptteil)

Die Darstellung von ‚Afrika’ in deutschen Schulbüchern ist von negativen Bildern geprägt. Weder die vorkoloniale Geschichte afrikanischer Gesellschaften noch Themen wie Kultur, Bildung oder Errungenschaften im afrikanischen Kontext kommen vor. Schwarzsein wird im direkten Gegensatz zu Weißsein als hilflos, passiv, unwissend und „exotisch“ konstruiert und auf diese Weise abgewertet und entmenschlicht. Weiß und westlich gilt als unsichtbare Norm und nicht hinterfragtes Vorbild. Koloniale Perspektiven werden in Lehrwerken subtil und somit „versteckt“ reproduziert. Das manifestiert rassistisches Wissen bei Lehrenden und Lernenden und produziert Rassismus gegenüber Schwarzen Schüler:innen im Klassenraum. Elina Marmer zeigt Kontinuitäten von der kolonial-rassistischen Wissensproduktion bis zur heutigen Schulbuch-Darstellung auf und sensibilisiert am Beispiel der Afrika-Darstellung in Bildungsmedien.

Mist, die versteht mich ja - Florence Brokowski-Shekete

Florence Brokowski-Shekete ist die erste schwarze Schulamtsdirektorin in Deutschland und sie hat ein Buch geschrieben, der Titel : „Mensch, die versteht mich ja“. Es ist ihre Autobiografie. Geboren wird sie in Hamburg, ihre nigerianischen Eltern studieren dort. Florence wächst aber bei einer sehr liebevollen Pflegemutter in Buxtehude auf. Je älter sie wird, desto stärker realisiert sie, was es heißt, in Deutschland Schwarz zu sein. In ihrer Autobiografie beschreibt Florence Brokowski-Shekete dies alles, auch wie sie es schafft, ihren eigenen Weg zu gehen. Als alleinerziehende Mutter macht sie Karriere, wird Lehrerin, Schulleiterin, Schulrätin, und gründet eine eigene Firma für interkulturelle Kommunikation. Annette Lennartz hat sie getroffen und mit ihr über all dies gesprochen und auch über ihre Wünsche an unsere Gesellschaft.

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10:00 - 12:00

LoRa Sommermusik

 

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12:00 - 14:00

LoRa Sommer: Antirassismus und Migration

onda
„Migration ist Widerstand“ – Zentralamerikanische Migration in Zeiten der Pandemie
Von der Covid 19-Pandemie sind vor allem Menschen in prekären Lebensumständen, wie Migrant*innen und Geflüchtete betroffen – für viele ist das Virus ein weiterer Grund ihr Herkunftsland zu verlassen. Mexiko stellt heute einen der meist genutzten Migrationskorridore der Welt dar. Um mehr über die zentralamerikanische Migration Richtung Norden in Zeiten der Pandemie zu erfahren, hat Radio Matraca am Abend des 15. März 2022 eine Online-Veranstaltung durchgeführt. Der Fotograf Pablo Allison und die Sozialwissenschaftlerin Margarita Núñez Chaim haben uns anhand von Fotos, eigenen Erfahrungen und akademischen Forschungsergebnissen die Migrationsprozesse in, aus und nach Mexiko in Zeiten von Covid 19 näher gebracht. 

„Regierungen bauen nur Mauern und töten Migranten!“
Der 30. August ist der internationale Tag für die Opfer desgewaltsamen Verschwindenlassens. Ein Verbrechen mit gewaltigen Ausmaßen. 70.000 Menschen sind allein seit 2013 in Mexiko verschwunden. Schätzungen sprechen von fast 20.000 Ertrunkenen und Verschwundenen im Mittelmeer seit 2014. Immer öfter werden also Migrierende zu Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens. Wir schauen in diesem Beitrag vor allem auf die Migration von Zentralamerika durch Mexiko in Richtung USA. Welche Verantwortung tragen Herkunfts-, Transit- und Zielländer der Migration? Was bedeutet dieses Verbrechen für die Angehörigen und was fordern sie? Und worin besteht unsere Verantwortung, hier im Norden, auch in Europa? „Gerechtigkeit“, wie es ein UN-Ziel für Nachhaltige Entwicklung für alle Menschen fordert, fordern die Angehörigen der Opfer meist vergeblich.

Kein Mensch ist illegal auf geraubtem Land

Ihr hört Radio La Colectiva aus Buenos Aires in Argentinien mit der neuen Kampagne „Kein Mensch ist illegal auf geraubtem Land„, ein Slogan der nicht nur auf die Illegalisierung migrierter Menschen hinweist, sondern auch auf die eigene Kolonialgeschichte. Denn die Geschichte Argentiniens ist die eines Landes, das den indigenen Bewohner*innen durch die Kolonialisierung brutal geraubt wurde und in dem der Rassismus gegen Indigene bis heute anhält.

