Vor genau einem Jahr, am 14. März 2018, wurde in Rio de Janeiro Marielle Franco, Schwarze, lesbische, linke Stadträtin aus der Favela Maré, in ihrem Auto zusammen mit ihrem Fahrer Anderson Gomes regelrecht hingerichtet.Marielle Franco war eine Stimme der Schwarzen Frauen und der Favelas. Sie kritisierte immer wieder die Polizeigewalt in Rio de Janeiro, welche sich vor allem gegen junge Schwarze Menschen in der Peripherie richtet. Bis heute ist die Ermordung von Marielle Franco nicht aufgeklärt.Die mutmasslichen Täter gehören zu paramilitärischen Milizen, welche Verbindungen zu Flavio Bolsonaro, Sohn des aktuellen Präsidenten Brasiliens Jair Bolsonaro, aufweisen.

Musikalische Hommage auf der LoRa Mixcloud zum Anhören: Pausa Sonora präsentiert eine Auswahl von Liedern, welche die Sambaschule Mangueira, die Siegerin des Karnevals 2019 von Rio de Janeiro besingen. Mangueira ehrte die Stadträtin und Aktivistin Marielle Franco in ihrem Umzug. Marielle wurde im März 2018 in ihrem Auto erschossen, wenige Tage nachdem sie Vorsitzende einer Kommission zur Aufklärung militärischer Interventionen in Brasilien geworden war.

Kundgebung zum Gedenken an Marielle Franco und als Protest gegen die Politik der brasilianischen Regierung: 14. März 2019 — 19.00 Uhr — Waisenhausplatz Bern

Anlässlich des von der UNESCO gegründeten Weltradiotages tauschen wir auch in diesem Jahr wieder eine Sendung mit Radio X in Frankfurt a.M. aus.

Von der UNESCO 2011 ins Leben gerufen, soll er an die Bedeutung des Radios erinnern, denn ohne wären viele Menschen von dem Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ausgeschlossen. Insbesondere die freien radios, wie Radio Lora, leisten dazu einen wichtigen Beitrag. „New World, New Radio“ heißt das Motto des Weltradiotages in seinem 10jährigen Jubiläumsjahr. Weitere Informationen zum Weltradiotag 2021 findet ihr auf https://en.unesco.org/commemorations/worldradioday

Am Sa, 13.2.  spielen wir um 16 Uhr die Sendung "Globalwize" von Radio X Frankfurt:

Globalwize, die Sendung für den Austausch: Jean Trouillet moderiert Globalwize seit 1997. In der Sendung stellt er Musik von überall auf der Welt vor. Wenn ihn jemand fragt, welche Art Musik er spielt, antwortet er: alles von Lagerfeuer- bis Clubmusik. Musik, die sich frei durch Raum und Zeit bewegt. Zum Anlass des Weltradiotages der UNESCO hat er sich in seiner Sendung mit dem Thema „Innovation“ auseinandergesetzt. Der große Komponist Gustav Mahler hat einmal gesagt: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ Daher, geht mit ihm auf eine Reise und schaut mit ihm auf das Thema „Innovation“ aus verschiedenen Blickwinkeln.

www.weltbeat.net | Globalwize on Mixcloud: https://www.mixcloud.com/Greedio

Am So, 14.2. spielen wir von 18-20 Uhr zwei weitere Sendungen aus dem Weltradio-Tag Programm:

18 Uhr: Die Goldene Kassette der Kinderrechte - eine Sendung von coloRadio, das freie Radio in Dresden.

Anlässlich des Weltkindertags am 20. November 2020 haben das Büro der Kinder-und Jugendbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden und das „Junge Radio" von coloRadio das Projekt „Die Goldene Kassette der Kinderrechte" durchgeführt. Mehr als 20 Kinder und Jugendliche haben in dieser Sendung zur Goldenen Kassette Beiträge über Mitbestimmung, Privatsphäre, Kinderrechte in Corona-Zeiten u.v.m. produziert. Und das ganze richtig schön analog: Mit Walkman und Kassette.

19: Uhr Eine Sondersendung von Radiomars, dem freien Radio aus Maribor, Slowenien

 

Im Austausch sendet Radio X am Weltradiotag auch eine LoRa-Sendung - wir strahlen diese am 13.2. um 12 Uhr nochmals auf Radio LoRa aus:

Die Sendung thematisier die intensivierende Widerstandsbewegung im ländlichen Zentralmexico gegen ein industrielles Megaprojekt, das Proyecto Integral de Morelos (PIM). In Zusammenarbeit von peace brigades Schweiz konnte Radio Lora ein Interview mit Rosa, einer Aktivistin aus einem Dorf im Bundesstaat Morelos führen. PBI begleitet seit ein paar Jahren die Bewegung in menschenrechtlichen Angelegenheiten.

Dazu gibt es noch einen internationalen Aufruf zur Beteiligung an einem Aktionstag am 21.2, mit folgendem Text dazu: "Am 21.2 rufen die Aktivist*innen rund um den besetzten Vorplatz vor der Thermoelektrischen Anlage in Huexca (Morelos), welche Teil des Proyecto Integral de Morelos ist, zu einem nationalen und internationalen virtuellen und physischen Treffen auf zur Verteidigung des Wassers, des Lebens, gegen das Coronavirus und tödliche Megaprojekte. Alle sind eingeladen teilzunehmen, fauch Beiträge von ähnlichen Kämpfe rund um Widerstand gegen Megaprojekte und die Verteidigung von Wasser und Boden sind willkommen.

Link zur virtuellen Teilnahmen und Beiträge an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Liste dokumentiert 34.361 Tote zwischen 1993 und Mai 2018. Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrant*innen, die an den Außengrenzen oder innerhalb Europas ums Leben kamen.

 Seit 2006 hat die Künstlerin Banu Cennetoğlu diese Liste für das europäischen Netzwerk „United for Intercultural Action" erstellt und ihre aktuellen Versionen in verschiedenen Ländern veröffentlicht.

Die Liste ist unvollständig. Tatsächlich sind viele Menschen, die auf der Flucht starben, nicht erfasst. Auch an Sie soll erinnert werden.

Hinter jedem Listeneintrag stehen menschliche Tragödien. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken, andere starben in Flüchtlingslagern oder haben sich aus Verzweiflung selbst getötet.

Am Tag der Menschenrechte soll diese Liste auf vielen verschiedenen Wegen die Öffentlichkeit erreichen.

Von 10 Uhr an wird sie 15 Stunden lang zu hören sein. Gelesen wird sie von unseren Kolleg*innen von FREIRAD aus Innsbruck.

Mit dem Sondersendetag wollen wir an die Toten erinnern. Gleichzeitig verstehen wir ihn als erbittere Anklage gegen die  Abschottungspolitik der Festung Europa.

Das Festival wird mit einem grossen Radiofest am 17. November im Clubraum der Roten Fabrik abgeschlossen.

Mehrere Performances untersuchen verschiedene Schnittstellen zwischen Sounds, Geräuschen, Musik, Sprache und akustischen Phänomenen.

Radio LoRa

Militärstrasse 85a, 8004 Zürich

Studio: 044 567 24 00

Koordination: 044 567 24 11

E-Mail Kontakt: Link hier

Präsenzzeiten: Montag bis Freitag 13 – 17 Uhr

IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9

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