Nachgefragt mit Kosima - Eine ungewöhnliche Migrationsgeschichte
Juan aus Peru erzählt eine Migrationsgeschichte der anderen Art, denn nicht jede(r), die/der nach Deutschland kommt, will auch dorthin. Juan wächst als der zweite Sohn einer Familie aus dem peruanischen Hochland in relativer Armut auf, doch die Eltern tun alles dafür, damit ihre insgesamt acht Kinder studieren können, die sicherste Voraussetzung dafür, dass sie es vielleicht einmal besser treffen als ihre Eltern. Doch das Geld reicht nicht, um den Sohn an einheimischen Universitäten studieren zu lassen und Juan bewirbt sich für ein Stipendium für ein Studium in der damaligen Sowjetunion. Dies markiert den Beginn einer abenteuerlichen Odyssee .

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14:00 - 17:00

LoRa Sommermusik

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17:00 - 20:00

LoRa Sommer: Antirassismus und Migration

Portal Migration, über die Situation von geflüchteten Frauen*
Deutschland ist ein Einwanderungsland, in dem Frauen der ersten Migrationsgeneration doch mit vielen Problemen konfrontiert werden. Insbesondere leiden die Frauen, wenn sie sich im Laufe ihres Aufenthaltes in Deutschland von ihrem Partner, dem Vater ihrer Kinder trennen, wenn sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind und nicht wissen an wen sie sich wenden können um Hilfe zu bekommen.
Welche Lösungsmöglichkeiten, welche Anlaufstellen für finanzielle Hilfe gibt es und welche für die emotionale Unterstützung. Im Gespräch mit Nompumelelo Putzer aus Südafrika und mit Enisa Vorrink aus Bosnien-Herzegowina versuchen wir die Antworten auf diese wichtigen gesellschaftlichen Fragen zu beantworten.

Tipkin im Gespräch mit Aktivist:innen in Leipzig
Wir haben uns mit zwei queeren Aktivistas getroffen, die sich in Leipzig in der Unterstützung von Menschen auf der Flucht engagieren. Im Gespräch ging es unter anderem um strukturellen Rassismus – der wurde in den letzten Monaten verstärkt sichtbar, anhand der Ungleichbehandlung Geflüchteter unterschiedlicher Herkunft. Es wird zudem auch auf die immer noch katastrophale Lage entlang der belarussischen Grenze aufmerksam gemacht. Und natürlich erfahren unsere werten Zuhörer:innen auch, wie sie sich selbst engagieren können.

Grenzenlos Oktober 2021
Antimilitaristischer Podcast der Informationsstelle Militarisierung: Teil der Stellungnahmen von Mari Maruschka zu Afghanistan, Jaqueline Andres zu Abschiebungen, Migrationskontrolle, Entmilitarisierung, Beendigung aller Einsätze der Bundeswehr und Martin Kirsch, wie die permaneten weltweiten kriegerischen Interventionen als "Normalität" die Gesellschaft verändert haben * Rede von Sima Luipert, Nama technical commitee Windhoek: "Namibia-german relations from the perpective of the descendents of genocid survivers" gehalten online auf der Konferenz "Afrika neu denken", "Africa and Germany anatomy of a complex relationship using the example of Namibia" am 17.Okt 21 in den Wagenhallen des Nordbahnhofs in Stuttgart * Rede von drei Überlebenden der faschistischen Attentate in Hanau genau vor zwei Jahren, Hinweis auf die Kundgebung am 3.Dez vor der öffentlichen Anhörung dazu im hessischen Landtag in Wiebaden * Solidarität mit dem nun zu 13 Jahren Haft verurteilten Geflüchtetenhelfer und vormals Bürgermeister von Riace Domenico Lucano, vorgelesen aus dem aktuellen antira newsletter Kompass * Zusammenfassung der Stellungnahme von Tobias Pflüger zur Außenpolitik in den Papieren der Ampel-Koalitionsverhandlungen * Begrüßung durch Wolfgang Alles vom überbetrieblichen Solikomitee auf der Konferenz "Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co. - Grundrechte verteidigen !" am 17.Okt, link ,s.u., zu den Grußworten von Thomas Hahl, IG Metall MA, Miriam Walkowiak, DGB MA und Julia Friedrich, DGB Bawü * Konzert Bernd Köhler am 12.Okt 21 im Capitol MA, davon aus seinem Buch "HALT-LOS – der zweite Anlauf Lieder, Texte und Geschichten (1990-2020)" das Gedicht "Flucht" vorgetragen von Monika Margret Steger * Lieder des Imbongichors auf der Veranstaltung am 11.Oktober 21 und die Vorschläge der Straßenumbenennungen des AK Kolonialgeschichte Mannheim * voices for Africa: http://www.imbongi.de/cms/ * Vortrag von Barbara Ritter "Sackfabriken und Jutekolonie - Berichte vom zähen Rohstoff Jute" gehalten am 12.Okt in der Abensakademie MA * Termine ua.: 28.Okt 21: Kundgebung der Initiative zur Rehabilitierung und Entschädigung der Berufsverbote-Betroffenen der 70er Jahre vor der alten PH in Hd * 30.Okt: Demo in MA gegen Gentrifizierung * 1.Nov 21: Internationaler Kobane-Solidaritätstag und Gedenkfeier der VVN BdA Hd am Bergfriedhof * Medien-Lesetipps ....... u.a.: "Krieg im Nordirak: Schwere Giftgas-Vorwürfe gegen Türkei"

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20:00 - 08:00

LoRa Sommermusik

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